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Österreich hilft zu wenig in Ostafrika, sagt das Rote Kreuz.
Wien - Massive Kritik an dem geringen Ausmaß der österreichischen Hilfe bei der Hungerkatastrophe in Ostafrika hat Max Santner vom Roten Kreuz anlässlich der Veröffentlichung des World Disaster Report am Donnerstag bei einer Pressekonferenz geübt. Die Summe von 1,3 Millionen Euro sei im internationalen Vergleich "nur mehr peinlich" und ein "Mickey Maus-Betrag". Finnland habe etwa 14 Millionen, das krisengeschüttelte Irland sechs Millionen und Dänemark überhaupt 41 Millionen Euro gespendet. Weniger als Österreich wurde innerhalb der EU lediglich von Lettland und der Tschechischen Republik aufgebracht.
Neben der geringen Summe kritisierte Santner, der den Bereich internationale Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes leitet, auch die starke Streuung der Zuständigkeiten bei Hilfsleistungen. Bei der Ostafrika-Hilfe sei etwa das Innenministerium, das Außenministerium und das Lebensministerium gleichzeitig eingebunden gewesen. Schon aufgrund besserer Effizienz sei es höchste Zeit, die Mittel zu bündeln.
Das Rote Kreuz erwartet in den kommenden Jahren keine Entspannung bei den internationalen Katastrophen. Im Gegenteil: In Ostafrika ist davon auszugehen, dass die Dürre und die damit eingehende schlechte Versorgung der Menschen mit Nahrungsmittel weiter geht. Der Grund dafür liegt Santner zufolge darin, dass die Betroffenen im Gegensatz zu früher aufgrund von politischen Grenzen nicht länger aus den Dürregebieten fliehen können. "Wir werden weiterhin nur Nahrung liefern können", sagte Santner.
Anstieg an Klimakatastrophen
Insgesamt ist bei den Katastrophen der vergangenen Jahre ein Trend zu beobachten: So verschieden sie sind, gemeinsam ist ihnen, dass sie multikausale Ursachen haben. Das Erdbeben in Haiti hat etwa einen Staat getroffen, der ohnehin durch die politische Situation und durch Naturkatastrophen wie Hurricans stark geschwächt war. In Japan hat mit Erdbeben, Tsunami und Nuklearunfall simultan eine dreifache Katastrophe stattgefunden.
"Gleiches gilt auch für die aktuelle Hungerkatastrophe in Ostafrika", so Santner. Eine Kombination aus Dürre, ungerechter globaler Agrarpolitik und bewaffneten Konflikten verschärften die ohnehin gespannte Situation. Noch immer sind 13,3 Millionen betroffen und auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Aus den Daten des jährlich herausgegebenen "World Disaster Reports" geht hervor, dass es in den vergangenen zehn Jahren zu einem signifikanten Anstieg von klimabezogenen Katastrophen gegeben hat. Um die Auswirkungen solcher Ereignisse einzudämmen, sollten die Staaten wesentlich mehr vorsorgen. Die Bewältigung einer Katastrophe würde bis zu 15 Mal mehr kosten als entsprechende Maßnahmen wie etwa die Sicherung der Wasserversorgung oder Hangverbauungen. (APA)
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Sie haben vollkommen recht...das System muss sich ändern und zwar hin zu bedarfsorientierter Produktion und weg von profitorientierter Produktion...solange der Neoliberalismus die Vermehrung des Geldes als oberste Maxime betrachtet, solange wird sich in Afrika auch nichts ändern an der Ausbeutung des Kontinents und der Menschen dort...
klar, dass das nicht wünschenswert ist. Die Leute mittels Verhungern umzubringen ist jedoch keine Lösung, es handelt sich hier um Menschen und nicht um ein Taubenfütterungsverbot. Schon mal was von Sexualaufklärung und Verhütung gehört? PS: Sie- und alle, die Ihren Mist grün stricheln- könnten ja schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und auf "Lichtnahrung" umsteigen, einen Fasttag täglich einlegen oder zu einem giftigen Strick greifen. Ich schreibe sowas ungern, aber wenn SIE sich entleiben, ists wirklich nicht schad drum. Mit voller Hose ist bekanntlich gut stinken, insofern dient das auch der Luftverbesserung. In Anbetracht der Tatsache, dass ebensoviele Leute an Atemwegserkrankungen sterben wie verhungern, sicher eine Verbesserung!
