Jeder Dritte hatte Problem beim Online-Shopping

Einkaufen im Internet ist aber laut Umfrage in den vergangenen Jahren sicherer und kundenfreundlicher geworden

Online-Shopping ist in den vergangenen Jahren sicherer und kundenfreundlicher geworden, ergab der "E-Commerce-Vertrauensindex" des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens - eine Internetumfrage unter 900 Österreichern, die bereits einmal im Netz eingekauft haben. Reibungslos verläuft das virtuelle Shopping aber nicht: Jeder dritte Befragte hatte schon einmal Schwierigkeiten. Die häufigsten Ursachen waren Lieferverzögerungen (57 Prozent) und Ware, die nicht den Erwartungen entsprach (34 Prozent).

Ware zu spät oder kaputt

Auch mit Bestellungen, die bezahlt, aber nicht geliefert wurden (28 Prozent), oder mit schadhafter Ware (27 Prozent) hatten die Österreicher ihre Wickel. Einige sahen sich mit überraschenden Zusatzkosten (22 Prozent) konfrontiert oder ärgerten sich über die ungewollte Verwendung persönlicher Daten (21 Prozent).

Weiteres Wachstum

Dennoch dürfte E-Commerce weiter zulegen. Zwei von drei ebenfalls befragten Online-Händlern rechnen für heuer mit einem Umsatzzuwachs, teilte das nunmehr seit zehn Jahren bestehende E-Commerce-Gütezeichen, mit dem aktuell 270 heimische Internetshops ausgezeichnet sind, am Freitag mit. (APA)

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11 Postings
Vollkommen irrelevant diese Umfrage.

Man muss natürlich die Zahl der Problemfälle zur Zahl der Bestellvorgänge in Beziehung setzen.

Die Aussagekraft ist sogar umgekehrt proportional zur Verbreitung von e-commerce: je mehr Bestellvorgänge jeder einzelne durchführt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es bei irgendeiner Bestellung Probleme gibt. D.h., wenn alles im Prinzip super läuft und alle begeistert einkaufen (und halt irgendwann einmal etwas falsches oder zu spät geliefert wurde), dann sagt diese Umfrage, dass an die 100% aller Befragten schon Probleme beim Onlineshopping hatten.

wenn man bestellen online nicht kann soll man es lassen !

?

Wie beeinflussen Sie bitte falsch angegebene Lieferzeiten? Ich denke jedem der regelmäßig online einkauft ist so was oder Ähnliches schon passiert.

Ich hab die Erfahrung gemacht (bei Paketen mit Tracking) - dass im wesentlichen der Weg durch Österreich die Zeit beeinflusst.

Leider. ;-)

Wenn man deutsch sprache nicht kann ...

Diese Zahlen (und der ganze Artikel) haben doch keine Aussagekraft. 57 Prozent der Internet-Shopper haben also irgendwann in ihrem Leben eine Ware zu spät erhalten. Ist das bei einem von 700 Bestellungen passiert oder bei 695 davon? Oder haben sie gar erst einmal online bestellt und dann ausgerechnet bei Neckermann?

Am besten vor der ersten Bestellung einen Blick auf Geizhals werfen und man weiß in der Regel, was einen erwartet.

Ich denke es ist auch bei "defekt" eher interessant, was dann passiert ist: Wenn's wie bei Amazon anstandslos zurück genommen wird, seh ich kein Problem.

"Zu spät" liegt sehr oft an der österreichischen Post, nicht am Versender.

Bei Amazon hat man normal keine Probleme, aber sobald man etwas am Marketplace kauft kann's nervig werden.
Gibt es bei amazon keine Einstellung Marketplaceangebote aus der Suche zu entfernen?

Sie können über MArketplace alles genauso zurück geben - sie müssen's gegebenenfalls nur über Amazon eskalieren - oder das androhen.

Ein anderes Thema sind ide Verandkosten bei MArketplace.

was beweist das?

Ich denke jeder hatte schon mal Probleme mit dem Kauf von Waren im herkömmlichen Geschäft: passte nicht, gefiel zu Hause dann nicht mehr, falsche Größe, Ware defekt,...

Also ist Einkaufen im Internet dann im Umkehrschluss sogar besser?!

Was soll das?

Generell zu sagen man hat Probleme oder ob es schon mal Schwierigkeiten gab, ist doch ganz was anderes... Wenn ich populistische Titel haben will, les ich die Bildzeitung!

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