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Dronabinol wird aus der natürlichen Hanfpflanze gewonnen, Marinol wird synthetisch hergestellt.
Hamburg - „Der therapeutische Einsatz von Cannabinoiden in der Behandlung bestimmter chronischer Schmerzen ist heute, durch Daten gut belegt, in vielen Fällen eine zweckmäßige und unverzichtbare Option. Mit einer Legalisierung von Marijuana oder des Cannabis-Anbaus hat der Einsatz solcher standardisierter und rezeptierter Arzneimittel absolut nichts zu tun", betonte der Präsident des Dachverbandes europäischer Schmerzgesellschaften EFIC, Hans Georg Kress, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin mit Schmerzzentrum der medizinischen Universität in Wien, gestern im Rahmen des Europäischen Schmerz-Kongresses EFIC 2011 in Hamburg. „Als zusätzliche Therapieoption vor allem bei chronischen Schmerzzuständen wie Tumorschmerz, HIV-bedingte Nervenschmerzen oder Spastik bei Multipler Sklerose leisten Cannabinoide hervorragende und weitgehend nebenwirkungsarme Dienste, auch wenn ihre hochkomplexe Wirkungsweise in bestimmten Situationen große Achtsamkeit und Expertise erfordert."
Modulierte Schmerzwahrnehmung
Cannabinoide sind eine Klasse von Substanzen, die der menschliche Organismus selbst produziert. Sie modulieren Teile des Lern- bzw. Belohnungssystems sowie des Immunsystems. Docken sie Cannabinoid-Rezeptoren (CB1und CB2) an, wirken sie unter anderem schmerzlindernd. Intensive Schmerzzustände können sich dadurch verbessern, wenn dem Körper zusätzliche Cannabinoide zugeführt werden. In der therapeutischen Praxis wird dafür der Hauptwirkstoff der Hanfpflanze, Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) eingesetzt. Dieser wird, wie das in einigen europäischen Staaten rezeptierbare Präparat Dronabinol aus der natürlichen Hanfpflanze gewonnen oder aber, wie das in den USA zugelassenen Präparat Marinol, synthetisch hergestellt.
„Zunächst wurden Cannabinoide vor allem bei Tumor- und HIV-Patienten eingesetzt, um Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust zu behandeln", so Kress. Inzwischen ist ein wesentlich breiteres Wirkungsspektrum belegt: THC wirkt auch bei bestimmten Neuropathien infolge einer HIV-Infektion, Multipler Sklerose, dem Querschnittssysndrom oder anderen spastisch bedingten Schmerzen. Außerdem gibt es vielversprechende Hinweise auf Potenzial dieser Arzneimittel in der Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen, wie Rheumatoider Arthritis oder chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen. Besonders synergetisch ist die Kombination von THC mit einer klassischen Opioid-Therapie, so Kress: „Anders als Opioide führen Cannabinoide auch bei Überdosierung zu keiner potenziell lebensgefährlichen Atemdepression und auch zu keiner Unterdrückung der wichtigen Abwehrfunktion gegen infektiöse Keime."
Schmerzdämpfende Wirkung
Dieses Wirkprofil von THC verringert sich nicht durch die Tatsache, dass eine Reihe von Studien keine Wirksamkeit gegen Akutschmerz belegen konnten, und dass in Einzelfällen sogar Hyperalgesien (Überempfindlichkeit gegenüber schmerzhaften Reizen) ausgelöst werden können. „Tatsächlich ist die Wirkung von THC im Rückenmark äußerst komplex", erläuterte der Wiener Schmerzexperte. Die Aktivierung des CB1-Rezeptors kann nicht nur die Weiterleitung schmerzhafter Erregungsreize blockieren, sondern unter bestimmten Umständen auch die entgegengesetzte Wirkung entfalten, wie auf dem Kongress diskutierte Studien und Analysen zeigen. Die Erklärung dafür ist die hemmende Wirkung der Cannabinoide auf die natürliche „absteigende Schmerzhemmung" im Rückenmark, die bei akuten Schmerzen somit eher schmerzverstärkend wirken kann. Bei chronischen Schmerzen fehlt oder versagt diese natürliche Schmerzhemmung oftmals, sodass dann Cannabinoide nur noch überwiegend analgetische, schmerzdämpfende Wirkungen zeigen. Kress: „Dies würde beispielsweise das gute Ansprechen chronischer neuropathischer Schmerzen auf Cannabinoid-Arzneimittel erklären."
