Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Stockholm - Erst vor wenigen Tagen konferierten die Regierungschefs der internationalen Staatengemeinschaft bei der UNO-Generalversammlung zum Thema der nicht übertragbaren Erkrankungen. Nach den Herz-Kreislaufleiden (48 Prozent der Todesfälle) steht Krebs (21 Prozent) bereits an zweiter Stelle der Todesursachen weltweit.
Die Zahlen werden sich in den kommenden Jahren vor allem wegen der Bevölkerungsentwicklung mit immer mehr alten Menschen noch deutlich erhöhen, ist aus den Berechnungen zu erkennen, die beim Europäischen Krebskongress (EMCC/23. bis 27. September/Stockholm) aufliegen. Die Daten im Einzelnen:
Die häufigsten Krebs-Neuerkrankungen weltweit (2008):
Die sechs häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen machen bereits 7,7 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr aus. Männer sind mit 6,6 Millionen Fällen im Vergleich zu den Frauen mit sechs Millionen Neuerkrankungen überrepräsentiert. In Europa (inklusive Nicht-EU-Staaten) waren 2008 (exklusive Weißer Hautkrebs) Dickdarm- und Enddarmkrebs sowie Brustkrebs (13,5 bzw. 13,2 Prozent aller Neuerkrankungen) die häufigsten bösartigen leiden. Dann folgten Lungenkarzinome mit einem Anteil von 12,1 Prozent und Prostatakarzinome (11,6 Prozent). (APA)
Eine Umfrage der Initiative "Leben mit Krebs" zeigt hohe Patientenzufriedenheit - Scharfe Kritik üben führende Krebsspezialisten an Prävention und Forschungsförderung
Wird die Hirnmetastase mit einem Sicherheitsabstand von fünf Millimetern zum benachbarten Gewebe entfernt, kann womöglich sogar auf die anschließende Ganzhirnbestrahlung verzichtet werden
Forscher prognostizieren, dass in Europa ab 2015 mehr Frauen an Lungenkrebs sterben werden als durch Mammakarzinome
In der Steiermark soll Krebsforschung und -therapie im neu geschaffenen "Comprehensive Cancer Center" (CCC) zukünftig besser koordiniert werden
Deutsche Forscher entschlüsseln Protein-Ausstattung eines wichtigen Immunzell-Typs und hoffen damit die Grundlagen für personalisierte Therapien verbessern zu können
Günstiger Verlauf korreliert mit spezifischen Markierungen im Erbgut
In einem Pilotprojekt erkannten die Vierbeiner 70 Prozent der Tumorpatienten an ihrer Atemluft. Nun soll eine breit angelegte Studie folgen
Mit dem Fluoreszenzmarker 5-ALA kann die korrekte Entnahmestelle der Tumorbiopsie und damit die exakte Diagnose sofort im Operationssaal bestätigt werden
Der Wiener Mediziner Christian Kratzik operierte honorarfrei im russischen Sewerodwinsk, um den dortigen Urologen mit seiner Expertise zur Seite zu stehen
Forscher aus Jena haben ein Verfahren entwickelt, das die Suche nach Krebsherden anhand von Metastasen deutlich verbessern kann
Mit dem SIRT-Verfahren zur Behandlung von fortgeschrittenem Leberkrebs soll der Tumor gezielt gestoppt werden
Die Mortalitätsrate ist hoch, Diagnose und Behandlung sind eine Herausforderung
Viele Krebserkrankungen werden durch Infektionen mit Hepatitis B und C, HPV oder Heliobacter pylori verursacht und wären vermeidbar
Ein Porenprotein der Zellkernhülle schützt wichtige Botenmoleküle der Krebsabwehr vor dem Abbau und verhindert unkontrollierte Zellteilungen. Dies fanden Wissenschafter in Heidelberg und New York heraus
Seit Jänner ist Miriam Strauss Präsidentin von Europa Donna Österreich, der Plattform gegen Brustkrebs - Im Interview spricht sie über die Erfahrungen nach ihrer Krebsdiagnose 2010
Die weltweit größte Krebs-Erbgut-Studie hat mehr als 80 DNA-Veränderungen entdeckt, die Aufschluss auf das individuelle Krebsrisiko geben
Ehepartner von Krebspatienten haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Forschungsprojekt zu Myelodysplastischen Syndrom (MDS) an der Universitätsmedizin Göttingen über zwei Jahre
Starben vor 40 Jahren noch 70 Prozent aller Brustkrebspatientinnen, sind es heute nur mehr 20 Prozent - Ohne Studien für neue Medikamente wäre das nicht möglich
Genveränderungen bei Krankheitmit hoher Todesrate entdeckt
Wissenschafter fordern Ärzte auf, bei Entscheidungen über Behandlung und Nachbetreuung die Brustdichte zu berücksichtigen
Urologen bemühen sich immer mehr, Überdiagnosen und Übertherapien zu vermeiden
Immer mehr Frauen erkranken an Brustkrebs - 15 Prozent aller Todesfälle zwischen dem 35. und 64. Lebensjahr sind auf Übergewicht und Alkohol zurückzuführen
Die Behandlung mit Alpha-Strahlern soll die Lebensqualität und -erwartung der Patienten verbessern
Zwei große Kongresse im "Anmarsch" - Ende März und Ende September 2012 - Zielinski: Globalisierung der Onkologie erfolgreich
ausschlaggebend ist die zahl der unter 50jährigen neuerkrankten, dafür müßte die verantwortlichen faktoren gefunden werden, z.b. zunahme der umweltverschmutzung, der nahrungsmittelproduktion, der lebenslang eingenommen hormone. ich bin z.b. von der langzeitschädlichkeit der antibabypille überzeugt und denke, daß die gestiegenen krebserkrankungen der geschlechtsorgane damit in zusammenhang stehen.
