Ein Koloss mit Symbolkraft

Leser-Kommentar | 27. September 2011, 08:56

Die Stadt Wien finanziert ein "Selbstverherrlichungsprojekt" der katholischen Kirche in Wien. Auf Kosten der nichtkatholischen Mehrheit Wiens und mit Hilfe der Kronen Zeitung

Seit zwei Wochen wird das baufällig gewordene sogenannte Papstkreuz am Wiener Donaupark saniert. Die drohende ersatzlose Abtragung des verrosteten und mittlerweile für die Allgemeinheit gefährlichen 40 Meter hohen Kolosses ist also endgültig vom Tisch. Wien bleibt somit ein Kultobjekt erhalten, das um vier Meter höher ragt als die europaweit höchste Jesusstatue, die unlängst in Polen errichtet wurde.

1983 als temporärer Bau errichtet

Zur Erinnerung: Im Jahr 1983 besuchte Karol Józef Wojtyła, als Oberhaupt der katholischen Kirche und anlässlich des Katholikentages, erstmals Österreich und über 300.000 Katholiken, teils einheimisch, teils von nah oder fern speziell zur Feier angereist, zelebrierten mit ihm im Donaupark die Messe. Und auch das passende Bühnenbild sollte nicht fehlen: Ein 56 Tonnen schweres Stahl-Kreuz wurde - als temporärer Bau, versteht sich - von der Erzdiözese Wien errichtet, um dem Spektakel das notwendige katholische Flair zu verleihen. Doch nachdem der viel reisende Gast sich kurz darauf verabschiedete, wurde das Kreuz nun mal ganz einfach "stehen gelassen": "Widmung", "Bauauflagen", "Sicherheitsbestimmungen"? Kein Thema. Und warum auch? Mit einem Bevölkerungsanteil von 70 Prozent, den die katholische Kirche in Wien ihr Eigen nennen konnte, war das Wiener Abendland der 1980er noch fest in (freilich katholischer) Christenhand und die Welt noch heil.

Eine salomonische Lösung

Fast 30 Jahre kamen und gingen seit seiner Errichtung. Doch nicht nur am rostigen Eisenkoloss nagte der Zahn der Zeit: nur noch gute 40 Prozent der WienerInnen gehören im Jahr 2011 der katholischen Kirche an, viele von ihnen lediglich als Taufscheinkatholiken oder "religionsunmündige" Kinder, die mit täglich steigender Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit mit Rom Schluss machen werden.

Wäre dieses "stehen gelassene", kunstgeschichtlich bedeutungslose, protzige religiöse Denkmal namens "Papstkreuz" nicht in jedem anderen funktionierenden Rechtsstaat schon längst beseitigt worden? Doch nicht in Österreich, dem Land der religiösen Einfalt und vorgetäuschten Basisdemokratie: Der Kathpress, dem mittelbaren Sprachrohr Gottes, kann entnommen werden, dass der drohende Abriss des Kreuzes dermaßen viele Gläubige verstört hätte, dass der Erhalt kurzer Hand zur Chefsache erklärt wurde. Folglich konnten die Herren Bürgermeister und Kardinal im Juni 2010 eine wohlwollende salomonische Lösung erzielen:die Sanierungskosten von geschätzten 400.000 Euro sollten die Wiener SteuerzahlerInnen und die Erzdiözese Wien "halbe halbe" teilen, die künftigen Erhaltungskosten werden allerdings Wiens Steuer- und GebührenzahlerInnen, die schon längst mehrheitlich nicht katholisch sind, fortan alleine tragen müssen.

Der Sieg des Boulevards

Doch wer glaubt, dass einzig der fromme Einsatz des Wiener Kirchenvolks den rostigen Koloss vor dem Abriss bewahren konnte, der wird vielleicht selig, doch er irrt: die Rettung des Kreuzes ist auch einem Boulevardblatt zu verdanken. Ein Boulevardblatt, in dem Woche für Woche auch die Kolumne des Herrn Kardinals über Gottes Liebe zu finden ist. Natürlich zwischen der verspielten Sabrina auf Seite dreizehn und der "zeitlich befristeten Liebe", die ein paar Seiten danach feilgeboten wird, platziert. Nach einer typischen "Das-Papstkreuz-muss- bleiben!-Kampagne", freilich rechtzeitig vor den Gemeinderatswahlen, wurde nicht nur der richtige Nerv der wenigen frommen Katholiken Wiens und jener Bevölkerungsschicht, die als "Pöbel" durchgeht, getroffen, sondern auch Wiens PolitikerInnen in Angst und Schrecken versetzt. Entschuldigungen murmelnd und mit einer haarsträubenden Selbstverständlichkeit sicherte Michael Häupl der Erzdiözese Wien amtliche Soforthilfe während Alt-ÖVP-Chefin Christine Marek plötzlich die Notwendigkeit, die "sichtbaren Wurzeln unserer christlichen Wurzeln" auf Staatskosten zu retten, entdeckte. Hans-Jörg Jenewein, Landesparteisekretär der "Daham statt Islam"-Partei, enttäuschte auch nicht und lieferte prompt den zu erwartenden Worterguss. Einzig Grünen Obfrau Maria Vassilakou zeigte sich zurückhaltend, nutzte jedoch die Gelegenheit um ausgerechnet die schon damals hilflos wirkende Christine Marek zu attackieren.

