Neue Bundesschulsprecherin

Für mehr Leistungsdifferenzierung

Interview | Lisa Aigner, 26. September 2011, 14:29
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    Die Schülervetreterin fordert eine "Qualitätsampel" für Schulen.

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    Keine Gesamtschule, sondern "differenzierte Leistungsgruppen", die Schüler anspornen sollen, will die neue Bundesschulsprecherin Kolmann.

Conny Kolmann kritisiert die Reformpläne von Unterrichtsministerin Claudia Schmied und ist gegen die Gesamtschule

Am Sonntag wurde Conny Kolmann zur neuen Bundesschulsprecherin gewählt. Sie gehört der Schülerunion an, die der ÖVP zugerechnet wird. Bei der heutigen Antrittspressekonferenz hat Kolmann ein neues Qualitätsbewertungssystem für Schulen vorgestellt. Sie fordert eine "Qualitätsampel" anhand derer ein externes Expertenteam die Qualität von Schulen bewertet soll. Konkret sollen dabei etwa die Erreichung der Bildungsziele, das Schul- und Unterrichtsklima, das Arbeitsklima für Lehrpersonen und die Betreuungs- und Aufsichtsfunktion der Schule bewertet werden. Zusätzlich fordert Kolmann einen "Talentecheck" am Ende der Unterstufe. Damit soll die Entscheidung, wie die Bildungskarriere weitergeht, erleichtert werden. Die Einführung der Zentralmatura kritisiert Kolmann. Es würden Konzepte und Unterrichtsmaterial fehlen.

Im Interview mit derStandard.at spricht sich Kolmann gegen eine Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen aus. "Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, ein differenziertes Schulsystem zu behalten", zeigt sie die neue Bundesschulsprecherin voll auf ÖVP-Linie. Die Parteipolitik im Allgemeinen kritisiert Kolmann. "Die Parteien bleiben einfach auf ihrem Standpunkt und gehen nicht davon runter. Es geht einfach um das Parteiprestige. Deshalb herrscht in der Bildungspolitik Starrheit", glaubt die Schülerin.

***

derStandard.at: Sie kritisieren, dass es bei der Umsetzung der Zentralmatura hapert und die Schüler und Schülerinnen ins kalte Wasser geworfen werden. Was sagen Sie grundsätzlich zur Idee einer Zentralmatura?

Kolmann: Die Zentralmatura hat sicher Vorteile, wenn sie richtig umgesetzt wird. So etwas muss aber klar strukturiert werden. Jeder Schüler und jede Schülerin muss grundsätzlich darauf vorbereitet werden. Dann ist das sicher ein guter Ansatz, weil es Vergleichbarkeit schafft. Aber es muss gewährleistet sein, dass die Vorbereitung vorhanden ist. Sowohl der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrkörper.

derStandard.at: Das sehen Sie derzeit nicht?

Kolmann: Nein. Vor allem in den berufsbildenden und mittleren Höheren Schulen fehlen jegliche Konzepte und es gibt ständig Neuerungen und es sind wenige Bücher vorhanden. Das ist schade.

derStandard.at: Was sagen Sie grundsätzlich zu der Idee einer Gesamtschule?

Kolmann: Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, ein differenziertes Schulsystem zu behalten, weil es so den Schülern und auch den Eltern die Möglichkeit bietet, auszuwählen und die Schule zu finden, die für das Kind am besten passend ist.

derStandard.at: Was halten Sie von der Neuen Mittelschule?

Kolmann: In die Neuerungen wird sehr viel Geld investiert, aber es wird viel nicht umgesetzt. Es ist nicht zielführend, an Schulen ein Türschild zu ändern. Es müssen wesentliche Maßnahmen gesetzt werden. Da ist es auch wichtig, dass diese Maßnahmen nicht nur in der Neuen Mittelschule gesetzt werden, sondern in allen Schulbereichen. Wir wollen alle, dass jede österreichische Schule qualitativ hochwertig ist und es nicht mehr oder weniger geförderte Schulen gibt.

derStandard.at: Von welchen Maßnahmen sprechen Sie da?

