Nach Datenleak - "Wir ermitteln in beide Richtungen"

27. September 2011, 12:05
  • Anonymous Austria auf Twitter

    Anonymous Austria auf Twitter

Innenministerium prüft sowohl Datenweitergabe als auch Hack

Nach der Veröffentlichung der persönlichen Daten von rund 25.000 Polizisten durch Anonaustria, der Österreichableger der Gruppe Anonymous, überlegt die Polizeigewerkschaft, eine Sammelklage einzubringen. "Wir werden am Freitag darüber entscheiden", sagte Vorsitzender Hermann Greylinger. Stellen, die über sensible Daten verfügen, müssten nun alles unternehmen, damit solche "Leaks" nicht mehr vorkommen können. "Koste es, was es wolle", so Greylinger.

"Unser Gegenüber ist nicht immer sanft, Drohungen gehen immer wieder ein"

Die Veröffentlichung der Daten der Polizisten ist für die Beamten weit mehr als nur ärgerlich. "Unser Gegenüber ist nicht immer sanft, Drohungen gehen immer wieder ein", betonte Greylinger. Dass sich nun auch die Wohnanschriften im Netz finden, erhöht die Gefährdung der Polizisten.

IPA

Seitens des Innenministeriums wollte man auch am Dienstag nicht bestätigen, dass die Daten wahrscheinlich von dem Verein IPA stammen, bei dem beinahe alle aktiven Beamten und viele Pensionisten Mitglied sind. Das Ressort sprach weiterhin lediglich von einem "polizeinahen Verein".

"Wir ermitteln in beide Richtungen"

Ebenfalls noch nicht völlig geklärt ist die Frage, ob der Computer mit den betroffenen Daten gehackt worden ist oder ob die Namen und Adressen illegal weitergegeben worden sind. "Wir ermitteln in beide Richtungen", sagte Ministeriumssprecherin Sonja Jell. (APA)

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das dachte ich mir auch. was genau ist das "Gegenüber" der Polizei?
der böse kriminelle von nebenan?
wenn man wirklich die adresse eines polizisten herausfinden hätte wollen, wäre das auch bis jetzt sicher irgendwie gegangen.

wer spricht da von wem?

die polizei von ihrem "üblichen klientel"

Koste es was es wolle?

Na dann werden ja sicherlich ein bis zwei WIFI Kurse für die Systemadmins der Polizei rausspringen!

Kann man bitte endlich die Artikel korrigieren?

Es handelt sich bei den Personen auf der Liste nicht nur um Polizisten.

Lässt sich leicht bestätigen wenn man einfach den einen oder anderen Namen einfach einmal bei google sucht.

hast gewußt dass menschen oft den gleichen namen haben können ? oder bist du ein kapperlträger, heißt markus kapperlmüller, und willst erklären dass man dir nichts tun muss weill du eigentlich gar nicht bei der polizei bist sondern bei der müllabfuhr?!?!

Tatsächlich und sie wohnen dann auch noch in der gleichen Straße, im gleichen Haus und in der gleichen Wohnung?

sophisticated.. indeed...

Der "polizeinahe Verein" könnte sich genau so gut als BVA oder Bundesrechenamt herausstellen.

Dass die IPA die Namen von toten Polizisten jahrelang speichert, ist eher ein Gschichterl.
Auf der Liste sind auch Polizisten enthalten, die im Gedenkbuch (Dienstunfall) ODER nur im ODMP (Oberst Franz Kröll) stehen, also Namen von _auf unterschiedliche Weise_ im Dienst gestorbenen Beamten.
http://www.kuratorium-sicheres-oesterreich.at/web/krypta/
und
http://www.odmp.info/mod/poliz... uche&lid=7

In der Liste sind TOTE Polizisten aus ganz Österreich - aber auch Polizisten, die aus dem aktiven Polizeidienst definitiv AUSGESCHIEDEN und JETZT keine Beamten mehr sind.

