Pharma-Chefs verdienen am besten

26. September 2011, 11:39

GmbH-Geschäftsführer der deutschen Pharma-Branche bekommen bis zu 590.000 Euro

Düsseldorf - Geht es ums Geld, lohnt sich eine Karriere in der Pharmabranche: Laut einer Studie verdienen Geschäftsführer in dem Wirtschaftszweig am meisten, nämlich bis zu 590.000 Euro im Jahr. Im Schnitt gehen Geschäftsführer einer GmbH mit 212.000 Euro inklusive Boni nach Hause, ergab eine Untersuchung von Kienbaum Management Consultants, die der "WirtschaftsWoche" vorliegt. Dies war eine Steigerung von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Hinter den Pharma-Managern rangieren die Spitzenkräfte in der Chemie (bis zu 535.000 Euro), der Metallindustrie (524.000 Euro) und der Finanzbranche (470.000 Euro). Vergleichsweise schlecht werden die Geschäftsführer von Verbänden, Instituten und Krankenhäusern bezahlt, deren Gehälter höchstens 178.000 Euro betragen.

Die Unterschiede in der Bezahlung sind insgesamt betrachtet recht groß: 37 Prozent der GmbH-Chefs bekommen laut der Untersuchung weniger als 200.000 Euro, 15 Prozent dagegen ein Jahresgehalt von mehr als 500.000 Euro.

Die meisten Geschäftsführer sind von ihrer Ausbildung her Wirtschaftswissenschaftler (45 Prozent), gefolgt von Ingenieuren (31 Prozent) und Juristen (10 Prozent). Deutschlandweit gibt es 1,02 Millionen Geschäftsführer, von denen die meisten in Nordrhein-Westfalen beheimatet und zwischen 45 und 49 Jahre alt sind. (APA)

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Je mehr Schaden, umso höher die Entlohnung. Dieses Gesetz gilt schon immer. Und bei der Pharmabranche darf man sich nicht von deren glänzender Erscheinung täuschen lassen. Bei den derzeitigen Motiven ist sie ein ungustiöses Gewerbe. Es geht nicht um Gesundheit, es geht um Profit-oft zulasten der Gesundheit

kein Industriezweig

produziert aus reiner Nächstenliebe; auch nicht die Pharmabranche, die gewiss kein Samariterdasein führt;
während aber jeder Autohersteller jede Kraxn am Markt werfen darf, darf die Pharmabranche nur neue Produkte bringen, die (irgendwo und irgendwie) besser als derzeit am Markt befindliche, sind.

Nächstenliebe, Samriterdasein - solche Worte wecken doch bei einem waschechten Kommerztschetnik nichts anderes als pure Verachtung, hmm?

Nun, ganz wie Sie wollen. Sie müssen nur wissen: Wenn Sie diese Attribute als lachhaft hinstellen, dann wird sich das reine Gegenteil ausformen: Eine Dynamik, in der jeder jeden beschei.ßt, Umwelt, Mensch und letzlich auch Wirtschaft (und wir selbst) zugrundegehen.

Sie dürfen ruhig weiterkurbeln an dem Rad. Nur müssen Sie wissen, wobei Sie sich dann mitverantwortlich machen. mfg

können sie das auch irgendwie belegen?

Da sage nochmal einer, "Giftmischen" zahlt sich nicht aus!

Hat das jemals wer behauptet oder verspüren Sie nur den nicht bändigbaren Wunsch, zu trollen? Es zwingt Sie ja hoffentlich kein Mensch, Medikamente einzunehmen.

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"Natur mocht zua, Chemie mocht hi"

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