Arsène wer?

Blog | Tom Schaffer, 23. September 2011, 09:45
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    Ob im Anzug ...

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    ... oder im Anorak ...

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    ... Arsene Wenger gibt seinen Gunners seit 15 Jahren eine Philosophie vor.

Der Elsässer Arsene Wenger führt seit 15 Jahren Arsenal London – Seine aktuelle Krise ist auch eine des Sports

Arsène Wenger ist der Typ Trainer, der seinen Spielern die Süßigkeiten wegnimmt. Das geschah vor fast genau 15 Jahren an seinem ersten Spieltag bei Arsenal. Am Weg zum Auswärtsspiel in Blackburn, skandierten Spieler aus Gewohnheit: "Wir wollen unsere Mars-Riegel". Wenger blieb hart und beendete die leistungsfeindliche Tradition. Es war eine kleine Revolution für den Sport, und einen Verein, dessen damaliger Kapitän Tony Adams nur wenige Wochen zuvor einen Schlussstrich unter sein Trinkertum gezogen hatte.

Der heute 61-jährige Wenger überlässt Dinge nicht dem Zufall, sondern arbeitet akribisch an jedem Detail. Vor dem Pokal-Spiel gegen Shrewbury am Mittwoch sprach deren Coach Graham Turner ein Lob: "Arsène Wenger gebührt der größte Respekt von Trainern in diesem Land". Er sei mit Dingen wie Ernährung, Vorbereitung und Trainingsmethoden neue Wege gegangen, das habe zur Entwicklung des englischen Fußballs signifikant beigetragen.

Als Fachmann ist Wenger unumstritten, aber persönlich nicht jedermanns Liebling. Manche kritisieren ihn dafür, dass er wenige Briten einsetzt. Aber der Pass eines Spielers ist bei ihm egal (zumindest der, der die Nationalität bestimmt). Er spricht Französisch, Deutsch, Englisch, mit Abstrichen auch Italienisch, Spanisch und Japanisch. Mit Jose Mourinho lieferte er sich Wortgefechte, obwohl Portugiesisch nicht zu seinem Repertoire zählt. Er und der Schotte Alex Ferguson (der einzige aktuelle Trainer, der noch länger bei einem Premier League-Verein dient) gehen sich regelmäßig auf die Nerven. Zum Fußball gehöre das dazu, meint der im kleinen Duttlenheim aufgewachsene Elsässer. Man könne nicht auf diesem Level miteinander konkurrieren und gleichzeitig befreundet sein. Und außerdem würden diese Psychospielchen das Leben interessant machen.

Das Wer

Wenger ist kein Sportwissenschafter, wie etwa Mourinho. Aber er begreift den Fußball ähnlich analytisch. Als Junge im Bistro der Eltern lernte er ihn zu lieben und verstehen, als er den Erwachsenen beim Reden zuhörte. Jahre später studierte er Elektrotechnik und Volkswirtschaft in Straßburg. Er war damit lange vor seiner kurzen Karriere als Profifußballer fertig, die erst im Alter von 29 begann. Er brachte es auf elf Einsätze, gewann einen französischen Meistertitel und lief einmal im UEFA-Pokal auf. Nicht übel. Trotzdem ist es recht einfach zu behaupten, dass er an der Seitenlinie besser aufgehoben ist.

Für Wenger ist der Fußball nicht nur Leidenschaft, Besessenheit und Beruf, sondern auch ein Faktor in der restlichen Welt. Jedes große Premier League-Spiel werde von einer halben Milliarde Menschen und mehr gesehen. Die Spieler haben für ihn deshalb eine große Verantwortung und wichtigen Einfluss. Er glaubt daran, dass der Sport etwas ändern kann. "Die moralischen Werte, die ich in meinem Leben gelernt habe, lernte ich im Fußball", sagt er.

Doch paradoxerweise ist der verheiratete Vater mit diesen Werten eine so außergewöhnliche Figur im Geschäft, dass immer wieder die Frage gestellt wird, ob er in der richtigen Branche ist. "Selten hat jemand so gut im Anzug und so schlecht im Anorak ausgesehen", schrieb ein englischer Journalist über ihn. "Hätte ich nicht im Fußball gearbeitet, hätte ich mein Leben den internationalen Beziehungen gewidmet", meint Wenger.