Das Schweigen der Lämmer

Und jetzt, über ein Jahr später, scheint die Erzdiözese Wien sich still und heimlich doch noch mit der teuersten - und zuvor sogar von ihr abgelehnten - Sanierungsvariante durchgesetzt zu haben. Dass für Häupl die Sache nun gegessen ist, ist verständlich - sein Verhältnis zur Boulevardpresse ist mittlerweile symptomatisch, und er kann zudem gar nicht anders: Er ist ein Kind seiner Zeit und insbesondere seiner Partei;

Das Schweigen der nun in Wien mitregierenden Grünen zur Kreuzthematik ist hingegen ohrenbetäubend. Vassilakou, die sich vor einem Jahr noch gegen Verschwendung im Rathaus, für mehr Transparenz bei den Stadtfinanzen und, no na, für den Pluralismus einzusetzen wusste, nickte unlängst ohne wenn und aber die Gebührenanhebung für 2012 durch, wissend, dass damit christliche Imagepflege finanziert wird während die grünen Prestigeprojekte aufgrund der chronischen Unfinanzierbarkeit um eine weitere Spur noch unrealisierbarer wurden. Die grüne nachträgliche Komplizenschaft bei der Häupl-Schönborn-Verhaberung hat mit dem Wahl-Slogan "Grüne sind Kraft der Erneuerung in Wien" wenig zu tun.

Kirche und Staat getrennt?

Und ja, 400.000 Euro sind für eine Millionenmetropole wie Wien ein überschaubarer Betrag. Das Preis-Leistungs-Verhältnis dieser politischen Bankrotterklärung ist aber moralisch verheerend und für Österreich, wo ja angeblich Kirche und Staat getrennt sind, leider symptomatisch. Gegen ein dezentes Denkmal, das an den Besuch eines Kirchenoberhauptes erinnert, spricht nichts. Protzige Symbole, die den absoluten Machtanspruch einer bestimmten Weltanschauung in alle Richtungen posaunieren, widersprechen hingegen dem pluralistischen Geist einer Demokratie und haben auf öffentlichem Grund nichts verloren. Und die Errichtungskosten solch eines Denkmals möge die katholische Kirche gefälligst alleine tragen. Egal, ob es der Kronen Zeitung gefällt oder nicht. (Leser-Kommentar, Eytan Reif, derStandard.at, 27.9.2011)

Autor

Mag. Eytan Reif ist Vorstandsmitglied des Vereins „Initiative Religion ist Privatsache"

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Thomas Höbelt
 
02
30.9.2011, 13:11
Und was bitte kostet da

400.000 Euro ???
Lassen wir probeweise, diesmal fast wörtlich, die Kirche im Dorf, also das Geld in der Kirche.
Das wären zwei vollständig ausgestattete Häuser für ein Vinzidorf oder dgl.

400.000 Euro für ein wenig Rostschutzfarbe und eine Abstützung, das wird wohl von der gleichen Firma durchgeführt, die auch den Pratervorplatz so billig behübscht hat ?

Die sollen den, fast hätt ich jetzt Schaaas geschrieben, selber wegräumen ( zumal ohne Genehmigung errichtet ), oder ich stell ebenso ohne solche demnächst ein 20m hohes Spaghettimonster vor meinem Haus auf, und wart mal was passiert.

Erasmus_01
01
29.9.2011, 16:04
Die EUR 400.000, die die Kreuz-Sanierung kosten wird,

machen schon fast ein Drittel dessen aus, was die katholische Republik Österreich sich die Afrika-Hilfe kosten läßt. Man muss aber halt Prioritäten setzen!

Annata
02
29.9.2011, 09:16
Blah Blah Reliugion, blah blah

Konkordat blah blah, Märchen blah.

So in der Art, man kennt mich mittlerweile das ich mirs auch sparen kann auszuschreiben, was ich von Life Action Rollenspielen die staatlich unterstützt werden halte

jakov
00
25.10.2011, 20:18

"Life Action Rollenspielen die staatlich unterstützt", super Vergleich!

