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Amazon interessiert an Übernahme von Palm und webOS

30. September 2011, 14:06
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    foto: venturebeat.com

    Ab ins Einkaufswagerl. Nur noch wenige Klicks bis zur Kassa.

Verhandlungen laufen - HP sucht dringend Käufer

Preisfrage: Wer wird HP zu Hilfe eilen, um das zu retten, was von Palm noch übrig ist? Die Antwort könnte lauten: Amazon, denn der Online-Händler befindet sich derzeit in Verhandlungen mit Hewlett Packard, um Palm aufzufangen. Dies will das Webportal Venturebeat in Erfahrung gebracht haben und beruft sich dabei auf gut informierte Quellen.

Gute Chancen

Dabei möchte der angeschlagene Konzern so rasch wie möglich einen Käufer für Palm finden. Unter einer Handvoll Interessenten habe Amazon, heißt es, die besten Chancen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Nicht von einer Lizenzierung von webOS ist die Rede, sondern um die Übernahme der Palm-Sparte. Ihr Umfang ist nicht konkret definiert. Klar ist nur, dass neben den webOS- auch einige Patent-Rechte dazu kämen. Zu einer offiziellen Stellungnahme waren weder HP noch Amazon bereit.

Übernahme am 1. November

Da die Beendigung der webOS-Aktivitäten am 31. Oktober endet, ist eine Übernahme der Sparte am 1. November 2011 möglich. Derzeit macht Amazon Schlagzeilen mit dem kürzlich vorgestellten 200-Dollar-Tablet Kindle Fire, das auf einem speziell entwickelten Betriebssystem läuft. Dem Online-Händler wird zugetraut, zum stärksten Rivalen für Apple zu werden, weil er ebenfalls auf ein breites Angebot an Inhalten wie Musik, Bücher oder Filme zurückgreifen kann. Die Anleger waren allerdings nicht überzeugt: Die Amazon-Aktie verlor am Donnerstag gegen den Trend gut drei Prozent.

Amazon plant 10-Zoll-Tablet

Das taiwanesische Fachblatt "Digitimes" berichtete zudem am Freitag, Amazon habe bereits eine Bestellung für ein größeres Tablet in iPad-Größe beim Auftragsfertiger Foxconn platziert. Die Produktion solle noch vor Jahresende beginnen. Foxconn stellt auch Apples iPad her, das den Tablet-Markt beherrscht. "Digitimes" hat einen guten Draht zu den vielen Zulieferern in der Region und ist deshalb gewöhnlich gut informiert. (APA/ez, derStandard.at, 30.09.2011)

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24 Postings
Deserteur
00
6.10.2011, 20:08
Die Demontage und Zerstörung der Premium-Marke HP wird zügig vorangetrieben! ...Wahnsinn!

Anstatt die Hardware-Sparte bloß organisatorisch abzuspalten... und das Vorzeige-Image der HP-Hardware weiterhin zu pflegen...
Vielleicht hätte man auch schon früher die Produktion vermehrt nach Asien verlagern sollen...
(statt CZ; PL...)
Aus der reinen Druckersparte kommend, das PC-Geschäft mühevoll erfolgreich aufgebaut...
Wozu also das Ganze?
IBM lässt grüßen!
Mein nächstes Notebook wird jetzt also sicher kein HP werden... Schade!

Dell und diverse Asiaten wird's freuen...

Aber vielleicht gibt es da eine Chance für Siemens, jetzt wieder günstig in die PC- Tablet- und Smartphone-Produktion einzusteigen... ;))))))))))

...oder Microsoft/Nokia oder Samsung...?

Mathias Steinlaus
 
00
6.10.2011, 10:40
Derzeit macht Amazon Schlagzeilen mit dem kürzlich vorgestellten 200-Dollar-Tablet Kindle Fire, das auf einem speziell entwickelten Betriebssystem läuft.

