Facebook Upgrade: Frisches Design und neue Features
22. September 2011, 21:44
Eine Timeline ersetzt derzeitige Pinnwand - Wettbewerb mit Google heizt sich auf
Wettbewerb zwischen Google und Facebook heizt sich auf. Über den großen Rivalen verliert Google keine Silbe. Doch als der Internet-Riese am Dienstag ankündigt, sein Online-Netzwerk Google+ für alle zu öffnen, ist klar, auf wen das abzielt: Der Suchmaschinen-Primus nimmt Facebook ins Visier.
Mark Zuckerberg antwortet
Es geht nicht um irgendeines der vielen Google-Gadgets, die alle paar Wochen online gehen. Das Netzwerk mit dem Pluszeichen ist für den Konzern eines der wichtigsten Projekte. Am Donnerstag antwortete Facebook-Mitbegründer Mark Zuckerberg im Rahmen der f8-Entwicklerkonferenz.
Timeline
Das Online-Netzwerk Facebook will seine 800 Millionen Nutzer mit überarbeiteten Profilen enger an sich binden. Mitglieder können auf einer Zeitleiste (Timeline) wichtige Dinge aus ihrem Leben in einem Magazin-artigen Layout zeigen. So erzähle man die ganze Geschichte seines Lebens auf einer einzigen Seite, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Die Funktion wird über die nächsten Wochen eingeführt und soll die derzeitige Pinnwand ablösen.
Datenschutz
Facebook versprach, dass Nutzer die Kontrolle über ihre Informationen behalten. Viele User äußerten via Twitter dennoch massive Datenschutz-Bedenken.
Wichtiger Bestandteil der zahlreichen Neuerungen ist die Möglichkeit, Medien zu empfehlen. Die Nutzer sollen ihren Freunden zeigen können, welche Musik sie gerade hören, welche Filme sie schauen oder welche Artikel sie lesen.
Ticker
Dafür richtet Facebook ein neues Tickerfenster ein. Zahlreiche Online-Videotheken, Musikdienste und Websites von Medienunternehmen kooperieren mit Facebook, darunter bekannte Namen wie Spotify, Netflix und das Wall Street Journal. (APA/sum)
Früher war das Tagebuch noch versperrt und nur für die eigenen 2 Augen bestimmt
Teilweise schon jetzt und in naher Zukunft liegt es auf irgendwelchen Servern rund um die Welt. Und für einen Großteil der Menschen sichtbar und für welche mit genug Geld zu haben.
und wenn ich mir so anschaue, wie korrupt es in Österreich, Italien etc. zugeht, habe ich ein richtig gutes Vertrauen in so Unternehmen wie Facebook oder Google (Google ist eine Suchmaschine, und das Ziel einer Suchmaschine ist eben mal so viele Daten wie möglich zu besitzen und für jeden Suchenden das bestmögliche Ergebnis (Informationen/Daten) zu liefern).
Warum soll es in dieser neuen Branche keinen Lobbyismus?!
Ich war mal bei FB, als es erst 500 Millionen waren. Irgendwann war mir das zu blöd und ich habe meinen Accout gelöscht. Grundsätzlich finde ich Social Networks gut, nur sollten sie ihren Sinn nicht verfehlen. FB & Co. sind groß, sonst eigentlich nichts. Ich lebe im Ausland und bin seit einiger Zeit Mitglied in einem eher unbekannteren Network, aber das hat mir mehr gebracht an Kontakten und Infos, als FB in es wohl jemals schaffen wird.
in 100 Jahren auch, wenn schon jedes Kind mit Facebook aufwächst, jeder sein ganzes Leben postet und von jedem <für jeden> somit das Leben digital zur Verfügung steht.
vor allem bei den fotos bei denen der opa mit 25 drauf ist,...
...darunter die fotokommentare "du bist der geilste..." "wahnsinns körper" "letzte nacht mit dir war die beste meines lebens".....und daaaaaaaan die profilbilder neben den kommentaren -> irgendwelche runzligen mitneunziger! :D
Eure Artikel sind so schlecht. Einfach die neuen Features anpreisen, ohne ein bisschen hinter die Kulissen zu blicken. Liest sich wie eine Werbeeinschaltung.
Ein Witz der Geschichte ist dass jede Zeit immer glaubt, ihre Errungenschaften würden ewig währen
FB ist letztlich nichts anderes als eine Webpräsenz, die momentan unglaublich gehypet ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in ihrer Bedeutung mittelfristig von Webpräsenzen mit ähnlicher Konzeption abgelöst wird, liegt bei >99.9%, nachdem man zur Social-networking-migration noch nicht mal von seinem Stuhl aufstehen muss.
find ich toll...jetzt kann ich nicht mal mehr meine aktivitäten löschen sondern lediglich von meiner pinnwand "verstecken", aber im live ticker ist es für jeden zu sehen...toll dieses facebook im facebook
die privatsphären-einstellungen haben sich auch verringert...
bin ich froh dass ich nichts von meinem privatleben preisgebe wie viele andere
… anders ist diese Hyperaktivität nicht zu erklären.
Fast jeden Tag, wenn ich FB öffne, muß ich neue Zusatzfeatures, die mir die Benutzung "noch angenehmer" machen sollen, wegklicken, in den Einstellungen deaktivieren usw- es NERVT NUR NOCH!
Außerdem ist es fast ein wenig lächerlich, Bilder vom letzten Angelausflug eines Freundes als "Top News" übertitelt zu sehen.
Ich sag's mal so: auf FB sind die Computer-Kundigen unter meinen (wirklichen) Freunde und Bekannten, ca. 60 an der Zahl. Ganz nett, zu lesen, wie es denen geht, fallweise schreib ich auch was rein, aber that's it.
Und auf Google+ lese ich spannende Streams interessanter Leute, bekomme Informationen und kann mich mit denen autauschen.
... etwas mehr "kritischen Journalismus" erwartet, Beispiel dafür: http://www.spiegel.de/netzwelt/... 27,00.html Und auch die Forums-Einträge dort sind um Ecken spannender als das übliche Gesülze hier. Ist dem Großteil der FB-Nutzer (und anderer "Sozial-Media-Anwendungen") denn nicht klar, wie unwahrscheinlich durchschaubar und angreifbar sie werden bzw. bereits sind? Ein Vergleich mit dem Zug der Lemminge wäre eine Beleidigung - für die Lemminge.
Der amerikanische Journalismus-Dozent und Blogger Jeff Jarvis schrieb,
Facebook erhöhe die Hürden, sich von der Plattform abzumelden: «Man verliert sein Leben.
Mit den angekündigten Neuerungen wolle sich Facebook noch tiefer im Leben der Nutzer verankern - etwa indem sie über ihre Freunde neue Inhalte entdecken, sagte Gartenberg. «Die Idee dahinter ist, dass die Nutzer mehr und mehr Zeit auf Facebook verbringen und dessen Dienste nutzen.»
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