Es gibt wenige andere Personen in diesem Sport, die man über die Notwendigkeit einer Weltregierung oder eines Maximaleinkommens reden hört, und die das mit aller Pragmatik zu argumentieren verstehen. Seinen Eltern hätte es gefallen, wenn er etwas anderes gemacht hätte. Der Weg ihres Sohnes in den Sport überzeugte sie lange nicht. Dass sich das mit der Zeit änderte, ist anzunehmen.

Das Werden

Doch auch großes Können schützt nicht vor der gelegentlichen Krise. Arsenals drei Niederlagen in fünf Spielen, darunter ein 2:8 gegen Manchester United, sind schmerzhaft und ergeben den schlechtesten Start des Vereins seit 1982.

Das ist so lange her, da war Wenger gerade erst am Sprung zum Trainer. Seine Karriere an der Seitenlinie begann er als Co-Trainer 1983 in Cannes. Im Folgejahr wechselte er zu Nancy-Lloraine, um dort die erste Geige zu spielen. Im dritten Jahr stieg seine Mannschaft ab. Er selbst wurde von AS Monaco verpflichtet, holte dort einen Meistertitel und Cupsieg. Nachdem der Klub ihm 1994 erst den Wechsel zu Bayern München verbaute, wurde er wenige Wochen später entlassen. Wenger zog nach Japan, wo er Nagoya Grampus Eight - Ivica Vastics späteren Club - eine Saison lang coachte.

Im September 1996 kam dann der ganz große Sprung: Eine englische Zeitung titelte höhnisch "Arsene Wer?", als der Traditionsklub Arsenal den Franzosen verpflichtete und eine Revolution zuließ. Waren in den 90ern wegen der defensiven Spielweise noch "Boring, boring Arsenal"-Rufe von gegnerischen Fans zu hören, steht der Klub nach 15 Jahren Wenger für eine der attraktivsten Spielarten der Welt. Die "Gooners" singen diese Sprüche nun an guten Tagen sarkastisch selbst.

Die Zahlen

Wengers Mannschaft holte drei Meistertitel, darunter gab es eine Saison ohne eine einzige Liga-Niederlage. Keine Meisterschaft wurde an schlechterer Position als Rang 4 beendet. Man gewann vier mal den FA Cup und stand einmal im Finale der Champions League. Aber nun steht Wenger unter Druck, weil der letzte Titel bereits sechs Jahre zurück liegt. Im vergangenen Jahr hätte der Ligapokal die Befreiung sein können, doch Wengers klar überlegenes Team versemmelte einmal mehr zu viele Chancen und verlor in der Schlussminute des Finales die Chance auf den Titel. Danach ging es auch in der Meisterschaft bergab. Dieses Saisonende trägt wohl zur heutigen Unruhe im Gunners-Lager bei. Der im Emirates Stadion bekannte Spruch "In Arsène We Trust" hat an Überzeugung verloren.

Was man an sich weiß, aber in der täglichen Kritik gerne vergessen wird: Seit Wengers Amtsantritt im damaligen Highbury Stadion hat der Verein nach Abzug der Verkäufe gerade einmal 46 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Das ist insgesamt nur etwas mehr als ein Prozent des Liga-Transfersaldos von 3,65 Milliarden Euro während dieser Zeit. 46 Millionen Saldo verzeichnete der sportliche Hauptkonkurrent Manchester United allein in diesem Sommer - von anderen Prassern ganz abgesehen. Der FC Barcelona (Champions League-Finalgegner 2006) schrieb in den letzten zehn Jahren über zwanzig Mal mehr Geld als Arsenal ab. (alle Zahlen laut Transfermarkt)

Das relativiert die titellose Zeit und macht die Konkurrenzfähigkeit seines Teams umso imposanter. Aber es wird dem Master der Wirtschaft auch zum Vorwurf gemacht. Titelhungrige Fans fordern, er solle endlich mehr investieren, um Schwachstellen in der Mannschaft zu bereinigen. Doch Wenger mag dieses "finanzielle Doping" nicht: "Bei Arsenal leben wir mit dem Geld, das wir einnehmen". Das sei "normal" und "respektabel". Investitionen müssen langfristig Sinn ergeben - wie das mächtige Stadion, das sein Verein auf Pump im Norden Londons hingestellt hat. Es werde Arsenal größer machen, wenn es abbezahlt ist.