Heavyweather
00
27.9.2011, 23:42

Anzeige bei der Baupolizei einbringen täte auch Not...wenn das 10.000 Leute machen müssen die etwas unternehmen.

ALO Atheist: Mag. Wolfgang Böhm
01
28.9.2011, 00:11

Fragt sich nur was: Das rostige Folterinstrument verschrotten oder um teures Steuergeld renovieren? Ich habe damals den Papst aus der Nähe auf dem Wiener Heldenplatz gesehen: die Veranstaltung war vollkommen bedeutungslos; und im Donaupark steht dieses fade Kreuz ebenfalls völlig bedeutungslos herum. Aber jetzt bei einer rot-grünen Stadtregierung 400.000 € in den Rost buttern, um das schmucklose Foltersymbol der nächsten Generation zu erhalten, während die Wiener Linien die Fahrpreise deutlich erhöhen möchten und das Staatsdefizit zu stinken beginnt, da kann man nur sagen: Egal ob Neuwahl oder 2013: den vorauseilenden Gehorsam in Sachen Kirche werden die entsprechenden Parteien deutlich zu spüren bekommen.

Heavyweather
00
28.9.2011, 00:14

Ohne Bau-Genehmigung wird da gar nichts saniert.

Es gibt sinnvollerer Projekte. Z.B. wäre das Geld in einem Surfwelle im Wildwasserkanal auf der Donauinsel gut investiert.
https://www.facebook.com/SurfwelleWien

ALO Atheist: Mag. Wolfgang Böhm
01
28.9.2011, 01:38
Die Kirchenprivilegienwelle ist gestrandet

Die Surfwelle ist eine Möglichkeit, eine vollkommen kostenlose die Kirchenaustrittswelle.

Da die Kirche bei ihrer Kinderschänderei von der Politik das Privileg genießt, "gegen sich selbst" ermitteln zu dürfen, unterstützen anständige ÖsterreicherInnen das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien, das bis 14. Oktober österreichweit auf den Bezirks- bzw. Gemeindeämtern auf DEINE Unterstützung wartet. Jede Unterschrift zählt und jede Unterschrift wird streng vertraulich behandelt.

Die nächste große Aktion für das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien findet am 6. Oktober 2011 (Donnerstag) anlässlich der "Langen Nacht des Missbrauchs" zielsicher auf dem Wiener Stephansplatz statt, wo Prominente zum Thema sprechen werden. Beginn: 17 Uhr 30

Hofrat Geiger
30
28.9.2011, 14:43
Ein aufgeklärtes Posting sieht anders aus...

... als ihre uninformierte Polemik.

Denn JEDES Unternehmen kann (und wird sinnvollerweise) "gegen sich selbst ermitteln", ohne davon von der Politik irgendeine Genehmigung zu benötigen. Meist heißt das dann "interne Revision" oder ähnlich. Die Klasnic-Kommission ist eine Einrichtung, die die diversen Tatbestände für die FREIWILLIGEN (weil auf verjährten Tatbeständen beruhenden) Entschädigungszahlungen klärt. Nicht mehr, nicht weniger. Das kann jedes andere Unternehmen, wo etwas schief gelaufen ist. genauso tun.

Bitte, WO liegt hier ein Privileg?!

Wenn Sie gegen Religion als solche sind, sagen Sie das auch so klipp und klar.

Und schauen Sie sich an, welch Paradiese anti-religiöse Staaten wie Albanien doch waren..

Thomas Höbelt
 
00
30.9.2011, 13:05
Mit dem feinen Unterschied,

daß wenn die interne Revision vor der Steuerbehörde Malversationen feststellt, die in einem vernünftigen Unternehmen beseitigt werden, fallweise Selbstanzeigen und Nachzahlungen erfolgen etc, und die verantwortlichen mit ziemlicher Sicherheit Ihren Jobverlieren, und nicht einfach versetzt werden und der Akt verschwindet in der fernen Unternehmenszentrale.

Und zu Punkt 2: Nur weil der kleine Braunauer Richard Wagner mochte ist der kein schlechter Komponist, und nur weil auch Enver Hoxha was gegen die Kirche hatte ist diese noch lange nicht so toll wie Sie vielleicht meinen.

Mag. Wolfgang Böhm, Wien
01
29.9.2011, 15:09
Demokratie beginnt mit der Trennung von Staat und Religion

Gratulation, die Kirche als unabhängigen Staatsbetrieb aufzufassen.

Nur zu Ihrer Information: Aufgeklärter Atheismus hat nichts mit Kommunismus zu tun, nichts mit Nationalsozialismus, nichts mit Diktatur und bedeutet Respekt vor dem endlichen Leben, Autonomie, Solidarität unter den Menschen und liberale Gesellschaftswerte sowie ein realistisches, aufgeklärtes und der Wahrheit verpflichtetes Weltbild.
Aufgeklärte Atheisten sind nicht gegen Religion, sondern selbst ohne Religion und sagen: Jeder soll glauben, was er mag, erachten es allerdings als auf unter ihrem Niveau, zu missionieren, und strafen Missionierungsversuche mit Immunität.

