Nobelpreisträger für Physik seit 2000

  • 2000

Herbert Kroemer (USA)
Zhores Alferow (Weißrussland)
Für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik

Jack Kilby (USA)
Für seinen Teil bei der Entwicklung von integrierten Schaltkreisen, besser bekannt als Mikrochips

  • 2001

Eric Cornell (USA)
Wolfgang Ketterle (Deutschland)
Carl Wieman (USA)
Für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate

  • 2002

Raymond Davis Jr. (USA)
Masatoshi Koshiba (Japan)
Für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos

Riccardo Giacconi (USA)
Für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben

  • 2003

Alexei A. Abrikosov (USA/Russland)
Vitaly L. Ginzburg (Russland)
Anthony J. Leggett (USA/Großbritannien)
Für entscheidende Arbeiten über die quantenphysikalischen Phänomene Supraleitung und Suprafluidität

  • 2004

David J. Gross (USA)
H. David Politzer (USA)
Frank Wilczek (USA)
Für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung

  • 2005

Roy J. Glauber (USA)
Für seinen Beitrag zur quantenmechanischen Theorie der optischen Kohärenz

John L. Hall (USA)
Theodor W. Hänsch (Deutschland)
Für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammtechnik

  • 2006

John C. Mather (USA)
George F. Smoot (USA)
Für den Nachweis winziger Temperaturschwankungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung, dem "Echo des Urknalls"

  • 2007

Peter Grünberg (Deutschland)
Albert Fert (Frankreich)
Für die 1988 erfolgte Entdeckung eines völlig neuen physikalischen Effekts, des sogenannten GMR- oder Riesenmagnetowiderstands-Effekts

  • 2008

Makoto Kobayashi (Japan)
Toshihide Maskawa (Japan)
Yoichiro Nambu (USA, Japan)
Für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der subatomaren Physik und des Ursprungs dieses Phänomens, das die Existenz von mindestens drei Quark-Familien vorhersagt

  • 2009

Charles K. Kao (Großbritannien, China)
Für seine Pionierleistungen auf dem Gebiet der Glasfaseroptik und Telekommunikation

Willard S. Boyle (USA, Kanada)
George E. Smith (USA)
Für die Entwicklung des ersten CCD-Sensors

  • 2010

Andre Geim (Großbritannien, Niederlande)
Konstantin Nowoselow (Großbritannien, Russland)
Für wegweisende Experimente mit Graphen

  • 2011

Saul Perlmutter (USA)
Adam Riess (USA)
Brian P. Schmidt (USA)
Für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch die Beobachtung ferner Supernovae

  • 2012

Serge Haroche (Frankreich)
David J. Wineland (USA)
Für bahnbrechende experimentelle Methoden, die die Messung und Manipulation individueller Quantensysteme ermöglichen.

(APA/red)

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