Kolmann: Es ist wichtig, den Schülern die Möglichkeit zu bieten, in differenzierten Leistungsgruppen zu arbeiten, weil das auch oft ein Ansporn ist und der Lehrer dann wirklich besser auf die Schüler eingehen kann, wenn sie nur zu zehnt sind. Das ist einer der Bereiche. Team-Teaching ist auch eines der Dinge, die sehr viel bringen können. Das Klima in der Schule macht auch sehr viel aus. So wie ich es bei der Qualitätsampel vorhin bei der Pressekonferenz schon angesprochen habe. Wenn das Klima passt, ist die Schule schon qualitativ hochwertiger.

derStandard.at: Wie Sie gerade erwähnt haben, fordern Sie eine Qualitätsprüfung von Schulen anhand von "Qualitätsampeln". Reichen da die Bildungsstandards, die bereits eingeführt worden sind, nicht aus?

Kolmann: Uns als Bundesschülervertretung fehlt hier die Öffentlichkeit und die Sichtbarkeit. Die Bildungsstandards sind sehr abstrakt. Durch die Publikation der Auswertung der Qualitätsampel, wird das Thema Schulqualität angesprochen. Da wird gesagt, was fehlt und was gut ist. Für die Schule ist es ein enormer Vorteil, wenn sie schwarz auf weiß sieht, wo sie gerade steht und wo ihr Qualitätsmängel sind. Dann braucht sie auch eine Unterstützung durch externe Experten, die bei der Umsetzung hilft.

derStandard.at: Es würde Ihnen also nicht reichen, wenn nur die Bildungsstandards veröffentlicht werden?

Kolmann: Genau. Die sind nicht so detailliert, wie dieses Konzept. In diesem Konzept werden sieben weitere Punkte erläutert die für eine gute Qualität unerlässlich sind.

derStandard.at: Die Schülerunion wird eher der ÖVP zugeteilt. Was sagen Sie denn zur derzeitigen Bildungspolitik der ÖVP?

Kolmann: Es ist nicht wesentlich, wer welche Schulpolitik macht. Es gibt derzeit keine Partei, bei der man sagen kann, dass sie die perfekte Schulpolitik macht. Jede Partei hat kleine Punkte, die gut sind. Aber die Parteien bleiben einfach auf ihrem Standpunkt und gehen nicht davon runter. Es geht einfach um das Parteiprestige. Deshalb herrscht in der Bildungspolitik Starrheit.

derStandard.at: Sie sagen aber auch selbst, dass Sie gegen die Einführung einer Gesamtschule sind. Ist das nicht auch ein Sitzenbleiben auf einem Standpunkt der Partei?

Kolmann: Nein, dieser Meinung bin ich nicht. Ich bringe sehr viele Erfahrung aus der Praxis mit. Ich mache zusätzlich zur Ausbildung als Kindergartenpädagogin auch die Ausbildung zur Hortpädagogin und ich sehe einfach, dass es schwer ist, als Pädagogin gezielt auf eine so große Masse von Schülerinnen und Schülern einzugehen. Deshalb ist es wichtig, dass man diese Differenzierung beibehält, um als Pädagogin besser arbeiten zu können. Auch mit fortschrittlichen Maßnahmen. Es gibt sehr viele neue Möglichkeiten, wie man Unterricht interessanter machen kann. In Gruppenarbeiten, mit projektorientiertem oder erlebnisorientiertem Arbeiten. Das sind Dinge, wo man ansetzen kann.

derStandard.at: Sie sehen also nicht die Gefahr, dass ohne Gesamtschule der Bildungsstand in Österreich weiter vererbt wird?

Kolmann: Es ist wichtig, da schon viel früher anzusetzen. Also im Kindergarten oder der Volksschule zu schauen, wo liegen die Talente des Schülers oder der Schülerin. Man sollte hier gezielt auf die Talente eingehen, egal woher das Kind kommt. Da ist es auch wichtig, dass diese Bereiche unterstützt werden. Um hier schon ein Niveau von Bildung zu schaffen und dann den Schülern eine breite Basis für ihre Bildung zu ermöglichen. Damit sie dann gemeinsam mit den Eltern entscheiden können, welche Schule gut zu ihnen passt.

derStandard.at: Es soll eine Oberstufenreform geben, bei der eine modulare Oberstufe eingeführt werden soll. Sie kritisieren die Konzentration auf die Abschaffung des Sitzenbleibens. Sind Sie prinzipiell dagegen, dass man mit mehreren Fünfern in den verschiedenen Modulen aufsteigen kann und wie stellen Sie sich diese Reform vor?

