"Täuschend echte" Kopien für 460 Euro verkauft
Einem Bericht der Shanghaidaily zufolge hat die Polizei in Shanghai fünf Personen festgenommen. Sie sollen in China teilweise aus Originalteilen hergestellte iPhone-Fälschungen verkauft haben.
"Schwer vom Original zu unterscheiden"
Laut Angaben der Polizei seien fake iPhones, täuschend echt. Es sei als Konsument wirklich schwer, ein gefälschtes von einem echten Apple-Smartphone zu unterscheiden. Im Zuge der Verhaftung der Fälscher seien über 200 Stück sichergestellt worden. Bei den fünf Festgenommenen handelt es sich um Mitglieder einer kriminellen Vereinigung, die iPhone-Komponenten in der südchinesischen Provinz Guangdong erwarben. Die Geräte seien dann bei unautorisierten Händlern sowie über das Internet verkauft worden. Es sollen auch Verbindung zum Apple-Zulieferer Foxconn bestehen, heißt es.
Bis auf Akku gleiche Ausstattung
Die Summe der sichergestellten Smartphones samt Komponenten betrug laut Polizei etwa fünf Millionen Yuan (782.230 US-Dollar). Verkauft wurden die gefälschten iPhones für umgerechnet 460 Euro, die Produktionskosten waren mit etwa 230 Euro verhältnismäßig hoch. Hergestellt wurden die Smartphones in gemieteten Wohnungen in Shanghai, Jugendliche wurden von der Bande angeheuert, um die Geräte zu montieren und zu verkaufen. Die Fälschungen seien mit den gleichen Funktionen ausgestattet wie die Originale, lediglich die Akku-Laufzeit sei wesentlich kürzer. (ez, derStandard.at, 30.09.2011)