Na und? Alle Apple Geräte haben ein speziell auf die Hardware entwickeltes Betriebssystem. Sowas nennt man Retro, weil so alle digitalen Rechenmaschinen ("Computer") vor der Unix-Zeit gebaut wurden ...

Rudi Lölein
00
1.10.2011, 21:47

irgendwie klebt das pech an palm.

helm.helm
00
4.10.2011, 09:36
palm...

hat die letzte realistische chance in form des palm pre und von web os mit einer völlig idiotischen vermarktungsstrategie vertan. das musste man bei der wirklich guten kombi mit viel potenzial erst einmal schaffen! palm hatte in den us viele "letzte getreue", die gern den pre gehabt hätten, aber einfach nicht zu sprint wechseln wollten, und so endgültig verprellt wurden. die können von glück reden, dass es immer wieder einen gibt, der sich ihrer erbarmt, sonst wär palm schon längst geschichte... (ewig schade ums geniale potenzial von web os...!!!)

Schmidi
02
1.10.2011, 10:13

"...200-Dollar-Tablet Kindle Fire, das auf einem speziell entwickelten Betriebssystem läuft."

Wenn dann läuft das speziell entwickelte Betriebssystem auf dem 200-Dollar-Tablet Kindle Fire.

Aber auch das stimmt nicht, es wurde Android angepasst.

.MS.
00
30.9.2011, 19:13
Ein Silberstreif am Horizont

Aber es ist halt ein Gerücht. Stünde hier Google, Mircrosoft und Apple hätten Interesse wegen der Patente und dem Patenten Team gezeigt - ich würds glauben.

fizcaraldo
01
30.9.2011, 18:27

Vielleicht könnte man hier mal aufhören Gerüchte als Tatsachen zu verkaufen. Erst heißt es Samsung wird WebOS übernehmen, dann heißt es Samsung wird MeeGo übernehmen und in Wahrheit arbeitet Samsung gemeinsam mit Intel an einem Ding namens TizenOS. Nun heißt es plötzlich Amazon wird WebOS übernehmen. Außerdem läuft das Amazon Tablet laut Artikel angeblich mit "einem speziell entwickelten Betriebssystem". Das ist ebenfalls Blödsinn. Es läuft nämlich mit einer von Amazon angepassten Android Version.

JueZ
10
30.9.2011, 17:19

Palm und webOS sind doch nichts mehr Wert ... vielleicht ein paar Patente.

Zaphod Beeblebrox III
00
1.10.2011, 18:45
Nicht ganz...

Das WebOS an sich ist gut, nur der TouchPad war Schrott. Angeblich läuft das WebOS sogar am iPad 2 schneller als am HP TouchPad...

alex3772
01
30.9.2011, 16:24

je mehr auswahl, desto besser

allerding will amazon vermutlich nur billige,reine unterhaltungsgeräte herstellen.

mal schauen und hoffen

el diletanto
00
2.10.2011, 19:08

also wie apple nur billiger...

All things must pass
01
30.9.2011, 16:14

Endlich mal eine interessante Meldung! Das könnte wirklich Sinn machen. Zu wünschen wäre es den Leuten des gebeutelten Palmteams...

aceFruchtsaft
03
30.9.2011, 15:42

Das wäre sogar eine gute Idee, Amazon ist immerhin nicht so ein Wapplerverein wie HP. Die könnten noch was draus machen.

NoComment
00
30.9.2011, 18:40

nachdem amazon mit dem kindle fire den härtesten lock-in aller zeiten hingelegt hat wage ich zu bezweifeln, ob das eine gute sache ist wenn die webos kriegen. zwar besser als es stirbt, aber zuviel würd ich mir da nicht erwarten.

hase91
01
30.9.2011, 15:12
Könnte gut gehn

Schon jetzt will Amazon mit dem Kindle Fire eher einen anderen weg gehen als die Android-Tablets der Konkurrenz. Und eine eigene Hardwaresparte incl. OS macht sich da sicherlich nicht schlecht...