Das Gegenmodell

Der Mensch Wenger, seine politische Moral, der wirtschaftliche Intellekt und sein sportlicher Sachverstand haben ein Modell erdacht, dass sie den Chelseas, ManCitys und Reals dieser Welt entgegenstellen. Wenger kauft nur selten Stars, er macht sie. Er scoutet Talente, bildet sie aus, schweißt sie in jungen Jahren zusammen und impft ihnen seinen Stil ein. Spieler wie Jack Wilshere, Theo Walcott, Carlos Vela oder Aaron Ramsey folgen dem Mentor auf diesem Weg. Cesc Fabregas, sein wahrscheinlich bester Schüler, ging ohne Triumph wieder nach Hause, ins gemachte Bett von Barcelona. Ein heftiger Rückschlag für das Projekt, trotzdem dankte Wenger dem Spanier auf seine Weise für die guten Jahre.

Als im Sommer klar war, dass Fabregas zurück zu Barça wollte, hätte Wenger von sich aus Druck auf die Vereinsführung gemacht, um seinen Preis zu senken und den Deal zu ermöglichen, berichtet der Spieler. Es gelang. Fabregas ging unter Tränen, konnte beim Abschied völlig zerstört nicht mit Wenger sprechen und sagt nun: "Ohne ihn wäre ich niemand". So etwas hört man manchmal über Väter, nicht oft über Profitrainer.

Wenger scheint die sportliche Philosophie über die Macht des Geldes siegen lassen zu wollen. Er führt damit einen ebenso sympathischen wie anachronistisch scheinenden Kampf. Bei Arsenal muss er nichts mehr erreichen, um als einer der größten Trainer in die Vereinsgeschichte einzugehen. Wenn sein Projekt gelingt, wird er vielleicht auf alle Zeit der größte Kanonier bleiben. Aber sollte er an der aktuellen Krise scheitern, würde es wie eine unvollendete Symphonie erscheinen. Es wäre nicht unbedingt gut für den Sport. (tsc, derStandard.at, 23.9.2011)

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Arnold Strong
00
24.9.2011, 17:35

Die Jacke is ihm etwas zu groß.

Arnold Strong
00
24.9.2011, 17:35

Die Jacke is ihm etwas zu groß.

east coast, west coast, mostkost
02
24.9.2011, 15:55
wenn man den wenger

mit einem zsak, dico, wohlfahrt und wie sie alle heißen vergleicht....na bitte is des oaaaaag!

WUUUUAAAAAAHHHHHHH heul.... ich seh auf einmal überall diese austro bradlbappntrainerfußbalfunktionärsgfrißa, HIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEE. kann man dagegen was spritzen?

Golfy23
12
24.9.2011, 11:18

Wenn Arsene zu Sparta Prag wechselt, heisst er dann Spar?

mr. ausmister
314
24.9.2011, 10:42
wozu titel....

ich habe seit vielen jahren eine ziemliche affinität zu arsenal - und mir ist es egal, ob sie titel holen, oder nicht.
hauptsache es wird dort moderner, offensiver fussball gespielt... dafür steht wenger.

und wenn arsenal weiterhin als einzige mannschaft gegen barcelona offensiv spielt, dann dürfens weiterhin jedes jahr frühzeitig aus der champions league ausscheiden...

east coast, west coast, mostkost
06
24.9.2011, 15:51
in my opinion:

that's how it should be!

tho_mi
01
24.9.2011, 15:14

1.) Moderner, offensiver Fußball erfordert gute Fußballer, die wiederum erfordern Erfolg, sonst werden sie nicht lange zu halten sein, siehe Fabs, siehe Nasri.
2.) Sie sollten sich mal Valencia gegen Barca ansehn...

forever52
00
24.9.2011, 07:12
Guter Artikel über Wenger !!!

