Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Frankfurt/Main - Mehr als die Hälfte der Raucher möchte den Tabakkonsum aufgeben. Ohne professionelle Hilfe schaffen dies aber dauerhaft lediglich drei bis sechs Prozent. Dabei zeigen Studien den Erfolg therapeutischer Raucherentwöhnungsprogramme: Mit Verhaltenstherapie und Medikamenten lassen sich langfristig Abstinenzquoten von über 30 Prozent erzielen. Doch häufig fallen aufhörwillige Raucher auf unseriöse Angebote wie die E-Zigarette herein, beklagen Suchtexperten im Vorfeld des Deutschen Suchtkongresses 2011.
Drei Viertel der im Internet beworbenen Programme zur Raucherentwöhnung sind nicht seriös oder in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich nicht geprüft. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Deutschen Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie. Dazu gehören Akupunktur oder Hypnose, aber auch die rauchfreie elektronische Zigarette. "Wir gehen davon aus, dass 60 Prozent der Raucher tabakabhängig sind", sagt Suchtmediziner Anil Batra aus Tübingen. "Entwöhnungswilligen Rauchern muss daher dringend mit wissenschaftlich fundierten Methoden geholfen werden", fordert der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. Wirksame Programme konnten bei bis zu 40 Prozent der Teilnehmer Abstinenz erreichen.
Verhaltenstherapien am wirkungsvollsten
Spezielle Verhaltenstherapien, ob in Einzelberatung oder in sogenannten Raucherentwöhnungsgruppen, weisen die höchste Wirksamkeit auf. "Wichtigstes Ziel dabei ist, den Betroffenen in seiner Motivation des Aufhörens zu fördern, die Vorteile zu benennen, auf etwaige Ängste wie Gewichtszunahme einzugehen und ihn bei einer Verhaltensänderung zu unterstützen", so Batra. Treten durch den Nikotinentzug anfänglich auch körperliche Symptome auf, hilft eine Nikotinersatztherapie: Nikotinpflaster, -kaugummi oder -tabletten verringern in den ersten acht bis zwölf Wochen nach dem „Ausstieg" das Verlangen nach der Zigarette und verhindern Rückfälle. Nebenwirkungen dieser Nikotingabe gäbe es laut Batra kaum. Ihre Wirkung insbesondere zusammen mit einer Verhaltenstherapie sei dagegen mehrfach belegt.
Noch höhere Abstinenzraten als die Nikotinersatztherapie erreichen die zwei rezeptpflichtigen Wirkstoffe Bupropion und Vareniclin. „Allerdings sind damit größere Nebenwirkungen und Risiken verbunden", berichtet der Suchtexperte. „Wir empfehlen daher Ärzten, die Medikamente eher zurückhaltend zu verschreiben und genau zu prüfen, für welche Raucher sie infrage kommen", so Batra.
Dass eine Tabakentwöhnung gesundheitlichen Schaden abwendet, zeigen Untersuchungen: Rauchen ist als wesentlicher Faktor verantwortlich für den vorzeitigen Tod von jährlich bis zu 140.000 Menschen in Deutschland. „Raucher verlieren durchschnittlich zehn Lebensjahre", betont der Experte. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO gehört Rauchen zu den wichtigsten Krankheitsverursachern. „Tabakkonsum ist die wichtigste vermeidbare gesundheitliche Gefährdung. Die Krankenkassen sollten deshalb Interesse an der Entwöhnung haben und sie finanzieren", sagt Batra im Vorfeld des Deutschen Suchtkongresses 2011. (red)
Experte ist überzeugt, dass die österreichische Lösung mit getrennten Raucher- und Nichtraucher-Räumen nicht ausreichend wirkt
Neues Gesetz in Australien mit 1. Dezember in Kraft getreten
Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums ist die E-Zigarette "ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher"
Passivraucher profitieren besonders: Deutlich weniger Herzinfarkte
Extra-Kilos nach Zigaretten-Entwöhnung haben keinen nachteiligen Effekt auf Herz-Kreislauf
Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher
Erkrankungsgefahr reduziert sich auch bei Menschen, die erst in hohem Alter zu rauchen aufhören
Größerer Verlust an Lebensjahren - Daten aus deutschen Statistiken
Schweizer Forscher stellten fest, dass die Auswirkungen von Nikotin länger und stärker sind als bisher angenommen