Kolmann: Mir fehlt die Umsetzung der richtigen modularen Oberstufe, wo das Modell umgesetzt wird, das wir schon lange fordern. Wo die Individualität der Schüler gefördert wird, indem sie Module dazu belegen können, wo ihre Stärken und Talente liegen und so einen eigenen Bildungsweg beschreiten können. Sicher braucht es da eine Grundstruktur der Hauptmodule, aber es ist wichtig, dass der Schwerpunkt auf die Module gelegt wird und auf die Umsetzung dieser Individualität. Da ist es gar nicht wichtig, ob man das Sitzenbleiben beachtet oder nicht. Wenn das umgesetzt wird, ist das nur ein kleiner Teil dieser Reform. (Lisa Aigner, derStandard.at, 26.9.2011)

CONNY KOLMANN (18) ist Schülerin und besucht das BAKIP in der Kenyongasse in Wien. Seit Sonntag ist sie Bundesschulssprecherin. Sie ist Mitglied der ÖVP-nahen Schülerunion.

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denke
00
5.10.2011, 06:40

Htls sind schwerpunktschulen, eine zentralmatura widerspricht dem total

Ääähm Jaaa
00
5.10.2011, 00:48

Ich finde es schade, dass sich hier keiner richtig für Schulpolitik interessiert, sondern einfach darauf aus ist, jemanden permanent mit Vorfürfen zu überhäufen.Ich kenne die Conny persönlich, sie leistet durchaus gute Arbeit und der Großteil von euch würde sich in Grund und Boden schämen, wenn ihr wüsstets, dass die Conny keine kontrollierbare Marionette einer Parte ist.
Und an all jene AKS Funktionäre, ihr könnt euch ein "lesen alles von der VP runter" sparen, ich errinnere mich durchaus an Hearings bei den LSV Wahlen (in der Zeit als ich noch Organisationsunabhängig war), wo keine richtigen Inhalte vorgetragen wurden und auf Fragen aus dem Publikum zu einem Thema einfach nur still fragende Blicke zurück geworfen wurden.

So viel dazu.

Ääähm Jaaa
00
5.10.2011, 00:43

Weiteres, seien wir uns alle mal ehrlich: die Hälfte der Personen, die hier ein Kommentar abgegeben haben, wissen nicht einmal was eine Zentralmatura oder Gesamtschule sind.Es sind höchstwahrscheinlich auch einige dabei, die nicht einmal den Artikel gelesen haben.
Hier geht es einfach nur darum, dass gegen eine Person nur aus einem einzigen Grund gehetzt wird - dass sie nicht für eine linksradikale Schülerorganisation kandidiert hat.
Ich möchte gerne sehen, wer SCHWARZ AUF WEISS Beweise hat, dass der Inhalt einer schülerunionsnahen Bundesschulsprecherin von einer ÖVP vorgeschrieben wurden oder gar die ÖVP die Macht über sie hat.Ich bin mir sicher, dass die Schwarzen momentan besseres zu tun haben, da ihre Arbeit momentan fragwürdig ist.

Ääähm Jaaa
00
5.10.2011, 00:39

Und seien wir uns mal ehrlich - eine Person anhand eines Bildes und Kleidungsstückes zu verurteilen ist einfach nur intelligenzmäßig begrenzt!
Ich persönlich bin politisch unabhängig, eher links tendierend, habe mir allerdings trotzdem die Freiheit erlaubt mich in meinen Schulsprecherjahren mich der SU anzuschließen. Und das nicht weil ich, wie hier vorgeworfen "blind" war, sondern von Seiten der Schülerunion nicht augenblicklich verurteilt worden bin. Ich finde es faszinierend, wie Funktionäre einer AKS Wien Leuten wie mir, die in ihrer Ahnunslosigkeit sich eine Schülerorganisation anschauen und Gefallen an der Arbeit finden, AUGENBLICKLICH als "konservativ, rechts, schwarz" und was weiß ich noch was eingestuft werden.

Ääähm Jaaa
00
5.10.2011, 00:32

Ich finde diese ganze Diskussion durchaus lächerlich und traurig.
Es war voraus zu sehen, dass es hier NICHT um die Bildungspolitik gehen wird, sondern einfach nur wieder ein Krieg zwischen Schülerorganisationen stattfinden wird. Unabhängig davon, ob die neue Bundesschulsprecherin von der SU oder AKS ist, welche Schule sie besucht oder welcher Partei sie angehört, sehe ich nicht ein, wie sich (und es geht hier um etwa 80% der Poster) Personen, die rein gar nichts über Conny Kolmann wissen, sich das Recht nehmen anhand z.B. ihrer Kleidung über sie zu urteilen - und das in Form von Beleidigungen und direkten Angriffen!

