Markenpuzzle für den teureren Brief

2. Juni 2003, 09:38
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Briefporto ist teurer geworden- Erhöhungen mit Umsatzausfällen durch den e-mail-Verkehr begründet

Wien - Die Briefe sind ab 1. Juni teurer. Für den Standardbrief (bis 20 Gramm) wird das Porto von 51 Cent auf 55 Cent angehoben. Damit man aber auch noch die alten Marken kleben kann, bietet die Post ab Montag auch Briefmarken im Wert von 0,04 Euro an, die dann die "alten" 0,51-Euro-Marken zu den geforderten 55 Cent machen. Diese Markenpuzzles gibt es dann für alle Portostufen.

Insgesamt legt die Post die neuen Dauermarken aus der Serie "Ferienland Österreich" in einer Gesamtauflage von 289 Millionen Stück auf. Die neuen Dauermarken (zum Unterschied von Sondermarken) gibt es ab Freitag in den Werten 0,55 Euro, 0,75 Euro, 1,00 Euro, 1,25 Euro und 3,75 Euro.

Mit dem neuen Tarif für den Standardbrief im Inland hat Österreich mit Deutschland gleichgezogen, wo das Porto mit 1. März von 56 auf 55 Cent abgesenkt wurde. Das billigste Standardporto hat Spanien mit 26 Cent, andere EU-Länder verlangen teils um mehr als zehn Cent weniger als Österreich. Am teuersten ist der Standardbrief mit 62 Cent in Italien und der Schweiz.

Außer dem Porto werden ab 1. Juni auch sonstige Dienstleistungen der Post empfindlich teurer. So kostet eine Postvollmacht statt 8,14 Euro künftig 15 Euro. Für Nachforschungsaufträge zahlt man statt bisher 3,63 künftig vier Euro. Postlagernde Sendungen, derzeit kostenlos, werden einen Euro kosten. Bereits am 1. Mai wurden die Pakete um acht Prozent teurer. (red, APA/DER STANDARD, Printausgabe, 30.5.2003)

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