Der WHO spricht in ihrem Motto zum Weltnichtrauchertag sogar von "Einschüchterung" durch die Tabak-Industrie
Eine Studie wies erstmals einen Zusammenhang von Rauchen und der Entwicklung allergierelevanter Stammzellen nach
Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda fordert verstärkte Prävention
Klinikbehandlungen wegen Herzinfarkten seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze um acht Prozent gesunken
In Österreich rauchen 20 bis 30 Prozent der Raucherinnen auch während der Schwangerschaft
Schwarze Pigmentablagerungen finden sich praktisch in jeder Lunge - Ob die Ursache Tabakkonsum ist, kann nur anamnestisch beurteilt werden
Seit 1993 hat sich laut einer Studie die Rate der Drogen-Konsumenten bei 50- bis 64-Jährigen verzehnfacht
Welche und wie viele Inhaltsstoffe Elektroraucher ausatmen - Eine neue Studie bringt Licht ins Dunkel
Insbesondere Nichtraucher profitieren von dem Nichtraucherschutzgesetz
Experten gehen davon aus, dass für Nichtraucher die Passivrauchbelastung die maßgebliche Ursache für Lungenkrebs ist
Psychiatrisch gesunde Raucher, die das Risikogen für Schizophrenie tragen, filtern akustische Reize schlechter
Laut einer aktuellen Studie nimmt der IQ umso stärker ab, je früher der Cannabis-Konsum beginnt
Nikotin hat einen stimulierenden Effekt, erhöht den Puls und steigert den Adrenalinspiegel, gleichzeitig entspannt es
Nur jeder dritte österreichische Schüler hält sich für sehr gesund - Gesundheitsminister Stöger sieht trotzdem positive Aspekte der Studie
Ein Zigaretten-Verzicht lohnt sich in jedem Alter - Das Sterblichkeitsrisiko reduziert sich umso stärker, je länger der Rauchstopp zurück liegt
Untersuchung der Verdampfflüssigkeit: Experten empfehlen das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen
habe schon einmal für 3 monate von einem auf den anderen tag aufgehört (nach 10 jahren), aber dann wieder angefangen - aus dummheit ^^ war sofort wieder nach der ersten in den alten mustern!
jetzt liege ich gerade im bett und merke erst, wie süchtig ich bin... ich rauche jetzt schon 72 stunden nichts (davor die leichtesten zigaretten)! ab und zu ziehe ich an der 0mg nikotin e-zigarette an die ich mir vor 3 tagen kaufte ^^ das hilft mir schon! ansonsten hätte ich schon wieder zu einer echten zigarette gegriffen! moment - jetzt ist es gerade ganz schlimm! echt ein horror aufzuhören! jedoch wenn ich mich an die 3 monate rauchfreie zeit erinnere: es ist eine bessere lebensqualität nichtraucher zu sein ^^ das motiviert mich in dem augenblick ...
1. Rauchen nicht mehr "toll", "cool", "geschmacklich ansprechend" finden. Das Laster als solches erkennen.
2. Von einem Bekannten/Freund sich zwei Döschen Snus kaufen lassen. + eine Packung Nikotinkaugummis.
3. Einen Abend extensiv rauchen und trinken. Ab dem nächsten Morgen (Schlafen gehn) darf GAR kein Tabak mehr angerührt werden. Keine Zig, keine Zigarette, keine Mods, keine Pfeife.
4. Die Snus und Nikotinkaugummis sind als letzter, endlicher Auslaufspeicher gedacht.
5. Mit Gesundheit intensiver beschäftigen. Termin für irgendeinen Sport, die Ernährung ausgewogener gestalten. Vorsorgeuntersuchung + kleine Hilfen wie eine mit Teer und Krebs durchsetze Raucherlunge als Hintergrundbild
Dann lebst du wahrscheinlich anstatt 50 Jahren 9
dauert der Entzug länger! Einfach keine Tabakwaren kaufen - wenn man keine hat, kann man auch keine konsumieren. Nach drei Monaten hatte ich die schwierigste Zeit hinter mir. Und das Schönste ist, dass das dann die echte Freiheit bedeutet, denn man ist nicht mehr ein Sklave von dieser unsinnigen Droge! Nebenerscheinung: ca. 41 Tausend Euro gespart in 19 Jahren. Jede Preiserhöhung stellte zugleich eine fiktive Zinserhöhung dar, denn ich habe den Spardauerauftrag auf das Konto "Weg mit dem Tschick" immer angepasst. Das ist wie eine Zusatzabfertigung – und der Tabakindustrie NICHTS mehr in den Rachen werfen zu müssen, ist sehr befriedigend!
Man kann es drehen und wenden wie man will. Entscheidend ist der Kopf!