Denker9
00
29.9.2011, 15:26

Ich befürworte die Auflösung unseres gesamten Schulsystems und ein grundsetzliches Nachdenken darüber, was Schule überhaupt vermitteln soll! Im Laufe der Jahrzehnte hat sich so viel Mist an Wissensstoff angehäuft und es kommt noch immer mehr dazu.
Außerdem sollten Lehrer sich NUR auf die Vermittlung von Lehrinhalten konzentrieren und nicht als Pseudosozialarbeiter, Elternersatz oder Psychologen fungieren müssen! Wo sind jene Hilfskräfte, die es in finnischen Schulen schon seit Jahren gibt?

Dr. Mickovic
15
27.9.2011, 15:55
Ich erlaub mir mal die Frechheit...

und werde mich inhaltlich mal mit dem gesagten 4 Punkten befassen.
Der erste Punkt mit dem Talentecheck am Ende der Unbterstufe bzw NMS oder HS findet sich meiner Einschätzung nach nichts schlechtes
Ein gezielt durchgeführte Überprüfung zur Orientierung des Schülers, welche wie ich es verstanden habe keinen Einfluss auf die Notengebung oder sonst etwas hat... Realisierbarkeit und Finanzierung wären hier nur offene Fragen...
Der zweite Punkt mit der Qualitäts -Ampel basierend auf 8 Kriterien die man vielleicht noch um den ein oder anderen Punkt erweitern könnte, würde auch für mehr Wettbewerb unter den Schulen sorgen, schon heute kämpfen die Schulen untereinander um Einschreibungen, vielleicht sorgt es ja für Standort spezifische Angebote...

Dr. Mickovic
03
27.9.2011, 16:04
der dritte Punkt...

mit der Kritik an den noch offenen Punkten bei der Zentralmatura ist es wohl die Pflicht einer Bundesschulsprecherin darauf aufmerksam zu machen, wo Probleme entstehen könnten und Lösungsansätze zumindest zu bieten...
Der letzte Punkt mit der Gemeinsamen Schule, naja nehmt es mir nicht übel aber Team Teaching, Kleingruppen Unterricht und und, sind keine Spezifikationen der Gemeinsamen Schule und ich glaube mal auch sie hätte gerne diese Verbesserungen für die Breite der Schüler, jedoch jetzt auch noch die nächste Genration in den 40 Jährigen Kampf um den Ideologischen Kernpfeiler der Genossenschaft zu verwickeln ist einfahc nicht zielführend... Da riskier ich auch gerne ein paar rote Stricherl mit meinem Post

lg

Cellabe
10
28.9.2011, 10:08
"40 Jährigen Kampf um den Ideologischen Kernpfeiler der Genossenschaft "...

Meine Güte, GÄHHHN, merken sie nicht, wie lächerlich ihre verstaubten Phrasen sind ...

D/E
02
28.9.2011, 08:10
Net bös sein, aber wenn Sie wüssten, wie das Bifie

auf Kritik reagiert, würden Sie so etwas nicht fordern.

Und die Pflicht einer Schülervertreterin kann mitnichten darin bestehen, die Arbeit eines Ministeriums und seiner Agenturen zu machen.

Feuergeist
 
01
27.9.2011, 15:14
Mein persönliches Problem

ist in diesem Zusammenhang die Tatsache das die Parteien schon sehr Früh versuchen Einfluß zu nehmen. Warum bitte muß ein/e Bundesschulsprecher/in überhaubt irgend einer (politischer) Organisation angehören? Hat er/sie sonst keine Chance gewählt zu werden?

Victoria Karl
 
00
27.9.2011, 15:24
geht das überhaupt

kann man sich ohne Organisation (ASK,SU,..) also im Prinzip parteilos überhaupt aufstellen lassen?

Resilienzfaktor
01
28.9.2011, 20:47

Ja, es geht.

Genau das (nämlich dass grad viele junge Leute sich eben nicht parteipolitisch deklarieren können/wollen) ist auch ein wesentlicher Grund dafür,dass die SU stets behauptet, völlig parteifrei zu agieren.

