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Private gegen Werbung auf ORF-"TVthek"
Fernsehen lebt, und das wird auch noch lange so bleiben. Darin waren sich Fernsehmacher am Dienstag bei den Österreichischen Medientagen einig. "Wenn das Fernsehen tot sein sollte, dann ist es seit 20 Jahren eine relativ lustige Leich'", meinte etwa ATV-Geschäftsführer Ludwig Bauer. Immer mehr Spartenkanäle würden lanciert und die Fernsehnutzung steige. Ein wesentlicher Grund dafür ist laut Puls 4-Chef Markus Breitenecker die "bessere technische Qualität" durch neue TV-Geräte und hochauflösendes Fernsehen. "Fernsehen wird in Zukunft die Super-App sein", so Breitenecker.
Kathi Zechner "Zukunft des Fernsehens"
Franz Manola, im ORF für HD-Fernsehen zuständig, hat "die Zukunft des Fernsehens bereits gesehen: Sie heißt Kathi Zechner und wird die Fernsehlandschaft die nächsten fünf Jahre in Österreich bestimmen." Auch Manola ortet einen Fernseh-Boom. In den USA gebe der durchschnittliche Haushalt 120 Dollar pro Monat für Fernsehen aus. Und in Österreich hätten in den vergangenen Jahren Millionen Haushalte neues modernes Fernseh-Equipment gekauft. Das Investment in Internet-Produkte betrage die Hälfte von dem, was für TV-Produkte ausgegeben wird. Auch inhaltlich sei auf Fernsehen Verlass, meinte Manola mit Hinweis auf die jüngste Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan. Während Handys und Internet ausgefallen waren, war das japanische Fernsehen das einzige Medium, das fähig war, nationale Katastrophenpläne zu kommunizieren.
"Content ist immer noch King"
Auf die hohe Bedeutung von Inhalten wies auch Kai Mitterlechner, Österreich-Geschäftsführer des Bezahlsenders Sky, hin. "Content ist immer noch King. Deshalb ist uns auch nicht bange vor den Protagonisten der neuen Medienwelt. Fernsehen hat weiter seine Daseinsberechtigung." Sky habe in den vergangenen Monaten vor allem auf die Bereitstellung der Programm in HD gesetzt.
Kritik seitens Privatsender
Kritik an den Rahmenbedingungen des dualen Rundfunksystems in Österreich kam von den privaten Sendern. Man müsse in einem kleinen Markt wie Österreich schon auch dafür sorgen, dass private Anbieter überleben können, forderte Puls 4-Chef Breitenecker. Er äußerte die Sorge, dass der ORF den Wettbewerb demnächst noch mehr verzerre, wenn auch die Internet-Plattform "TVthek" mit Werbung bespielt werde. ATV-Chef Bauer bezeichnete ein solches Vorhaben als "Sündenfall". Der "zweite Sündenfall" wäre laut Bauer eine Ausdehnung der TV-Werbezeiten im ORF mit dem Argument einer Morgen-Info-Schiene. "Das zerschießt den Markt. Da brauchen wir uns dann nichts mehr überlegen, weil da ist es dann auch irgendwann zu Ende."
Herausforderung Urheberrecht
Dem Antritt der künftigen ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner sehen die Privaten indes gelassen entgegen. Bauer: "Wir haben keine Angst: weder vor Kathrin Zechner, noch vor der technischen Entwicklung. Wir hauen jetzt einen Sender nach dem anderen raus. Im Dezember startet ATV 2." Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer sagte den versammelten TV-Machern zu, dass es seitens der Medienpolitik gelte, das duale Rundfunksystem zu erhalten. Mit dem reformierten ORF-Gesetz und dem Abschluss des EU-Verfahrens zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk habe die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen. "Spannendste Herausforderung" für den Gesetzgeber ist laut Ostermayer aber das Thema Urheberrecht, das wohl nur europäisch beziehungsweise international geregelt werden kann. (APA)
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Ich hab eine Rohrenglotze und vermisse HD gar nicht.
Und für 150 USD würde ich nur mehr ins Kino gehen. Soviel gute Filme gibts im TV gar nicht, dass das nicht ausreicht (ca. 10 Filme / Monat), oder auch DVDs ansehen.
Die Privatlöandschaft könnte man hier ganz einfach erzugen: Die Staatliche Zwangsbeglückung abschaffen und alles auf PayTV umstellen. Denn so wird es nie ernsthafte Konkurrenz geben, wenn der Politische Sender alles einkassiert.
Erst dann wenn vernünftige Eingabegeräte unterstützt werden - schon mal versucht mit Fernbedienung Buchstaben einzugeben? Ist wie damals SMS tippen mit Nummern-Tastatur, nur muss ich jetzt das Gerät auch noch Richtung Glotze halten.
