Dürre

Weltbank vervierfacht Hilfe für Hungernde am Horn von Afrika

24. September 2011, 17:55

1,9 Milliarden Dollar für 13 Millionen Hungernde

Washington - Die Weltbank hat ihre Hilfe für die Hungernden am Horn von Afrika auf knapp 1,9 Milliarden Dollar aufgestockt und damit nahezu vervierfacht. Die Hilfe für die Länder, "die von der schlimmsten Dürre seit mehr als einem halben Jahrhundert betroffen sind", werde auf 1,88 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) aufgestockt, teilte die Institution am Samstag in Washington mit. Bisher hatte die Hilfe der Weltbank bei 500 Millionen Dollar gelegen.

UN-Schätzungen zufolge sind am Horn von Afrika über 13 Millionen Menschen von der Hungerkatastrophe betroffen, etwa 750.000 sind vom Tod bedroht. Besonders dramatisch ist die Lage in Somalia, wo die islamistische Shebab-Miliz internationalen Hilfsorganisationen den Zugang zu den Notleidenden verwehrt. (APA/AFP)

Dagmar Rehak Wien
 
20
26.9.2011, 00:32

Ist diese "Hilfe" zurückzuzahlen und auch noch fett verzinst?
Dann tuts euch doch keinen Zwang an! Das kann man noch verdoppeln!

Gobi Todic
13
25.9.2011, 16:02
Seit wann sind Kredite eine Hilfe?

Die Weltbank macht da ein GESCHÄFT!

monopoly
03
25.9.2011, 09:12
Die Weltbank ist nicht die Caritas

und was sind die Bedingungen? Verschuldung der Länder auf Jahrhunderte? Verkauf sämtlichen öffentlichen Besitzes? Wer die Bedingungen der Weltbank kennt, der kann nur froh sein, keine Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Das Geld kommt niemals dort an, wo es sollte, denn wie sonst wären die bereits seit einem Jahrhundert anhaltenden humanitären Katasthrophen zu erklären? Bei dem vielen Geld, das in die betroffenen Länder fließt? Ich habe aufgehört, zu spenden, weil ich einen irrsinnigen Zorn habe über die Folge und- Nutzlosigkeit meiner Spenden.

C R3
11
25.9.2011, 17:55
Ich spende noch immer...

Ich habe mir auch schon mal gedacht, bringt es wirklich was? Ich meine, ja, ok, da geht Geld hin und irgendwie scheint nichts zu passieren. In den Kongo ist ja ein Haufen Kohle geflossen, ist aber noch immer ein krisengeschütteltes Land. Kaum Besserung.

Diverse TED-Talk Videos haben mich aber umgestimmt. Grade über Twitter reingeflattert:
http://blog.esowatch.com/

Passt irgendwie perfekt zum Thema. Weniger zum Horn von Afrika, aber zum Sinn von Spenden. Btw.: Ich unterstütze gerne die Infrastruktur/Frauen Projekte bei http://betterplace.org , erscheint mir absolut logisch, dass es z.B. langfristig sinnvoll ist Brunnen zu graben.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.