Weniger Spenden bedeuten, dass die Korruptionisten weniger abgreifen können. Na schlecht?
Die wirklich Bedürftigen kriegen eh fast nichts, so oder so.
Ja aber die Soldaten werden damit schön kräftig gehalten damit der nächste Krieg sich ausgeht. Und ein paar Waffen gehen sich mit dem Schmiergeld auch noch aus. Denn wie kann es sein das ein Land verhungert aber noch Geld für Waffen hat.
Geld geschenkt (gespendet) bekommen und dann weinen dass man nicht noch mehr bekommt? Einem Kind das sich beim Onkel beschwert weil er ihm nur 10 € gibt, aber die Oma dem Kind 30 € gegeben hat, dem werden die Eltern auch bald erklären dass man das nicht tut sondern dankbar sein soll.
1,4 Millionen - für Afrika nicht viel im Vergleich. Andererseits hätte man um das Geld auch viele hierzulande glücklich machen können - oder in Bildung/Schulen/Gesundheit etc investieren!!!
Da wäre das Geld vl dankbarer investiert...
Da gibt es aber einige im Lande, die wären damit nur maximal viertelglücklich (bzw., ohne Kompensation durch patriotische Glücksgefühle, achtelglücklich) geworden - oder eh nur für maximal ein Jahr oder so...
Hätte man zur Zeit der Nazi-Diktatur auch so gedacht, würden wir heute wahrscheinlich noch die Hakenkreuzfahnen beim Fenster raushängen.....
btw...wären Menschenrechte die Sache des jeweiligen Staates, bräuchte es weder eine UN-Menschenrechtscharta noch einen europäischen Gerichtshof für Menschenrechte....um zwei Beispiele zu nennen....
Veruntreuung ist es auch, wenn die Regierung es zulässt, dass wir ein Bildungssystem haben, dass dann solche Meinungen wie die Ihre hervorbringt. Denn es ist offensichtlich, dass Sie das Wort Globalisierung noch nie in einem negativen Zusammenhang gehört haben.
... weniger Waffen und Logistik für NGOs erpressende Bürgerkrieger. So gesehen tut Österreich etwas Gutes. Freilich noch nicht genug. Not- und Entwicklungshilfe komplett auf Null streichen und schon werden Despotie, Korruption und Krieg wesentlich weniger interessant.
Wenn Ostafrika was hat, das ich brauche, dann werde ich es kaufen.
Wenn Ostafrika was braucht, was ich liefern kann, dann werde ich liefern.
Wenn die drauf warten, daß ich ihnen das organisiere...
Meine Waren sind bei mir wenig und bei denen viel wert. Deren Waren sind bei denen wenig und bei mir viel wert. Da entsteht der Gewinn alleine schon durch den Handel. Das Gewinnmachen werde ich denen sicher nicht organisieren.
Wenn die ihre nicht gemachten Gewinne naturgemäß nicht in Bevorratung, Ausbau der Eigenversorgung, Brunnen- und Wasser(leitungs)bau investieren, dann bin ich nicht verpflichtet, zu helfen. Das ist der erste Theil des Lernprozesses.
Organisiert euch, euren Handel! Die WTO gibts ja deswegen!
ein markt wie sie es beschreiben würde ja nur existieren, wenn märkte 'neo-classisch' perfekt wären.
sind sie aber nicht, weil zB europa agrarproduktion massiv subventioniert. das führt zu nierdigeren weltmarktpreisen und dazu, dass lokale produzenten in nicht-subventionierten ländern nicht kostendeckend arbeiten können.
ohne subventionen hätten diesse länder ihnen möglicherweise wesentlich mehr anzubieten.
ich bitte eienfach darum, etwas komplexer zu denken.
Jetzt ists gerade 3/4 4 Uhr früh, ich fülle Formulare aus. Sie denken vielleicht, es seien welche für Agrarsubventionen: nix da, Exel-Buchhaltung. Schon 4197 Minus!
Auf der Bezirksbauernkammer erkundigt, für mich gibts im Moment nix. Für neue Flächen, wenn man nicht Förderungen übernommen hat und die Auflagen weitererfüllt gibts nix. Neuantragssperre. Und bei Ostafrike denke ich da ohnehin an Rosen und Kaffee. Bei Rosen sind wir nicht konkurrenzfähig und Kaffee hab ich im Weinviertel noch nicht probiert.