Und ein Force-Feedback á la Wii wäre auch nicht schlecht zum treffen der Eingabefelder.
Und es braucht ne gescheite App Developer Schnittstelle - standardisiert für alle Hersteller. Ok bleiben wir realistisch: zumindest für ein paar große Hersteller. Momentan alles Native-Schrott.
Keep it simple, stupid. („Halte es einfach, Dummkopf!“; sinngemäß: Mach's so einfach wie möglich)
Keep it small and simple („Gestalte es klein und einfach“)
Keep it sweet and simple („Gestalte es gefällig und einfach“)
Keep it simple and straightforward („Gestalte es einfach und überschaubar“)
Keep it short and simple („Gestalte es kurz und einfach“, aus dem Bereich des Marketing)
Keep it simple and smart („Mach es einfach und schlau“)
Keep it strictly simple („Mach es konsequent einfach“)
Keep it speckless and sane („Mach es sauber und gesund“)
Keep it sober and significant („Mach es schlicht und wesentlich“)
Keep it simple and stupid („Halte es einfach und dumm“; sinngemäß: „In der Kürze liegt die Würze“)
Keep it safe and sound („Halte …
Radio ist das Einzige, das einigermaßen so überleben wird, wie wir es kennen, weil man es im Hintergrund laufen lassen kann.
Im Print wird nur Qualität überbleiben und die kannst in Österreich mit der Lupe suchen. Das Fernsehen wird ein Notfallmedium + Liveübertragungen.
wer in 1080i (=interleaced=schecht!) sein material aufnimmt und dann runtergebrochen auf 720p aussendet, der möge eins tun: SCHWEIGEN!!!!
die kombination der beiden schlechtesten HD-standards zu einer noch schlechteren sache als "toll" verkaufen wollen... a wahnsinn!
drehts in 1080p und brichts des auf 720p runter, von mir aus. wobei... why runterbrechen???
und solche überbezahlten NULLEN wollen mir was über die zukunft erzählen? da könnt man zornig werden...
In 1080p aufzeichnen, produzieren, bearbeiten und in 1080i senden, ist die beste und einfachste Lösung. Allerdings muss man den ORF loben. Schon mal eine Sportübertragung in HD gesehen, die gleichzeitig auf ORF und ZDF/ARD ausgestrahlt wurde. ORF hat das schärfere Bild.
Aber echtes HD ist es eben nicht. Servus TV zeigt wie es geht. 1080i und perfektes Bild.
Sobalds auch in Europa endlich gute Streamingportale gibt, werden die Tage des klassischen Fernsehens hoffentlich bald gezählt sein.
Erstens will ich mir selbst einteilen können, wann ich was wo anschaue und auch mal einen Film aufgeteilt auf mehrere Tage ansehen können.
Zweitens habe ich absolut kein Verständnis dafür, dass von 20 Minuten Fernsehzeit ein Viertel für Inhalte draufgeht, die ich gar nicht sehen will, sprich Werbung. Online gibts zwar ebenfalls Werbung, aber die kann man im Normalfall blocken.
Drittens will ich mir auch nicht die teils grottigen deutschen Synchronisationen aufzwingen lassen sondern die Möglichkeit haben alles auch in Orignialsprache anzusehen.
Stimme voll zu.
Weißt du, was mir ein Graus ist? So auf Filme bezogen:
Neuerdings kommen viele DVDs nicht mehr mit englischen Untertiteln. Aber manche Schauspieler haben einen so einen Akzent oder nuscheln so sehr, dass man sie manchmal doch braucht. /:
Was soll das? Ich finde für jeden vorhandene Tonspur sollten auch Untertitel in derselben Sprache vorhanden sein. Alles andere ist witzlos.
Wird schon bewiesen, in einer nationalen Katastrophenplaene damit weiter kommunizieren zu koennen. Wie die Juengste Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan. Auch bei 9/11 in New York, waren alle Handys und Internet ausgefallen. Also, das Fernsehen bleibt noch als ein unentbehrliches Mittel in einer Krisensituation, dass man haben muss.
"Achtung, Achtung! Ein Notfall!
Sie sollten sofort ein paar lebensrettende Dinge tun!
Was - das erfahren Sie gleich nach der Werbung.
Bleiben Sie dran ..."
Wollen Sie so was wirklich?
Wenn TV als Medium wirklich dafür geeignet wäre, müsste sich weiters eine Gebührenbefreiung aus genau diesem Grund durchsetzen lassen:
"Ich schließe meinen TV nur im Notfall an, um über lebensrettende Maßnahmen informiert zu werden!"
Geht nicht, also ist es nicht ...
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