Amazon stellt Android-Tablet Kindle Fire zum Kampfpreis vor
28. September 2011, 16:15
foto: apa
Amazon stellt das Tablet Kindle Fire vor.
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Das Tablet kommt im November um 199 Dollar auf den Markt.
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Kindle Touch
Android-Tablet mit enger Integration von Amazons Medien-Angebot
Wie erwartet, hat Online-Händler Amazon am Mittwochnachmittag sein Tablet Kindle Fire vorgestellt. Mit Android als Betriebssystem, einem großen Content-Angebot und einem Kampfpreis will der Unternehmen damit dem Platzhirschen iPad die Stirn bieten.
7-Zoll-Display
Der Preis für das Kindle Fire wird - wie Bloomberg schon vorab erfahren hatte bei 199 US-Dollar liegen. Apple bietet das günstigste iPad 2 im Vergleich dazu ab 499 Dollar an. Amazons Tablet besitzt ein 7 Zoll großes IPS-Display (1024 x 600 Pixel) mit Gorilla-Glas und Multitouch-Support, einen Dual-Core-Prozessor und läuft mit Googles mobilem Betriebssystem Android. Die Akku-Laufzeit gibt der Hersteller mit bis zu acht Stunden Lesen oder 7,5 Stunden Video-Wiedergabe bei deaktiviertem WLAN an. Bei den Anschlüssen sind ein microUSB 2.0-Port und ein 3,5 mm-Kopfhörerstecker verbaut.
Video: Amazon stellt das Tablet Kindle Fire vor
Cloud-basiert
Das OS hat Amazon mit einer eigenen Benutzeroberfläche überarbeitet, die eng mit dem eigenen Content-Angebot integriert sei. Der selbst entwickelte Web-Browser Silk soll mit Unterstützung von Amazons Cloud-Serivces besonders schnelles Surfen ermöglichen und unterstützt auch Flash. Zudem bietet das Unternehmen kostenlosen Online-Speicher für über Amazon gekaufte Inhalte. Intern bietet das Gerät 8 GB Speicher.
Großes Zusatzangebot
Den niedrigen Preis des Geräts könnte Amazon mit stärkeren Verkäufen bei seinen Angeboten für E-Books, Download-Musik, Filmen und Apps über den eigenen Android AppStore ausgleichen. So wird das Tablet mit einem kostenlosen Test-Abo des Video-Streaming-Dienstes Amazon Prime ausgeliefert, der vorerst allerdings nur in den USA verfügbar ist. Das Unternehmen sei laut Analysten der einzige Tablet-Hersteller abseits von Apple, der ein solches Zusatzangebot zu seiner Hardware biete.
Hardware-Abstriche
Allerdings fehlt es dem Amazon-Tablet an einigen Hardware-Features, die bei anderen Tablets mittlerweile als Standard gelten. So kommt es ohne integrierte Kamera, Mikrophon und ohne 3G-Modem. Um im Internet zu surfen, ist ein WLAN-Zugang Voraussetzung. Beobachter sind skeptisch, ob der Formfaktor 7 Zoll bei Nutzern besser ankommt als 10-Zoll-Tablets. Der Kindle Fire wiegt 413 Gramm und kommt am 15. November auf den Markt, US-Kunden können das Gerät bereits vorbestellen.
Neue E-Book-Reader
Außerdem stellte Amazon-Chef Jeff Bezos einen neuen Kindle E-Book-Reader mit einem Schwarz-Weiß-Bildschirm vor, das
man ebenfalls mit dem Finger steuern kann. Der Kindle Touch soll 99
Dollar kosten, mit Mobilfunk-Verbindung 149 Dollar. Einen
gewöhnlichen Kindle-Reader gibt es jetzt für nur noch 79 Dollar. In Deutschland/Österreich kostet der neue Kindel 99 Euro und ist ab 12. Oktober lieferbar. (br/APA/derStandard.at, 28. September 2011)
Die ZEITENWENDE(!) ist doch erst mit iCar, iDress und iBrain abgeschlossen. Die Zeitgeist-Trendhuren müssen sich also noch ein wenig Gedulden.
