Haft für "notorischen Nordkorea-Bewunderer"

26. September 2011, 08:09

Südkoreaner wegen versuchten Grenzübertritts nach Norden verurteilt - Ein Jahr Haft

Seoul - Ein Gericht in Seoul hat einen Südkoreaner wegen versuchten Grenzübertritts nach Nordkorea zu einem Jahr Haft verurteilt. Wie die Justizbehörden am Montag mitteilten, stellte der etwa 50 Jahre alte Mann im Oktober 2010 im nordkoreanischen Konsulat in der nordostchinesischen Stadt Shenyang einen Asylantrag, der jedoch abschlägig beschieden wurde. Dem Gericht zufolge versuchte er anschließend vergeblich eine Stelle zum Überqueren der chinesisch-nordkoreanischen Grenze zu finden. Die Verurteilung erfolgte auf der Grundlage des Gesetzes über nationale Sicherheit, das Kontakte zum kommunistischen Norden untersagt.

Ein Gerichtssprecher sagte, der Mann sei ein "notorischer Bewunderer Nordkoreas". Der ehemalige Universitätshausmeister habe im Internet zahlreiche begeisterte Artikel über das Land und seine Führung veröffentlicht. Im Oktober 2009 war einem südkoreanischen Schweinezüchter der Grenzübertritt nach Nordkorea gelungen. Solche Fälle sind allerdings äußerst selten. Dagegen hat Südkorea seit dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 mehr als 20.000 Nordkoreaner aufgenommen, denen die Flucht gelang. (APA)

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Stalo Ramón
22
26.9.2011, 15:38

Und dann klagt man, dass in der DDR Republikflucht strafbar war. Aber im ach so freien Südkorea sagt niemand was, wenn dort Leute die nach Nordkorea wollen Sympathie mit dem Norden haben, bis zu einem Priester der sich für die Vereinigung des Landes stark macht im Kerker landen. Das Meiste über Südkorea erfährt man hier ja sowieso nicht, im Gegensatz zum Norden, wo man alles erfährt was Kim Jong-il so macht.

Girgl Galgenstein
12
30.10.2011, 00:30
Glauben Sie den Unsinn den Sie hier von sich geben tatsächlich?

Bei Reporter ohne Grenzen sind mir keine negativen Verlautbarungen zu Südkorea bekannt. Überraschend auch Ihr Statement, dass Reporter an der freien Berichterstattung in Südkorea gehindert würden. Neu wäre mir allerdings, dass es im Norden auch nur ansatzweise derartiges gäbe und unbekannt ist bis dato, dass sich dort irgendein Ausländer ohne persönlichen Aufpasser durchs Land bewegen darf. Aber wahrscheinlich haben Sie die verlässlicheren Quellen.

Reblaus
13
27.9.2011, 14:57
DDR - Korea

Aus der DDR durfte man nirgendwohin (auch nicht so einfach in die befreundeten "Bruderländer")

Aus Südkorea darf man überallhin, ausser in den Norden.

A bissi a Unterschied.

Kati
11
27.9.2011, 01:36

Dabei geht es doch um Sicherheit. Südkorea will dem Norden keinen Grund geben anzugreifen.

Für den Mann ist es doch das Beste im Süden zu bleiben als im Norden zu verhungern.

Vincent_Vega
00
26.9.2011, 15:38

wiso hat er nicht einfach die führung zur "grenze"
besucht?

da geht ja die "grenze" mitten durch so ne barracke,
auf der anderen seite die nordkoreaner mit dem
finsteren Blick und hopps bin ich drüben
ällibätsch...

Kati
00
27.9.2011, 01:31
weil

es Koreanern untersagt ist an der Führung nach Panmunjeom teilzunehmen.

carl guggelhupf
00
30.9.2011, 14:41
Wie war das mit der DDR?

exile in mainstream
00
26.9.2011, 13:59

für noever gilt die unschuldsvermutung

lagrangian
11
26.9.2011, 13:35

und die anti-kapitalistischen heldennation gibt nichtmal einem armen versklavten menschen der arbeiterklasse, der es geschafft hat (fast alle werden ja von der ostküste und den bilderbergern in allmächtiger geiselhaft gehalten) einen asylantrag zu stellen, asyl?

schämen sollten sie sich!

Wurschtinger, lass umiwachsen die Eitrige!
47
26.9.2011, 13:25
1 Jahr Häfen Südkorea oder lebenslang in Nordkorea?

Ersteres scheint mir angenehmer zu sein.

Noitulover
11
26.9.2011, 23:26

Wie man in einem südkoreanischen Knast, als Nordkorea-Fan behandelt wird, will ich gar nicht wissen.

Im Nordkoreanischen wäre man als Südkorea-Fan wenigstens unter seinesgleichen.

"Able Danger"
43
26.9.2011, 12:51
"Dagegen hat Südkorea seit dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 mehr als 20.000 Nordkoreaner aufgenommen, denen die Flucht gelang"

Es scheint also bedeutend einfacher von Nord- nach Südkorea zu kommen als umgekehrt.

Hört auf mich
01
26.9.2011, 19:05

Oder vielleicht gibt es einfach nicht so viele Menschen die nach Nordkorea wollen.

rubbberduck
31
26.9.2011, 12:50

gut so

HookMind
01
26.9.2011, 12:18
war doch nur ein

'Wanderer'

Wurschtinger, lass umiwachsen die Eitrige!
14
26.9.2011, 13:35
Hier ein interessanter Artikel über einen amerikanischen "Wanderer", der drüben lebt und ganz happy zu sein scheint

http://www.cbsnews.com/stories/2... ontentBody

Und jedem seine eigene Busspur
10
12.12.2011, 08:29
Gut geschriebene Geschichte!

Bewiest aber nur, dass sich kranke Typen dort durchaus einleben können. Und dass es auch nette Nordkoareaner geben muss!

MASCH49
 
16
26.9.2011, 11:05
TAUSCHEN !?!?!

Wenn er nach Nordkorea will tät ich ihn
nicht einsperren, sondern gegen einen
Nordkoreaner, der von dort weg will, ein-
fach tauschen.

DieBo
175
26.9.2011, 10:33
Wer weiß, eines tages wünschen sich vielleicht viele von uns, auf der Flucht vor Drohnen, lieber in Nordkorea zu leben als hier

Mister Magister
 
13
26.9.2011, 13:14

Ich glaub wenn wir schon in die Zukunft kucken ist Nordkorea eine der letzten Gegenden wo man keinen Drohnen begegnet :-)

DieBo
00
27.9.2011, 09:43
War ja nur als metapher gedacht :-)

rubbberduck
11
26.9.2011, 12:58

so ungefähr dann wenn die hölle gefroren ist

DieBo
10
27.9.2011, 09:47
Die Hölle ist da wo im Irak Massenvernichtungswaffen und in Libyen Massenvergewaltigungen stattfinden. Im Land der Fantasie.

chaimele
11
26.9.2011, 12:49
die gute nachricht: gegen paranoia gibt es hilfe

einfach zum arzt ihres vertrauens gehen und sich pulver verschreiben lassen. aber wichtig: einnehmen nicht vergessen!

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"
11
26.9.2011, 12:18

Fangen Sie doch bitte an, und schreiben Sie dann bitte ab und zu mal eine Karte wie es so läuft für Sie.

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