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Stockholm - Wien kann sich auch für das Jahr 2012 darauf vorbereiten, wichtiger Ort für Top-Veranstaltungen der Medizin zu sein. Vom 21. bis 24. März findet dort der Europäische Brustkrebskongress statt. Zwischen 28. September und 2. Oktober werde beim nächsten Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet.
Während ehemals die Onkologen gebannt auf die Vereinigten Staaten blickten, ist es in den vergangenen Jahren zu einer zunehmenden Globalisierung dieser medizinischen Fachdisziplin gekommen. Christoph Zielinski, Chef der Universitätsklinik für Interne Medizin I der MedUni Wien am AKH und Organisator des dort etablierten Comprehensive Cancer Center: "Ich glaube, dass die Onkologie eines der wenigen Beispiele für eine positive Globalisierung des Wissens, der Anwendung der verfügbaren Mittel in der Therapie und der Qualitätskontrolle ist. Es macht heute praktisch keinen Unterschied, ob ein Patient mit dem 'Karzinom X' am MD Anderson Cancer Center in Texas, am französischen Zentrum Gustave Roussy, an der Charite in Berlin oder bei uns in Wien behandelt wird. Wir müssen aber darauf achten, dass die Patienten bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage auch in Zukunft diese Möglichkeiten bekommen und noch bestehende Unterschiede ausgleichen. Gute Qualität darf dabei nicht in Richtung niedriger herabgesetzt werden."
Für den 37. ESMO-Kongress in Wien erwartet der Experte, er fungiert als lokaler Organisator, eine Reihe von wichtigen neuen Studien bzw. Erkenntnissen. Unter anderem geht es darum, die Krebstherapie noch viel individueller zu gestalten. Für die derzeit modernsten Arzneimittel der "zielgerichteten Therapie" (targeted therapy) dürfte dies auch bedeuten, dass die Anwendung der einzelnen Medikamente mit sehr spezifischen Ansatzpunkten auf weitere Indikationen ausgedehnt wird. (APA)
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Genveränderungen bei Krankheitmit hoher Todesrate entdeckt
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Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs - 15 Prozent aller Todesfälle zwischen dem 35. und 64. Lebensjahr sind auf Übergewicht und Alkohol zurückzuführen
Die Behandlung mit Alpha-Strahlern soll die Lebensqualität und -erwartung der Patienten verbessern
"Ich glaube, dass die Onkologie eines der wenigen Beispiele für eine positive Globalisierung des Wissens, der Anwendung der verfügbaren Mittel in der Therapie und der Qualitätskontrolle ist. Es macht heute praktisch keinen Unterschied, ob ein Patient mit dem 'Karzinom X' am MD Anderson Cancer Center in Texas, am französischen Zentrum Gustave Roussy, an der Charite in Berlin oder bei uns in Wien behandelt wird."
Das ist eine blöde Aussage. Auch ein Diabetes-Patient würde an all diesen Kliniken 95% gleich behandelt. Usw.
Das größte Problem der Onkologie ist dass sie oft extrem verschwenderisch agiert - viele extrem teure Behandlungen werden verwendet die gar keine oder nur minimale Lebensverlängerungen ermöglichen. Das Personal kassiert.
Bevor Sie hier also gleich mal pauschal das gesamte onkologische Fachpersonal mal salopp denunzieren, informieren Sie sich bitte.
Medizinische Onkologie gibts in Österreich so gut wie ausschließlich an Krankenhäusern, weil sie sehr teuer ist und wenig Gewinn abwirft. Das Personal (inklusive mir selbst) bekommt ein ganz normales Gehalt, dessen Höhe keinen Zusammenhang mit der Zahl oder Art der Therapien hat. Geld für Behandlungen zu kassieren wäre eine Straftat.
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