So habe ich es gemacht, einerseits wollte ich den Finanzminster kein Geld mehr geben, anderseits will ich gesund bleiben und zu guter letzt und am wichtigsten wollte ich nicht eingestehen, dass eine Zigarette meine Willen aussetzen kann und mich derart beinflussen kann. Das hat mein Ego nicht mehr zugelassen und somit war die Zigaretten über Nacht Geschichte.
So habe es auch mal für 5 Jahre sein gelassen. War vom ersten Tag eine Freude, war sogar ganz leicht. Alles ohne Ratgeber. Habe ich ganz alleine geschafft, worauf ich auch irgendwie stolz war.
Allerdings ist die Bewusstheit wieder im Laufe der Zeit verschwunden. Und dann kam eine Situation, in der ich mir dachte, 'ja, komm, rauchst halt eine'. Und dann fing's wieder an.
Ich weiß auch nicht, wie man als Exraucher nach 10, 20 oder 30 Jahren immer noch sich sicher sein kann, dass man bestimmt keine mehr raucht. Das würde mich eigentlich interessieren.
sicher sein kannst dir nie. wozu auch? wennst lange geraucht hast willst eben nicht mehr oder dir fehlt was. auch das kann sich wieder ändern, wenns dich dann wieder anzipft. aufhören darf nie stress oder zwang sein. wenn der kopf sagt "ende" wars das. da soll man keine wissenschaft draus machen.
Habe nach 20 Jahren von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgehört, meinem Sohn zuliebe.
War 2 Tage lang brutal hart, 2 Wochen bisserl hart..dann war Schluß mit Sucht.
Bin nicht mehr so bleich,habe angenehmen Atem, bin nicht mehr so dürr, habe genug Luft wenn ich mit Sohnemann Kicke und das Essen schmeckt so gut wie nie.
Bei mir eigentlich anders erster Tag leicht, dann 5-7 Tage brutal und dann nach leicht und ich hab 2 Packerl pro Tag geraucht.
ich hab bisserl ein Baucherl und hab eine leichte Allergie, sonst merk ich keinen Unterschied (ok keine gelben finger und zaehne)
allerdings hilft dieser Rat denen, die damit schon angefangen haben und hierherkommen eben weil sie aufhören wollen gar nicht weiter.
Im Gegenteil - Sie erzeugen Aversion gegen die "ach" so gscheiten Nichtraucher - mit der Folge, dass einige das Aufhören-Wollen gleich wieder verschieben.
aber so was tut man halt nicht mit Menschen, die grad anfangen ernsthaft darüber nachzudenken auf Ihre eigene (in diesem Fall eben die nichtrauchende) Seite zu wechseln ;-)
Außer Sie WOLLEN gar nicht, dass die Raucher weniger werden. So boshaft, dass Sie Menschen grad deshalb in den Wunden bohren wollen um das dann noch länger machen zu können, schätze ich Sie nun doch nicht ein. ;-)
OK, Ihr Optimismus in Ehren, aber ich kenn unsere üblich-verdächtigen Pappenheimer hier ja zu gut, um denen ein Umdenken zuzutrauen. Sei ma uns ehrlich, die meisten Raucher hier wollen nur ihren Frust über die "hysterisch-militanten" Nichtraucher abladen.
Wer wirklich aufhören will: von mir ein riesengroßes "thumbs-up"!!! :-)
Wobei, das sag ich immer wieder, ohne jemanden beleidigen zu wollen. Wie man mit dem Rauchen anfangen kann, ist mir eins der größten Mysterien der Menschheit überhaupt und mir hat's auch noch niemand erklären können, weil allein die Frage schon äußerst, ähm, aggressive Reaktionen bedingt.
Eine Antwortmöglichkeit auf Ihre letzte Frage:
Jeder weiß seit dem Kindesalter, dass Zigaretten grauenhaft schmecken, furchtbar stinken, das man davon hustet, Krebs bekommt man davon auch usw.usf.
Und dann sieht man, dass alle anderen trotzdem rauchen. Die coolsten Leute in der Klasse rauchen. Die eigenen Eltern, die immer sagen, dass man ja nicht anfangen sollte, rauchen.
Schlimmer noch, wenn diese Leute nicht rauchen, werden sie alle Hebel in Bewegung setzen so schnell wie möglich eine Zigarette zu bekommen. Schokolade schmeckt schon verdammt gut aber so eine Reaktion kann nicht einmal diese hervorrufen. Also ist rauchen zwar schlecht aber irgendetwas muss verdammt toll daran sein... Ich probier einfach mal eine Tschick und schau mal...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.