Buchbesprechung

"Ich geh dann mal heim"

4. Oktober 2011, 17:19
  • Artikelbild
    foto: amalthea

    Ich geh dann mal heim

    59 Tage in Österreichs Bergen
    200 Seiten, mit zahlr. Abb. des Autors
    Amalthea, ISBN: 978-3-85002-708-3, 19.95 EUR

Wenn ein Journalist durch Österreich wandert, kommt ein erfrischendes Buch übers Wandern heraus

Axel. N. Halbhuber hat beschlossen, heim zu gehen. Einfach so. Herausgekommen ist ein Buch über seinen Fußmarsch quer durch ganz Österreich, den er eigentlich mit Hund Niko Poldi bewältigen wollte, später doch alleine unterwegs ist und am Ende wieder in Begleitung des Vierbeiners.

In Tagebuchform erzählt der Journalist von den Tücken und Schwierigkeiten, denen ein überzeugter Stadtmensch in Wald und Flur begegnet und schildert in erfrischend ehrlicher Weise seine Erlebnisse mit Mensch und Natur. 

Zu Fuß wanderte Halbhuber die 1.000 Kilometer von Bregenz bis nach Wien, liefert dabei jeden Tag einen - teils tief philosopischen - Tipp für Nachahmungswillige und stellt am Ende fest: Wer nicht jeden Abend an den Tag zurück denkt, ist keinen Meter wirklich gegangen. 59 Tage war er unterwegs, vom Regen durchnässt, von Kühen beobachtet, von Einheimischen belehrt.

Halbhuber animiert mit seiner Geschichte auf jeden Fall dazu, etwas zu wagen, auch wenn das Umfeld mit Unverständnis oder Entsetzen reagiert. (red/derStandard.at/04.10.2011)


ich-persönlich
 
00
10.10.2011, 14:04

"Wer nicht jeden Abend an den Tag zurück denkt, ist keinen Meter wirklich gegangen." Das trifft genau den Punkt, wo Erleben zu Erfahrung wird. Toller Satz. Wenn das Buch nach dem Leitsatz so geschrieben ist, kauf ich's mir auch.

Captain Awesome
02
5.10.2011, 17:03
Als beigeisteter Wanderer würde ich mich sehr über den Gewinn freuen!!

Schnabeltierfresser
00
9.10.2011, 11:13
Das Buch

ist ganz nett, der Quasi-Echtzeit-Blog war aber besser. Also wenn's nicht klappt mit dem Gewinn hier zum Online-Nachlesen:
http://axelwandertdurch.austria.info/

WimAir
00
7.10.2011, 15:09

Ich mich auch, leider kann ich übers iPhone gar nicht mitspielen :(

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.