Und kommen Sie mir nicht mit Diktaturen ohne Menschenrechte wie China, Russland oder jenes Albanien.

Erasmus_01
00
28.9.2011, 14:55

Na dann stellen wir ein Papsttaferl neben dem Stalintaferl (oder etwas weiter davon entfernt) und die Geschichte hat sich (um EUR 400.000 billiger)

Heavyweather
00
27.9.2011, 23:41

Das ist nur noch peinlich.

Aber auch der Standard und andere Medien überlassen Kirche und Krone ja gerne das Feld.
Ein paar Tage das Papstkreuz auf die Titelseite, ein paar ORF Sendungen provozieren und es wäre gar nicht mehr so leicht für den Häupl hier Geld zu verschwenden.

Sprengen und zerschneiden ist die Lösung.

Hofrat Geiger
01
28.9.2011, 14:45
Vielleicht fällts bei der Sprengung ja ...

.. auf das daneben befindliche Ché-Guevara-Denkmal.

Das ist mindestens genausowenig in einem demokratischen Rechtsstaat zu suchen, und wird (wie im übrigen auch die Stalin-Gedenktafel) auf Kosten der Allgemeinheit, die zu vielleicht 0,5% kommunistisch denkt, erhalten.

Nur so zum Nachdenken..

Heavyweather
00
28.9.2011, 15:09

Kein Problem damit.
Kunstgeschichtlich nicht relevante und umstrittene Denkmäler im Staatsbesitz könnte man ja ganz einfach privatisieren.

jakov
00
25.10.2011, 20:22

Genau, im Zuge einer Versteigerung, mit gratis Miete für die nächsten 3 Jahre, ab dann jährlich zu zahlen.

Knieriem
40
27.9.2011, 19:39

Na, da hat sich jetzt aber jemand ganz schön echauffiert!
Gut soll sein.
Manchmal muß man Dampf ablassen.
Jedenfalls ist mir das Geld für das Papstkreuz, wenn schon, lieber als für das Denkmal eines Mörders.

ALO Atheist: Mag. Wolfgang Böhm
01
27.9.2011, 16:36
Klaps auf den Hinterkopf dringend notwendig

Da nicht nur Häupl & Konsorten, sondern alle unsere PolitikerInnen nach einem Klaps auf den Hinterkopf betteln, damit sie endlich kapieren, dass Österreich kein katholischer Gottesstaat ist, gehen mündige BürgerInnen bis 14. Oktober 2011 auf ihr Bezirksamt, um das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien zu unterstützen - Ausweis mitnehmen, in 2 Minuten erledigt.
Infos: http://www.kirchen-privilegien.at

Christoph Baumgarten
11
27.9.2011, 15:08
Ein Grund mehr

das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien zu unterstützen. www.kirchen-privilegien.at
Und wem's wirklich ein Anliegen ist, der kann sich auch bei den laizistischen Vereinen engagieren, die in Ö dafür eintreten, dass Staat und Kirche getrennt sind. Der Einfachheit halber der Link zum Dachverband:
www.konfessionsfrei.at

byron sully
02
27.9.2011, 14:56

na ja, ich find, das papstkreuz und die che-guevara-büste geben dem donaupark eine originelle mischung ;-)

darkblue2
12
27.9.2011, 14:40

was wäre eigentlich wenn man damals jesus enthauptet hätte. würde dann jetzt im donaupark eine überdimensional große axt stehen???

Hofrat Geiger
10
28.9.2011, 14:48
Naja ... Hammer und Sichel haben sich ja über Jahrzehnte als Symbole...

... einer der unmenschlichsten Diktaturen unseres Globus ganz gut gehalten.

Die kommunistische "Religion" hat in den 70 Jahren, in denen sie politische Macht innehatte, mindestens 100 Millionen Menschen gewaltsam vom Leben zum Tod befördert, vom Großen Terror Stalins bis zur Zwangs-Agrarisierung Pol-Pots.

Damit kanns die katholische Kirche trotz 2000-jährigem Bestehen leider nicht aufnehmen...

erwin aschenwald
 
01
27.9.2011, 16:11
Hätt' man ihn ertränkt ...

... würden heute überall Aquarien herumstehen ...

jakov
00
25.10.2011, 20:48

Siehe auch die Serie in Haderers Schundheft moff http://onlinemoff.at/bilder/AS... 10_800.gif

Erasmus_01
01
27.9.2011, 14:49
Ja

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