"Geheimniskrämerei"

Firmen bei Einkommensoffenlegung säumig

29. September 2011, 16:17

Auch bei Inseraten schleppendes Vorankommen

Wien  - Seit 1. März ist das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft, dass unter anderem Großbetrieben ab Juli vorschreibt, die Durchschnittseinkommen in anonymisierter Form offen zulegen (derStandard.at berichtete). Laut Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) haben aber bisher lediglich die Hälfte auf Aufforderung der Offenlegung freiwillig reagiert.

Die zweite Maßnahme, die gesetzt wurde, nämlich die Verpflichtung, dass bei Stellenausschreibungen per Inserat angegeben werden muss, wie hoch die kollektivvertragliche Bezahlung ist und ob eine Überzahlung möglich ist (derStandard.at berichtete), "funktioniert noch nicht zu meiner Zufriedenheit", so die Ministerin in einer Aussendung. "Nur 20 Prozent der Ausschreibungen erfüllen die nötigen Kriterien. Allerdings gibt es diesbezüglich erst ab dem 1.1.2012 Sanktionen", so die Ministerin. Am 4. Oktober ist der bundesweite Equal Pay Day. Bis zu diesem Tag verdienen Frauen und Männer gleich viel - danach arbeiten Frauen statistisch gesehen gratis. (APA)

Carlos Clementin
00
30.9.2011, 07:12
Ganz voran ein paar Konzerne ...

In meiner Stadt:
LAM research AG
Infineon und Ableger
oder Intel

Jaja alles diese Top Unterehmen, wobei manche schon das Hintertürl genommen haben über dern Mutetrkonzern in D oder USA auszuschreiben ...
Also Stelle in A aber Inserat online in D, USA usw ...

Da muss ich mal die Menschenvermieter doch loben, bei 90% sind dort Gehaltsangaben, wenn auch nicht realistische (zu wenig)
Der Jackpot: EDV-Tehcniker um 1190 ! (Überbezahlung möglich)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.