Keine Ahnung warum die Aktie im Wert gesunken ist, aber für mich sieht das aus, als wäre Amazon auf einem guten Weg.

Sir Harry....
00
30.9.2011, 14:57
Amazon Tablet mit WebOS + KDE drauf...

Warum nicht? Kann funktionieren. Sogar mit der Chance, dass Microsoft NICHT an diesen Geräten verdient.

Herman Toothrot
01
30.9.2011, 18:33
webos und kde?

schlagt sich das nicht ein bissl?

Sir Harry....
00
30.9.2011, 19:57
Wieso?

Was spricht dagegen?

Herman Toothrot
00
1.10.2011, 13:57

zwei völlig unterschiedliche basen/frameworks/konzepte, die sich wohl nicht so leicht gegenseitig integrieren lassen werden

Sir Harry....
00
1.10.2011, 20:08
KDE bzw. Qt lässt sich überall aufsetzten, wo es einen C++ Compiler gibt.

Wenn schon ein einziger Mann es geschafft hat, Beispiele aus der Qt-Bibliothek auf Android zum laufen zu bringen, wird es auch auf WebOS gehen.

Habe zuletzt "Ministro" auf meinem Nexus One installiert: 10MB Qt-Bibliotheken und schon läuft auf einem Android-System "Animatedtiles" als ob es eine "native"-Android App wäre.

D.h. ein System muss die Treiber und einen C++ Compiler zur Verfügung stellen: und es wird mit relativ wenig Aufwand möglich, Qt-Apps zum Laufen zu bringen (Auf Symbian, MeeGo und Maemo ging es ja auch...)

Und übrigens: Java Script und HTML5 spielen in der Aktuellen Qt4.7 Version eine ganz große Rolle. Wem es nicht reicht, soll schauen, wohin der Weg bei Qt5 führen soll...

Herman Toothrot
00
2.10.2011, 00:26

na sicher. einzelne qt anwendungen laufen zu lassen ist sicher kein problem. aber das zentrale bei sowohl kde als auch webos ist ja der desktop der ein grundlegendes bedienungsparadigma definiert. und da scheint mir eine kombination absolut nicht sinnvoll.
das ist so als würde man die winxp menüleiste mit der gnome-shell kombinieren. alles verdoppelt und nichts arbeitet zusammen.

Sir Harry....
00
2.10.2011, 17:02
P.S.:

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Apple und Microsoft? - "Wir sind gekommen, um zu bleiben".

Ständige Präsenz zeigen. So tun, als ob es nahtlose Übergänge wären. ("WinVista-Desaster" war ein Beweis dafür, wie ein "Schnitt" von Benutzern honoriert wird...) Microsoft und Apple wurden jedes Mal für die Innovation bestraft: zumindest kurzzeitig. Updates, keine Schnitte: das ist das Motto, mit dem man besteht. Man muss es eben nur schnell genug machen...

Jede Woche ein neuer "Uhrknall" ist eine gute Philosophie. Denken wir den Firefox: was für einen Sturm der Entrüstung alleine die Umstellung der Versionierung verursachte!

Benutzer sind doof: nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" wird alles neue abgelehnt.

birka
00
8.10.2011, 22:15

Nicht der Bauer ist schuld an der Entrüstung sondern weil durch tolle Versionierung die Plugins nicht mehr funktionieren und weil es im Vista mehr gehakt hat als für einen XP-Nutzer akzeptabel!

Sir Harry....
00
2.10.2011, 16:54
einzelne qt anwendungen laufen zu lassen ist sicher kein problem.

Das wäre schon der Anfang. Denn mir geht es primär nicht um die Oberfläche, sondern eben um die Applikationen. Davon gibt es für WebOS ganz wenige: die Qt-(bzw. KDE) Gemeinde gehört zu den größten und die leisten erstaunliches.

Bei jedem neuen System, das eingeführt werden soll, stellt sich ganz schnell die Frage nach den Anwendungen. Hier gäbe es sehr, sehr viel.

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