Wie auch immer:
Wenn die Dödel im BMI nicht bald herauskriegen, WO die Liste herkommt, sollte man sie mit einem generellen Datensammelverbot bestrafen.
*auslach*

naja mindestens 4 kenn ich auf der liste und die leben noch...

Naja, gerade die Mitgliederlisten von Vereinen sind meist ein Sammelsurium von Karteileichen aller Art. Verstorbene melden sich oft nicht ab und so bleiben sie halt drinnen.

Hab bis jetzt auch eher selten erlebt das sich ein Verstorbener abmeldet :D

*hüstel*

Polizistenvereine dementieren Datenverlust
„Wir warens nicht“ erklärte Friedrich Herzog, Chef der Landesgruppe Oberösterreich des Vereins IPA (International Police Association) auf Anfrage von ORF.at.
http://orf.at/stories/2081248/

Ein Datenbankvergleich habe ergeben, dass eine gewisse Anzahl von Personen definitiv NICHT Mitglieder der IPA seien, so Herzog.

Was, habens denn jetzt Angst, dass ein paar vollbewaffnete Uniformierte in den morgenstunden ihre Wohnung aufbrechen, sie nackt aus dem Bett zerren, ihnen vor ihren Kindern die Knarren anhalten, den gesamten Privatbesitz auf den Kopf stellen, dannach für 100 Tage in ein Verließ gesperrt werden - ohne zu erfahren warum?

Aber wer nichts zu verbergen hat, hat doch nichts zu befürchten.

nein, es reicht schon, wenn ein beamtshandelter, vor die tür brunzt, oder diese entprechend verschönert.

und nebenbei noch den familienhund abknallen ... mit 18 schuss !

Üben an lebendem Beispiel!

Polizisten sollen sich nicht zu sicher fühlen ;)

Finde ich gar nicht schlecht.
Einige sind Unqualifiziert für diesen Beruf und fühlen sich sicher unter dem Schutz der Polizei.
Es gibt wirklich einige sehr Ungute Proleten als Polizisten.
So weiß man ja dann wohin man sich wenden kann wenn diese mal wieder zuschlagen.
Jetzt sind ja Ihre Adressen im Netz ;)
Gleiches Recht für alle .

Es gibt aber

auch sehr ungute Proleten im Parlament, für die sich kein Mensch interessiert und die alle 4 Jahre wieder gewählt werden.
Naja, aber es gibt auch gute Polizisten. Und "gleiches Recht" wär, wenn die Adressen und Geburtsdaten aller Personen veröffentlicht werden würden, die eine Straftat begangen haben. Somit: Wo ist da "das gleiche Recht"?

Das sind aber die Privatadressen der Personen welchen den Beruf Polizist ausüben, somit wird also deren Privatleben gefährdet welches durch Taten als Polizist (Beruf) bewirkt wurden.

Die Stellen wo sie arbeiten wären da noch ok, aber für mich geht das hier etwas zu weit. Alle Polizisten sind nicht "die Freunde" (bzw Feinde) der AnonAustria, das wäre zu polarisierend.

Gleiches Recht für alle ?

Dann empfehle ich dem Standard, dass er alle Userdaten samt Adressen veröffentlicht, damit man wenigstens weiß an wen man sich wenden kann, wenn wieder mal wer ausfällig wird.
Gleiches Recht für alle.

Aber wollen sie das wirklich ???

Sie müssen nur anzeigen und das Gericht beurteilt, ob DerStandard.at plus der Provider diese Informationen rausrückt zur Verfolgung.

Äpfel-Birnen-Vergleich war das.

klar wenn äusserungen getätigt werden die gegen geltendes recht verstoßen ist der standard verplichtet die daten rauszugeben.

Wozu?

Die Polizisten haben auch nicht gegen geltendes Recht verstoßen - was spräche also dagegen, die Userdatenbank des Standards einfach zu veröffentlichen?

natürlich nicht. die polizeidaten sind ja auch an keine aktiven accounts gebunden.

du kannst aber gerne das melderegister durchschauen, da findest du diese infos.

soll heißen: ja, für den normalen bürger gibts das schon.
gezwungenermaßen.

ich hab auch keine Problem damit!