Für Kath gibts bei uns ausdrücklich nur Haftstrafen, da sind die dort konkurrenzlos. Bauen Gift an und verhungern daneben...
Es ist 4 Uhr. Gute Nacht, muß um 6 raus...
"Berlin. - Der Reichtum an Rohstoffen muss kein Fluch sein. Bei entsprechenden Rahmenbedingungen bietet er eine Chance für den afrikanischen Kontinent."
Das ist der Anfang eines Berichtes aus Ihrem Link.
Und genau das steht auf der Außenseite meines Suppentellers.
dass Sie keinerlei Argumente anführen für das was Sie wahrscheinlich als Standpunkt bezeichnen?
Außer "Sie sind naiv" und den üblichen ähnlichen Phrasen haben Sie nichts zu bieten.
Meiner Meinung nach hat es keinen Sinn Geld zu spenden, solange die Menschen in diesen Ländern (oder von mir aus die herrschende Klasse), nicht bereit ist an ihrer Lebensweise etwas zu ändern. Mir kommt das vor wie Donald Duck, der seit Jahrzehnten seinen reichen Onkel Dagobert (der sich sein Vermögen erarbeitet hat btw) anschnorrt anstatt zu schauen, dass er sein Leben selbst auf die Reihe kriegt, um bei Micky Maus zu bleiben.
Dazu gehört eine Landwirtschaft wie sie im 21. Jhdt. üblich ist, Vorratshaltung, Einbremsung der Bevölkerungsexplosion etc.
Man könnte auch sagen, dass das Spenden an sich eine Mickey Mouse-Lösung ist, weil es Symptome statt Ursachen bekämpft. Es gibt zu viele Dagobert Ducks, die darauf achten, dass letzteres eben nicht passiert - und auch keinen Skrupel haben/hätten sich auch noch an Spendengeldern zu bereichern.
Warum wir 2011 noch immer in einer Welt leben in der schon vor der Geburt Lotto das sagen hat?
Kommst am falschen Platz auf die Welt hast eben Pech gehabt....
Ein Dach über dem Kopf für jeden + 1 kalte und eine warme Mahlzeit am Tag, wenn wir uns das nicht als Starthilfe leisten können/wollen sollten wir uns wirklich zu Bandwürmer zurückentwickeln.
"wieso sollen wir was spenden, unserer wirtschaft gehts ja sooo schlecht"
so lange wir noch so viel zu verspekulieren haben und solange wir uns gedanken machen können, ob wir lieber das nächste iPhone oder doch ein AndroidPhone haben wollen, geht es uns glaube ich nicht so schlecht hier...
"die leute in afrika sind ja selber schuld, die müssen selbst umdenken"
nicht die afrikaner sind schuld, dass es afrika so schlecht geht...wir sind es - und wer jetzt damit kommt, dass dort ja alle politiker korrupt sind... wie schaut es denn hier aus? und wer gibt den korrupten afrikanischen politikern das geld?
wir sind an überhaupt nix schuld. wir haben uns von einem komplett kriegszerstörten land ohne nennenswerte bodenschätze zu einer der wohlhabendsten länder entwickelt.
und was ist in afrika? milliardenhilfen jährlich, aber genau nix geht weiter. und wir sollen daran schuld sein?
Den Ausdruck "fremdschämen" kennt man mittlerweile. Beim Thema Afrika kommt das "Fremdraunzen" noch dazu. Wie arm die nicht sind, weil wir so böse sind! Wir sind zu denen aber nicht schlimmer als zu unsereinem auch.
Österreicher raunzen gerne. Daß wir, weils uns jetzt gut geht, auch schon für andere raunzen? Hauptsach´ daß graunzt wird?
Sollma vielleicht die korrupten Clan-Oberhäupter von Wien aus wegputschen und die Verwaltung einem Kolonialministerium übertragen? Die wahrscheinlich beste Entwicklungshilfe wäre, ein Buch über die französische Revolution, einen Code Napoleon und eine gut geölte Guillotine zu schicken. Ab morgen ist Oktober, die Revolution müssen die schon selbst machen. Alles andere ist zwecklos.
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