Aber es gibt auch positive Nachrichten aus dem Reich des Tiefgeistigen: Seit die Apple-Mania so richtig ausgebrochen ist, haben die Scientologen deutlich weniger Zulauf. Offenbar reichts nur für ein Brainwashing. Danach ist einfach nichts mehr da, was man waschen könnte ;-)
Was Mao nicht geschafft hat, schafft Apple auf freiwilliger Basis :-))
Apple ist Zeitgeist, so wie Windows und früher C64. Und jetzt kommt Android ist aber zu sehr mainstream. Ist eher ein Tool als Status. Die Anhänger von Apple sind durch die Hölle gegangen, die Ältesten, weshalb sie wie Jünger durch die Welt streifen um uns zu bekehren.
Ich denke, dass er/sie den Unmut über die Aussage doch recht zureichend mit dem roten Strich gezeigt hat. Was würd da noch ein "Glaub ich nicht" mehr aussagen? Nur damit Sie mit der Person sinnlos gegenseitiges Bashing betreiben können? Wird ja im Standard nicht oft genug genutzt, die Chance sich gegenseitig über Geschmack streiten zu können, oder?
Der neue Kindle, der auf Amazon.at vorbestellbar ist, ist der ohne Touchdisplay (falls es noch niemand geschrieben hat). Liest sich aus dem Artikel oben nicht wirklich eindeutig heraus. Ich verstehe nicht ganz, wie man von 79 Dollar auf 99 Euro kommt. Klar, einfach auf Euro umgerechnet geht's nicht, weil dann Steuer, Urheberrechtsabgabe (falls das bei dem Speicher im Kindle zutrifft?) und wohl auch noch was für Versand draufgepackt wird... aber soviel mehr? Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen, kann ja gut sein, dass ich etwas nicht bedacht habe.
79,- kostet in den USA die Kindle - Version mit Werbung. Bei uns ist nur die ohne erhältlich, und die kostet drüben $ 109, -, bei uns besagte € 99, -. Im Gegensatz zu Apple, wo $ = €, rechnet Amazon zu Gunsten der europäischen Kunden brav um.
Ich frage mich, ob ein Ebookreader mit Tastatur oder ohne besser ist. Wenn man viele Anmerkungen machen muss - etwa für Rezensionen - kann das schon wichtig sein. aber für die meisten Menschen ist der kleinere und leichtere ohne Tastatur besser. Sehe ich das falsch? Ist der Ebookreader sogar für längeres schriftstellerisches Arbeiten ready? Ich konnte keine Infos dazu auftreiben.
Viele Fragen auf einmal zu so einem kleinen Gerät. Wir nutzen in der Familie 3 verschiedene Geräte. Den Kindle den Oyo und einen Sony-Reader.
Das beste Display hat mMn der Kindle. Der Oyo hat eine nicht ganz ausgereifte Software, ist aber zum Lesen ganz OK. Ich hab den Oyo (Touchscreen!) gekauft, als er 40,- Euro billiger war wie der Kindle. Der Preisunterschied ist OK. Wenn der Kindle jetzt bereits billiger ist wie der Oyo dann bleibt eigentlich eh nur noch der Kindle über.
Der Sony läuft außer Konkurrenz. Qualitativ zwar voll OK aber dafür mit 260,- Euro viel zu teuer obwohl er nix besser kann als der Kindle.
Was das Tippen anbelangt: Für mich keine Alternative. Egal ob mit Tastatur oder Touchscreen. Ich schreib zwar viel, aber sicher nicht auf den Readern. Dann schon eher am Smartphone. Zum mobilen Schriftstellern wart ich auf den Samsung Note (Stifteingabe!!!) - das funkt!
die knopferltastatur auf dem letzjaehrigen kindle modell benutze ich, um ein wlan passwort einzugeben, und ab und an im kindle store nach etwas zu suchen. das war's.
man koennte sich notizen machen (mit den knopferln aber sicher nicht, da nehm' ich vorher noch den faustkeil), aber das ist wohl eher fuers wissenschaftliche arbeiten spannend.
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