Baugeschichte Madrids in Bildern

Ansichtssache | Martin Putschögl
1. Oktober 2011, 23:46
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foto: putschögl

Madrid ist für Architekten derzeit gar kein gutes Pflaster. 27.000 Architekturschaffende gibt es hier theoretisch,  gleich nach der Lehman-Pleite im September 2008 wurden aber praktisch sämtliche Bauprojekte gestoppt. Zu tun gibt es für die Architekten deshalb nun kaum etwas.

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5 Postings
Die...

...Speckwerbung auf Bild 12 wirbt zwar mit "Orgulla Ibérico" für den Jamón de Huelva, aber die Speckflagge ist doch bitte eindeutig die österreichische... :)

Ein bedauerlicher Beitrag "de muy mala leche"

Vor allem für diejenigen die Madrid nicht kennen und deshalb nicht wissen können, dass man diesen Fotobericht nicht ernst nehmen darf. Natürlich ist es einfach, negative Seiten einer Stadt aufzuzeigen, aber ein derart boshafter Bericht, einfach bedauerlich. Eine Frage an @randy handsome: in welchem Stadtteil leben SIE eigentlich und warum leben sie in Madrid, wenn sie es gar so fürchterlich finden, wie es aus ihrem Kommentar zumindest hinüber kommt?

habe ich gesagt fürchterlich? es geht um das thema städtebau.

zufälligerweise habe ich genau dies studiert, kenne mich also ein wenig aus... wenn sie sich auch ein bisschen damit beschäftigen, dann ist das gesamtbild einfach ein eher negatives. speziell in madrid. in zeiten der immobilenblase lief sehr viel falsch, die planung lief oft aus dem ruder und leute die von stadtplanung weniger schimmer hatten waren dafür verantwortlich. städtebau in spanien ist ein schwieriges thema, dass einfach oft durch politik und private interessen geprägt ist. schauen sie sich doch einmal nur die zugebauten küsten an, dies wäre heute aufgrund neuer gesetze nicht mehr möglich. madrid ist eine sehr lässige stadt, aber könnte noch VIEL lebenswerter sein, wenn die politik fortschrittlicher wäre.

städtebau....

...in madrid ist chaotisch und geprägt von korruption, immobilienblase und politischen entscheidungen.

grossprojekte wie das neue rathaus, der Park "madrid rio" oder die untertunnelung der ringautobahn, werden meist vor wichtigen wahlen fertiggestellt um damit stimmen zu gewinnnen. selbiges passiert mit strassen, plätzen oder zonen in denen schon lange nichts mehr erneuert wurde. so z.b. im barrio chueca (das die stadtregierung als neues Soho anpreist) wo ein paar tage vor den regionalwahlen ein paar der wichtigsten strassen neu asphaltiert wurden. wo aber voher jahrelang absolut nichts geschah. ein anderes beispiel ist der park am fluss "madrid rio" der rechtzeitig (aber halb fertiggestellt) vor den wahlen im mai eröffnet wurde...

die Pumpe der Bewässerungsanlage wurde schon nach wenigen Wochen gleich einmal geklaut

Herr Putschögel sollte doch lieber "gestohlen" schreiben, als den aus der Synchronisation durch Deutsche Anstalten bekannten Ausdruck "geklaut".

Wie Karl Kraus schon sagte: Red deutsch, mia san in Wean!

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