Ich habe in meiner Schulzeit mehrmals erlebt, wie ehrlich parteifreie (und sogar pronounciert linke!) SchulsprecherInnen aus Unwissenheit für die SU kandidiert haben.

erdbeerfrosch13
00
27.9.2011, 18:08
Prinzipiell...

schon, da es sich bei LSV/BSV Wahlen um Personenwahlen handelt. De facto ist es aber so, dass man die Unterstützung, Ressourcen, das Know-How der "großen Zwei" braucht, um eine Chance zu haben. Manchmal reicht es aber auch, sehr engagiert zu sein, und sich mit ein paar anderen zu einem unabhängigen Verband (der dann oft recht grün angehaucht ist) zusammen zu schließen.

exile in mainstream
23
27.9.2011, 14:47

hoffentlich landet die bald in irgendeinem gremium. der gedanke dass sie auf kleine menschen aufpasst rollt einem die fußnägel auf

Victoria Karl
 
11
27.9.2011, 14:53

ich gehöre nicht vp an sondern bin links, aber du willst nicht ernsthaft behaupten das du aus einem eine A4 Seite langen Gesprächsauszug eine Berufs(Dis)Qualifikation bewerten kannst oder???

exile in mainstream
21
27.9.2011, 19:22

nein dafür reicht die erste bilddatei

Feuergeist
 
00
28.9.2011, 10:20

und was genau sagt die deiner Meinung nach aus? Oder kannst du Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen? Ich kann das nicht.

Victoria Karl
 
10
27.9.2011, 21:48
wow

bist du aber schlagfertig,...

und ausgesprochen anmaßend noch dazu!
Du bist ein wahrer Held Österreichs!

east coast, west coast, mostkost
35
27.9.2011, 14:31
na serwas,

auf die parteigretl hat die welt gewartet. donnerwetter!

Wolkengedanken
00
28.9.2011, 16:18

Das ist aber ungerecht, zur ÖVP-Lady fehlt ihr eindeutig die kleine Perlenkette :))

Feuergeist
 
01
28.9.2011, 10:39
siehe meinen Post weiter oben

genau das befürchte ich ja. Es ist sehr wahrscheinlich das sie in späterer Folge eine politische Karriere anstrebet. Dagegn spricht ja auch gar nichts. Nur befürchte ich das die Partein sich ihre zukünftigen Nachfolger bereits in den Jugenorganisationen suchen und diese aktiv in die Politik einführen. In IHRE Politik. Bedeutet: der nachwuchs wird so früh als Möglich in den Korruptionssumpf hineingezogen, in kleine, unscheinbare Machenschaften verstrickt und schon ist für die Geldgeber gewährleistet das es im selben Ton weiter geht. Meine persönliche Meinung. Nicht Beweisbar.

Victoria Karl
 
00
27.9.2011, 14:30
Jedoch finde ich nicht das sich ein Schüler zu früh der Schule anpassen sollte in die er gehen will.

Um mal weg von Finnland zu gehen sehen wir uns den nächsten EU Staat an. Die Niederlande haben einen Haufen Privatschulen, ABER EIN ANDERES SYSTEM. Jeder kann eine Privatschule eröffnen und diese wird vom Staat MITfinanziert. Der Staat gibt das minimum Lernziel der Altersgruppen vor, und überprüft dies durch externalisierte Prüfungen. Die von einer eigenen Behörde entwickelt und ausgewertet werden. Wie die einzelnen Schulen aber den Stoff vermitteln bleibt ZUR GÄNZE ihnen überlassen. Eltern & Schüler vergeben den Beldungsauftrag jedes Jahr neu. Ist eine Schule schlecht, veraltet, uninteressant oder herrscht schlechtes Klima gehen der Schule die Schüler einfach aus. Es stehen also die Schulen im permanenten Wettkampf und nicht die Schüler.

Victoria Karl
 
00
27.9.2011, 14:21
Zentralmatura

da hat Sie Recht, es muss mit Veränderungen bzw. verbesserungen im ganzen System angesetzt werden,und nicht nur durch die einführung einer einheitlichen Prüfung auf der Flexibilität der Schüler. Wenn wir wollen das etwas neues in etwas altem funktioniert müssen wir an allen Enden ein bisschen herumschrauben um zu gewährleisten das es passt.

Truhe
 
00
27.9.2011, 13:44

Die Qualität eines UHS Vertreters ließ sich immer schon darin unterscheiden ob er den vorgegeben Text auswendig konnte oder ein Schummelzettel notwendig war.

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