Naja, du schreibst hier z.B. gegen Neonazis und die Herrschaften statten dir und deiner Familie daraufhin einen persönlichen Hausbesuch ab: Wirklich kein Problem?

die liebe Polizei hat unsere Daten sowieso schon, dazu brauchen Sie nicht den Standard ;-)
Aus der Sicht der Polizei sind wir gläserene Menschen... und dank Anonymous ist die Polizei jetzt etwas "durchsichtiger" geworden... Sollen ruhig mal wissen, wie es ist mit dem Gedanken zu leben "jederzeit erwischt zu werden"....

Aber der/das eigentliche Grund/Ziel ist ja folgender:
"Stellen, die über sensible Daten verfügen, müssten nun alles unternehmen, damit solche "Leaks" nicht mehr vorkommen können. "Koste es, was es wolle", so Greylinger."

Wenn man es nicht einmal schafft 25000 Datensätze von Polizisten sicher zu verwahren, sehe ich es nicht ein, dass MEINE Daten auf irgendwelchen Servern herumliegen sollen...

Und genau DAS ist der Punkt.

Die Polizei schafft es noch nicht einmal, ihre eigenen Daten zu schützen. Aber der Privatbevölkerung wird versichert, dass es keinen Missbrauch mit den Daten geben würde. Das ist jetzt zumindest entkräftet.

Und auch wenn es eine Übergabe war. Wie schützt man die Menschen vor der Übergabe der Vorratsdaten? Es wird immer jemanden geben, der unterbezahlt und/oder frustriert ist und den eigenen Leuten schaden will.

Ich finde es wichtig, dass ANON ganz genau das aufzeigt. Heute die Cops und morgen alle Österreicher.

Wann kommen endlich die Daten von einigen Politikern, Lobbyisten und Co.?

Ein bisserl

muss ich die Polizei da schon in Schutz nehmen... Wenn Sie ein System entwickelt haben, dass den Unsicherheitsfaktor Mensch bei Datensicherheit ausschaltet, wären Sie ein reicher Mann.
Kein Unternehmen auf dem Planeten kann verhindern, dass die Daten von jemandem der Einsicht hat entwendet werden. Anders ists bei offenen Servern - was jedoch hier nicht der Fall war.

Sie können alles aufzeichnen, wenn sie wollen!

...

Es gibt so viele schwarze Schafe unter der Polizei - wenn Sie wüssten.
Vor allem was Teilweise Bei Prostitution und Drogenhandel abgeht.
Wo sie da überall mitschneiden ....
Da wird einen schlecht aber über so was wird ja nicht berichtet.

Selbst im Drogenhandel

und Rotlichtmilieu tätig oder woher sonst rührt dein Wissen darüber wo überall die Polizei mitschneidet. Von einem Freund dessen Cousin einen Freund hat dessen Freundin mit einem Polizisten zusammen ist und der Porsche fährt, finanziert aus Drogengeldern?

Geh mit deiner heissen Story doch zu Printmedien, die sind sicher ganz heiss auf dein Insiderwissen. Ach, ich vergass, die sind ja selbst alle in diesen Sumpf verstrickt.

Ich vermute in dir aber eher einer der vielen Dummquatscher hier die ihren Polizistenhass im internet ausleben.

Süß :)

Ein Polizist ?
Gebens mir doch Ihren Namen dann find ich Ihre Adresse :)

Polizist

der einem Hanf abnimmt, einsteckt, Adresse aufschreibt und dann keine Anzeige schreibt?
Warum wohl?

Kein Problem damit ;)

#pwnyzei

Hahaha - ein Hoch auf Nerdhumor =D

Ich wette fast es war Social Engineering + http://www.verwaltung.ipa.at/

ähäm... die IPA Seite ist aber schon leicht kurios, oder? Ich mein Layout ist ja meinetwegen noch Geschmackssache, aber die ganzen Formularfelder zeugen nicht grad davon, dass hier jemand am Werk war der wirklich weiß was er macht...

waren sicher ein paar eingeschulte ex-postler :D

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