In den vergangenen Jahren gab es, so der Experte, zunehmend qualitativ hochstehende, randomisierte, kontrollierte, klinisch-wissenschaftliche Untersuchungen zum schmerztherapeutischen Nutzen von Cannabinoiden. Auch auf dem aktuellen EFIC Kongress in Hamburg werden neue wissenschaftlichen Daten zu diesem Thema präsentiert: So zeigt etwa eine aktuelle kanadische Studie, dass sich das synthetische Cannabinoid Nabilone bei MS-Patientenn mit neuropathischen Schmerzen als wirksame und gut verträgliche Additivtherapie zu Gabapentin erwiesen hat.
Zulassung und Kassen-Erstattung gefordert
Für die Schmerzbehandlung sind Cannabinoid-Präparate wie Dronabinol (THC) derzeit unter anderem in Deutschland, Österreich, Kanada, Großbritannien, Tschechien und Dänemark verschreibbar, als Sublingual-Spray bestehen Zulassungen in Kanada, Großbritannien, Spanien, Deutschland und Dänemark. „Im Interesse zahlreicher Schmerzpatienten ist die EU-weite Zulassung von cannabinoidhaltigen Fertigarzneimitteln für die Schmerz- und Palliativtherapie, sowie ihre Refundierung durch die nationalen Krankenkassen ein wichtiges Anliegen der Europäischen Schmerzgesellschaften", so der EFIC-Präsident. „Patienten für die Cannabinoide eine therapeutisch sinnvolle Option sind, dürfen keinesfalls unterversorgt bzw. bei der Suche nach einer medizinisch sinnvollen Cannabinoid-Therapie in die Illegalität getrieben werden."
Keine Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit sieht Kress in der gelegentlich geforderten Freigabe der „Selbstversorgung" mit Cannabis, auch zu medizinischen Zwecken, da dieses fast immer aus illegalen Quellen stamme. Schwer kranke Menschen würden so zum Kontakt mit dem Schwarzmarkt gezwungen und durch eine zum Teil extrem mangelhafte Qualität dieser nicht standardisierten Cannabiszubereitungen zusätzlich gefährdet. „Probleme des Konsums der Pflanze zu therapeutischen Zwecken, wie mikrobielle und chemische Verunreinigungen, der Mangel an Qualitätskontrolle und Dosierbarkeit können auch durch eine ‚medizinische Legalisierung' nicht gelöst werden", betonteKress. „Ferner gibt es keinen Beweis dafür, dass die Wirkung von Cannabis oder Marihuana besser wäre als die der hervorragenden Auswahl bereits verfügbarer therapeutischer Cannabinoid-Reinsubstanzen." (red)
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Cannabis was one of the country’s most important agricultural products for five centuries. Russia exported hemp to all major European naval nations in the age of sail, when the water-resistant rope made of cannabis fibers was a strategic commodity on a par with iron and gunpowder. Cannabis is also a source of seed oil, livestock foodstuff, pulp for paper production and dozens of other products.
http://rt.com/news/drug... ussia-553/
Es gibt jedoch auch Schmerzzustände, bei denen die Wirkung von THC sich negativ (das Schmerzempfinden wird noch gesteigert - pract. knowledge) auswirken kann. Pauschal lässt sich da keine Aussage treffen. Grundsätzlich müssten Medikamente wie Dronabinol zugelassen werden. Der Leidensdruck Betroffener muss die Basis für solche Entscheidungen bilden, kein gesellschaftlicher Druck (Diskussion über die Legalisierung) darf das verhindern.
Der Nutzen ist weder gut belegt noch unverzichtbar. Das ist typisch deutsche Medizin: neue, wenig bewährte Hochpreisprodukte statt Altbewährtem. Das gabs unlängst erst bei Bridion, das in den USA nach wie vor nicht zugelassen ist, und für das viele keine Indikation sehen.
