"ÖVP hilft nur Bauern und Großkapital", sagt schwarzer AK-Chef Vorarlbergs

24. September 2011, 17:42
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Außerdem sei Maria Fekter nach Nazi-Sager "mehr als rücktrittsreif", meint der Arbeiterkammer-Direktor Rainer Keckeis

Herbe Kritik an der eigenen Partei übt der Direktor der Vorarlberger Arbeiterkammer, Reiner Keckeis, im Interview mit den Vorarlberger Nachrichten: "Seit Jahren tut die ÖVP nichts anderes, als Bauern und das Großkapital zu unterstützen. Das ist eine Klientelpolitik", wettert Keckeis.

Finanzministerin Maria Fekter sei zudem "mehr als rücktrittsreif", weil sie für "eine falsche Politik" stehe und weil ihr "in dem Moment, in dem man mehr Gerechtigkeit einfordert, nichts anderes einfällt, als von einer Hetzjagd zu sprechen".

Dennoch sei Keckeis "gerne" ein Mitglied der ÖVP, sagt er im Interview. 

Neues Steuermodell

Die Vorarlberger Arbeiterkammer verlangt eine Steuerreform: Die ersten 11.000 Euro sollten steuerfrei sein, der Eingangssteuersatz um 20 Prozent gesenkt werden. (red, derStandard.at, 24.9.2011)

  • Zornig über "Klientelpolitik" der eigenen Partei: Keckeis
    foto: stadt feldkirch

    Zornig über "Klientelpolitik" der eigenen Partei: Keckeis

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