http://blog.greenpeace.de/blog/tag/atomkraft/
Man denke auch an die importierten Eierschwammerl...
Ich frage mich schon, ob dieses rasante Ansteigen von Krebserkrankungen nicht doch etwas mit der (Nicht)Qualität der europäischen Lebensmittel zu tun hat.
Tomaten, die niemals ein Stück Erde gesehen haben. Rinder, Schweine die fast nur noch billigen brasilianischen gentech-Sojaschrott zu fressen bekommen.
Eier (in Nudeln, Gebäck usw.) von Legehühnern (die ein kurzes leben lang ebenfalls nur Kraftfutter fressen).
Immer mehr von der EU-Kommission zugelassene gentechnisch veränderte Lebensmittel.
Ja, vielleicht ist unser Industriefres*en doch nicht das Gelbe vom Ei?
Aber bis es hier ein Umdenken gibt, werden noch Millionen Menschen Krebs erleiden müssen.
Wenn man sich die altersbereinigten Statistiken ansieht, schaut es ganz anders aus.
Laut RKI, die die Daten von 1980 bis 2006 ausgewertet haben, ging es bis 2006 sogar wieder leicht nach unten, bei Magenkrebs sogar relativ stark. Nicht absolut natürlich, es gibt einfach viel mehr alte Menschen als vor 20 Jahren.
http://edoc.rki.de/documents... nmXV0I.pdf
Ich hab auch so meine Zweifel, ob die wirklich so viel gesünder waren, wenn sie mit 45 ins vollkommen gentechnikfreie Gras bissen und sich dann die ungespritzten Radieschen von unten besahen ...
vor allem dadurch, dass es früher kein Antibiotika gab bzw. diverse Operationen...(Blindarm, Gallensteine etc...)... sind die Alten wirklich sooo häufig an Krebs gestorben, denn meiner Meinung nach sind sie entweder sehr jung gestroben (kein Krebs) oder wurden steinalt
schon als verdorben betrachten würden. Mannigfach verunreinigtes Mehl usw.
Die Krebserkrankungen steigen sicher in erster Linie, weil wir älter werden und weniger an anderen Dingen sterben. In Entwicklungsländern töten dagegen weiter Infektionen und Parasiten noch im großen Stil, sowie der ewige Begleiter Hunger, Dinge, die bei uns zurückgedrängt wurden.
Auch die verfeinerten Diagnoseverfahren, in mehr Teilen der Welt vefügbar, führen zu mehr und früheren Diagnosen. Wer dann geheilt werden kann, kann auch noch ein zweites Mal an Krebs erkranken. Natürlich fördert eine unkluge Ernährung Krebs, ebenso diverse Umwelteinflüsse, Gentechnik spielt bei den Krebserkrankungen aber sicher
keine erwähnenswerte Rolle, wenn denn überhaupt jemals.
Irrtum.
Die Menschen werden mehr. Und sie werden älter.
Es wäre sehr überraschend, wenn die Zahl der Krebserkrankungen NICHT stark steigen würde.
Ganz falsch ist das mit dem Essen aber trotzdem nicht:
Gegen Krebs hilft am Besten richtig fett-triefendes Essen in Kombination mit viel Stress und wenig Bewegung. Das erhöht deine Chance, einem Herzinfarkt zu erliegen, bevor du Krebs kriegst.
Aber wenn du anfängst, Bio-Gemüse zu futtern, Yoga zu machen und Fahrrad zu fahren, darfst dich nicht wundern, wenn Gevatter Tod dir eines Tages in seiner Verzweiflung einen Krebs anhängt, weil er dich anders gar nicht mehr um die Ecke bringt.
Ich denke, in erster Linie beobachten wir hier die Auswirkungen des zunehmenden Alters. Und die Effekte gerade des Rauchens sind so groß, dass sie eine allfällige Auswirkung von der Lebensmittelseite her praktisch unentdeckbar machen. Ausnahme dürften geräucherte Lebensmittel sein, aber auch da sind es wohl eher die Rauchauswirkungen, erst in zweiter Linie das Pökelsalz.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.