Die Piefkemafia sieht die EU nur als Absatzmarkt (und Feldversuch!) für ihre überteuerten Industrieprodukte.
7) Europa
Hildegard von Bingen, Queen Victoria, Maria Theresia,
Bill Clinton (passiv:)
sorry muss weg, noch Fragen:
http://www.cannabismedizin.at/medizin_t... eiten.html
6) Persien, Arabien
In the medieval Islamic world, Arabic physicians made use of the diuretic, antiemetic, antiepileptic, anti-inflammatory, pain killing and antipyretic properties of Cannabis sativa, and used it extensively as medication from the 8th to 18th centuries.[
F.f.
5) Asien
Patani from Asia are primary natural producers of the diuretic, antiemetic, antiepileptic, anti-inflammatory, pain killing and antipyretic properties of Cannabis sativa, and used it extensively for 'Kopi Kapuganja' and 'Pecel Ganja', as recreation food, drinks and relaxing medication for centuries.
F.f.
4) antikes Griechenland
The Ancient Greeks used cannabis not only for human medicine, but also in veterinary medicine to dress wounds and sores on their horses.
The most frequently described use of cannabis in humans was to steep green seeds of cannabis in either water or wine, later taking the seeds out and using the warm extract to treat inflammation and pain resulting from obstruction of the ear.[
F.f.
3) Altindien
Surviving texts from ancient India confirm that cannabis' psychoactive properties were recognized, and doctors used it for a variety of illnesses and ailments. These included insomnia, headaches, a whole host of gastrointestinal disorders, and pain: cannabis was frequently used to relieve the pain of childbirth.
F.f.
der Foromat nimmt heut nur kleine Häppchen,
mal sehen was ihm nicht schmeckt,
1) The botanist Li Hui-Lin wrote that in China, "The use of Cannabis in medicine was probably a very early development. Since ancient men used hemp seed as food, it was quite natural for them to also discover the medicinal properties of the plant."
Cannabis is one of the 50 "fundamental" herbs in traditional Chinese medicine, and is prescribed to treat diverse indications.
F.f.
Since ancient men used hemp seed as food, it was quite natural for them to also discover the medicinal properties of the plant.
Cannabis is one of the 50 "fundamental" herbs in traditional Chinese medicine
-2700 Kaiser Shen Nung (China)
-1700 Ramesseum III Papyrus (Ägypten)
-1500 Ebers Papyrus (Ägypten)
(The ancient Egyptians even used hemp (cannabis) in suppositories for relieving the pain of hemorrhoids)
Altindien: insomnia, headaches, a whole host of gastrointestinal disorders, and pain: cannabis was frequently used to relieve the pain of childbirth.
Griechenland, Asien, Persien, Arabien:
diuretic, antiemetic, antiepileptic, anti-inflammatory, pain killing and antipyretic..
Hildegard von Bingen, Queen Victoria, M.Theresia
was soll man dazu sagen. lies mal auf wikipedia:
Der älteste Marihuanafund datiert auf die Zeit um 700 v. Chr. und war eine Grabbeigabe. Cannabis wurde seit dem ersten Kreuzzug (1096–1099) in die Volksmedizin eingeführt und figurierte in vielen Klostermedizinen. Anwendungsbereiche waren rheumatische und bronchiale Erkrankungen, auch wurde Cannabis allgemein als Opiumersatz verschrieben. Ab dem 16. Jahrhundert fand Cannabis Eingang in die Kräuterbücher. Im 19. Jahrhundert wurde es außerdem gegen Migräne, Neuralgie, epilepsie-ähnliche Krämpfe, Schlafstörungen und anderes eingesetzt. Marihuana war ungefähr bis 1900, als neuere medikamente aufkamen, in Amerika das am häufigsten benutzte Schmerzmittel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cann... zneimittel
in dem der chinesische Kaiser Shen Nung das Harz des Cannabis als Heilmittel bei Beriberi, Verstopfung, Frauenkrankheiten, Gicht, Malaria, Rheumatismus und Geistesabwesenheit empfahl, überliefert durch das älteste bekannte Heilpflanzenkompendium Shennong ben cao jing.
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