Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Natur hält Wunder genug bereit.
Wir alle kennnen Sir David Attenborough als stets höflichen Menschen, der uns in unzähligen Natur-Dokumentationen mit Ehrfurcht und Enthusiasmus die Komplexität des Lebens nahebringt. Bei einem Thema jedoch vergeht ihm die gute Laune: Wenn die wissenschaftliche Betrachtung dieser Wunder einer religiös-ideologischen weicht ... und letztere womöglich auch noch früh in den Köpfen der Menschen verankert werden soll. Stichwort Kreationismus im Schulunterricht.
Attenborough hat sich nun der Initiative "Teach evolution, not creationism!" angeschlossen, die von Organisationen wie der British Humanist Association und der British Science Association getragen wird und sich gegen Kreationismus und dessen Light-Version "Intelligent Design" wendet. Prominente Unterzeichner sind unter anderem der Evolutionsbiologe Richard Dawkins, Autor von Büchern wie "Die Schöpfungslüge", oder Nobelpreisträger Paul Nurse, Präsident der britischen Royal Society. Ein in der breiten Öffentlichkeit derart bekannter Name wie David Attenborough löste aber noch einmal ein Echo in ganz anderen Dimensionen aus - siehe einen Artikel im "Telegraph" und dessen enorme Posting-Anzahl. Kreationismus ist nicht nur in unserem Forum ein Reizobjekt ...
--> Telegraph: "David Attenborough joins campaign against creationism in schools"
--> Kampagne "Teach evolution, not creationism!"
(red)
Aufnahmen der NASA-Sonde "Solar Dynamics Observatory" zu einem hypnotischen Kurzfilm kompiliert
Die aktuelle "Unstatistik des Monats" zeigt am Beispiel Kirchenstaat, wie unseriös manchmal mit Kriminalstatistiken wird
Jahrzehntelange Felderfahrung im Umgang mit fremden Völkern macht diese Berufsgruppe zu den idealen Leuten für den Erstkontakt
Blogger der "Washington Post" zieht das Thema von der systemischen Seite auf und nennt infrastrukturelle Maßnahmen
Biologen übertragen das mooresche Gesetz von der Informatik auf die Biologie und kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis
Der Furahan-Blog listet zum fünfjährigen Jubiläum seine beliebtesten Themen auf - mit Sondererwähnung von derStandard.at
Nobelpreisträger Gerardus 't Hooft erklärt im Interview mit dem "New Scientist", warum er zum Botschafter des kommerziellen Projekts "Mars One" wurde
Zeitraffer zeigt die unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen "Hüpfendem Kitt" und stark magnetischen Objekten
Mark Witton gibt die Hoffnung auf ein Umdenken der Filmemacher noch nicht auf und Brian Switek identifiziert die lächerlichste Szene des Original-Films
Der Kalifornische Seelöwe passt sich sogar unterschiedlichen Taktfrequenzen an
....ist Opium für's (dumme) Volk!
Das nicht erklärbare kann nicht erklärt werden.
Und das unendliche Universum kann mit dem endlichen Geist des Menschen nicht erklärt und schon gar nicht verstanden werden.
Da wird dann was religiöses gezimmert.
Das Ganze ist auch ohne Religion absolut faszinierend.
z.b. von deinem "endlichen" geist auf den horizont von hochbegabten.
es existiert nichts unerklärbares.
ausser natürlich surreale konstrukte von irren.
noch zum angeblich "unendlichen" universum :
unabhängig vom radebrechen inkompetenter mathematiker und physiker gilt der begriff unendlich im makrokosmos nicht mehr.
die menge ist endlich, bleibt jederzeit erweiterbar, und wird nie unendlich.
wirklich unendlich gibt es nur im mikrokosmos.
das ist der mit den vielen, vielen null-dimensionalen punkten,
und mit diesem fakt sind selbst diejenigen überfordert, die eintragungsberechtigt im wikipedia sind !
mfg. hubert taber
das lässt auch mich staunen. Herr Attenborough ich verstehe, dass ihnen da der Kragen platzt.
Wenn meine Tochter das lernen müsste, würde ich es verbieten.
da das nur imaginär erdachte a priori nicht beleidigbar ist.
auch die herabwürdigung religiöser lehren betreiben die religions-gemeinschaften selbst.
indem alle die jeweils anderen bezichtigen irrlehren zu verbreiten.
wenn halbdebile in betrügerischer absicht einen surrealen gottbegriff in die welt setzen, dann ist dadurch nicht herleitbar, dass die nichtexistenz gottes nicht beweisbar wäre !
die theosophie basiert ausschliesslich auf wirrer scheinlogik.
h.t.
http://science.orf.at/stories/1687300
und
http://science.orf.at/stories/1665977
(den nick archetyp)
dann wüsstest Du bereits, wie diese sogenannten "Vordenker" und selbsternannten "Eliten" einzustufen sind.
