Verkehr in Megacitys

25. September 2011, 19:55

Die Autoindustrie liefert Konzepte für den Autoverkehr in künftigen Megacitys und denkt über besonders kleine und smarte Fahrzeuge nach

Die Prognosen sind glasklar: Weltweit werden künftig immer mehr Menschen in immer größeren Städten leben. Gleichzeitig gilt: Je dichter ein Gebiet besiedelt ist, umso wirkungsvoller lässt es sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschließen. Eigentlich gute Aussichten für weniger verkehrsbedingten CO2-Ausstoß, zumindest pro Kopf. Allerdings: Ein öffentlicher Verkehr entwickelt sich nicht eigendynamisch wie das Automobil, wenn man nur genug Straßen baut. Für befriedigend funktionierende Massenverkehrsmittel sind ein ungleich größerer finanzieller Vorschuss und längerfristige Planung nötig als für den Autoverkehr.

Und in diesem Spannungsfeld ist nun auch die Autoindustrie sehr aktiv, liefert Konzepte für den Autoverkehr in künftigen Megacitys und denkt auch wieder über besonders kleine und smarte Fahrzeuge nach.

Da es unserer Wirtschaftsordnung entsprechend die Kernaufgabe der Autoindustrie ist, so viele Autos zu bauen wie nur möglich, bemüht sie sich auch intensiv darum, das Terrain der Megacitys nicht dem öffentlichen Verkehr zu überlassen. Der Elektroantrieb scheint hier sehr gute Argument zu haben: Lokal emissionsfrei, auch der Nachteil der kurzen Reichweite komme hier nicht so sehr zum Tragen, wird zumindest argumentiert. Aber auch kleine Elektroautos machen einen Stau und finden keinen Parkplatz, wenn es zu viele sind.

Das heißt, es gilt, im Sinne einer umfassend klugen Mobilität, auch Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die nicht unbedingt eine Vermehrung der Autos zur Folge haben. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/23.09.2011)

  • Gefährliche Elektroautos [136]

    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

  • Konflikt Fahrrad versus Auto [268]

    Die Trennung von Rad- und Autoverkehr funktioniert nicht wirklich. Radwege mögen das richtige Symbol sein, aber nicht immer die richtige Lösung

  • Vom autonomen Autofahren [42]

    Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

  • Start-Stopp: Es gibt längst Besseres [86]

    Die Zukunft gehört Systemen mit Starter-Generator, der unauffällig zwischen Stillstand, Elektro- und Verbrennungsmotorbetrieb wechselt

  • Verkehr in Megacitys [3]

  • Zugfahren als Schnäppchenjagd [185]

    Die Bahn hält Neukunden konsequent fern. Alternativen sind die neue Westbahn - oder der private PKW

  • Radfahren: Fit, aber tot? [256]

    Je mehr Radfahrer sich auf den Straßen tummeln, umso mehr Unfälle gibt es auch

  • Autosalon als Spiegelbild [3]

    Die heurige Automobilausstellung in Frankfurt kehrt auf den ersten Blick wieder ziemlich auf den Boden der Tatsachen zurück

  • Das Auto braucht Straßen [86]

    Das Auto braucht eine Infrastruktur, nämlich Straßen, und die schenken uns die Autohersteller nicht dazu

  • Autofahren mit Biogas [39]

    Biogas wird im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen "Abfällen" hergestellt, tritt also nicht in unmittelbare Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

  • Pendlerpauschale ade? [379]

    Eine hohe Mobilität von Arbeitskräften ist eine Grundlage unseres Wirtschaftslebens. Die CO2-Diskussion betrifft vor allem auch die Pendler

  • Mit den Waffen der Gegner [99]

    Gijs Mom macht sich schon lange Gedanken, warum der Elektromotor vor 100 Jahren den Wettlauf mit dem Verbrennungsmotor verlor

  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

    Bis heute spielen die kompromisslosen Autoverteidiger eine lautstark polternde, aber ziemlich nutzlose Rolle

  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

  • Gummi braucht Straße

    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

    Mercedes senkt mit Akribie den CO2-Ausstoß seiner E-Klasse, jedenfalls auf dem Papier

  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

morty
00
26.9.2011, 04:39

Das Foto zeigt übrigens einen Jeepney, wie er z.B. auf den Philippinen gerne verwendet wird.

hentai
10
26.9.2011, 11:02

schaut aus wie a paar leut vom arbeiterstrich untwegs zum pfuschn ;)

Erisian Liberation Front
00
26.9.2011, 12:40
Aber nein

das ist dort ganz normaler Linienverkehr.
Macht übrigens ziemlich Spaß mit Jeepneys zu fahren.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.