MfG.
Einstein mit Intelligent-Design Dämlacks in ein Boot zu werfen, ist schon kühn.
Unter in dem Gebiet arbeitenden Wissenschaftern ist die synthetische Evolutionstheorie unbestritten. Die Privatmeinung eines technischen Chemikers tut da wenig zur Sache
I do not believe in the God of theology who rewards good and punishes evil. My God created laws that take care of that. His universe is not ruled by wishful thinking, but by immutable laws
Dies und mehr auf http://einsteinandreligion.com/ nachdem Sie Zitate so gern mögen
Ich weiss zwar nicht, wieso in solchen Zusammenhängen immer wieder irgendwelche Unterstellungen gebracht werden, in diesem Fall offenbar versteckt ...
Es zeigt aber, mit welchen Vorannahmen hier gepostet wird und wie die Leute aneinander vorbeischreiben.
Grundsätzlich aber danke für den link.
Die Unterstellung ist die: Es gibt 2 Arten von Personen die das Buzzword "Neodarwinismus" verwenden: ID-Kreationisten, und Menschen, die so wenig Ahnung von der Thematik besitzen, dass sie ID-Kreationisten aus der Hand fressen.
schöne einfache Welt. Man zeigt mit dem Finger auf andere und übersieht die eigene Unzulänglichkeit.
Für mich würde es in dieser Diskussion schon ausreichen, wenn sich *alle* streng wissenschaftlichen Kriterien, insbesondere jenen der Wissenschaftstheorie unterwerfen und *alle* die Vorteile einer einigermaßen annehmbaren wissenschaftlichen Diskussionskultur unterwerfen. D.h. insbesondere, man läßt die Überprüfung von Behauptungen, Hypothesen (auch wenn man diese erratisch zu Theorien macht) zu, ohne in einen Dogmatismus zu verfallen.
Comprende ?
Aber man hat das Gefühl, dass viele Diskutanten eine Universität noch nie von innen gesehen haben ...
auch die DNS ist eine rechnung.
wir haben 30.000 4er sequenzen mit 4 aminosäuren.
permutation 4 aus 4 = basis 24
basis 24^30.000 = 2,17 E 41.406 möglichkeiten !
also eine zahl mit 41.407 stellen.
dieser bauplan sollte ausreichen, dass wir uns selbst und alles andere erklären können.
es gibt keine grenzen der erkenntnis-fähigkeit, wie dümmliche philosophen und ebenso dümmliche wissenschafts-theoretiker behaupten !
das sei diesen "vordenkern" und auch den wissenschafts-behindernden theologen und theosophen in's stammbuch geschrieben.
und auch den kreationisten.
ganz ohne uni, du fakultäts-troll !
dann haben sie auch sicherlich eine genetische erklärung für alle schlimmen dinge, die die menschen so anstellen? schön, dass dann alles gerechtfertigt werden kann und niemand mehr zur verantwortung gezogen werden muss.
diese sicht nennt man biologistisch-deterministisch und ist spätestens seit der vorletzten jahrhundertwende eine wissenschaftliche lachnummer und allerspätestens seit 1945 allgemein verwerflich.
bezüglich erkenntnisgrenzen: erklären sie doch mal, wie sie es anstellen, die gene in ihrer tatsächlichen form zu erkennen. bin gespannt!
Das wäre beeindruckend, wenn die exakte Basenfolge irgend eine Relevanz hätte. Jeder von uns besitzt zig-tausende Polymorphismen und stille Mutationen, die uns in keinster weise stören. Außerdem scheinst du hier irgendwie DNA Basen mit Aminosäuren zu verwechseln.
Du solltest ein wenig Biologie lernen, bevor du mit sinnlosen Zahlenspielen angeben willst.
wer wollte mit ihnen schon zur see fahren (oder in ein boot geworfen werden) ?
überhaupt ist ihr diskurslevel nicht dazu angetan, eine auf fortschritte abzielende auseinandersetzung zu pflegen: erst einmal kraut, rüben und zwetschken auseinanderhalten ...
Die klassische "Wissenschaft" ist - so ich richtig verstehe - vor allem dazu da, empirische Erkenntnisse aus Vorhandenem zu gewinnen. Dank der Wissenschaft steigt die Zahl der Wunder täglich, denn viele Wunder kannten wir ohne sie gar nicht. Ich frage mich aber, mit welchem Recht hier Wissen über die Nicht-/Existenz eines Gottes behauptet wird. Teils bewiesene evolutionäre Vorgänge alleine beweisen noch lange nicht die zufällige Entstehung von Leben - genausowenig wie Wunder alleine einen Schöpfer beweisen. Also sind jedwede Behauptungen über eine Nicht-/Existenz nicht beweisbar und müssen geglaubt werden. WAS aber zu diesem Glauben führt, sei jedem seine eigene Verantwortung. Nachplappern ist für jede der Seiten zu billig.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.