Den Trainer mochte ich immer schon.
Ein lebensoffener Mensch, vom Intellekt, Fähigkeiten usw. müssen wir hier garnicht reden !
Eine bittere Niederlage muß jeder mal im Leben hinnehmen, d e r Mann steht mit Haltung da!
Gut, in seinem Wattebausch Annorak schaut er schon ein bißchen verloren aus ;-)

it's in!
00
24.9.2011, 01:01
*hmhm*

sieht richtig gut aus, hmm! Very gentlemen, very british. Toller Bericht, tolles Bild. Endlich mal ein wenig Balsam auf die 'Gunners'wunden. Tja, hoffentlich wird bald wieder scharf geschossen, damit Mr.Untouchable Wenger schon bald wieder amused lächelb und kick&rush klügeln kann...

Zarathustra12
32
23.9.2011, 21:37

"Jedes große Premier League-Spiel werde von einer halben Milliarde Menschen und mehr gesehen."

Das halte ich für ein Gerücht. Ein "großes" Premier League hat maximal 8 Millionen Zuschauer weltweit.

sonic
01
21.11.2011, 14:24

Diese weltweiten Zuschauerzahlen halte ich im Prinzip für lächerlich. Da wird wahrscheinlich von jedem Sender, der das Spiel irgendwo auf der Welt überträgt, die maximale Reichweite addiert, egal, wieviele Leute wirklich zuschauen.

sonic
00
21.11.2011, 14:24

Diese weltweiten Zuschauerzahlen halte ich im Prinzip für lächerlich. Da wird wahrscheinlich von jedem Sender, der das Spiel irgendwo auf der Welt überträgt, die maximale Reichweite addiert, egal, wieviele Leute wirklich zuschauen.

Duck, Donald
01
24.9.2011, 01:38
8 Millionen klingt irgendwie wenig...

Aber 500 Millionen sind natürlich völliger Schwachsinn.
Das ist jeder 14te Mensch der Erde.

Vermutlich wissen 7 oder 8 von 14 gar nicht, was Arsenal überhaupt ist...

tho_mi
10
23.9.2011, 22:26

Oder auch nicht. Vllt sinds nicht gerade 500 Mio, aber so weit scheinen die Zahlen nicht hergeholt zu sein. Hab aus Neugier mal gegoogelt und bin u.a. auf folgendes aus dem Jahre 2007 gestoßen:

"An estimated worldwide audience of one billion watched Manchester United play Arsenal on Saturday and, if growth rates continue, the revenue from overseas broadcast rights will eventually exceed those paid by companies for the domestic rights."

http://www.telegraph.co.uk/sport/foo... eague.html

Klar, ist nur ein Spiel, aber das war auch vor vier Jahren.

Zarathustra12
01
23.9.2011, 22:35

"TV's great viewing mirage

Or how what was said to be a global audience of a billion turned out to be just eight million. Nick Harris distinguishes between fact and fiction in the 2007 television viewing figures"

http://www.independent.co.uk/sport/gen... 68839.html

Tom Schaffer
00
24.9.2011, 18:10

Die 8 Millionen waren Haushalte bei einem Spiel. Die Reichweite war bei diesem Spiel 27 Millionen. Und wie im Artikel steht ist das keine umfassende Zahl. Da wird die Pub-Seherschaft zum Beispiel nicht reingerechnet - Livestreams und illegale Anschlüsse auch nicht. Nun glaub ich schon, dass die halbe Milliarde wahrscheinlich eher nicht erreicht wird, aber dass es eine dreistellige Millionenzahl ist, würd ich definitiv annehmen.

Zarathustra12
01
24.9.2011, 20:53

Aber wie kommst du dazu "definitiv" eine dreistellige Millionenzahl anzunehmen. Ich schaffe es noch nicht mal die Anzahl der PL-Gucker in meiner Kleinstadt einzuschätzen - wie willst du das dann für den ganzen Globus machen?

Die einzigen objektiven Zahlen sind die doch die Einschaltquoten, die in der besagten Studie untersucht wurden.

Niemand kann sagen, ob die Anzahl der Pub- und illegale Streamseher 500.000, 4 Millionen, 10 Millionen oder 50 Millionen beträgt.

Tom Schaffer
00
24.9.2011, 21:58

nein, kann niemand mit sicherheit dagen, aber man kann schätzen. bei spitzenspielen würde ich jedenfalls von einer sicheren dreistelligen millionenzahl ausgehen.

Zarathustra12
00
24.9.2011, 22:46

Zwei Fragen habe ich aber noch an Dich - und ich frage aus ehrlichem Interesse:

Frage 1) Wieviele Menschen schauen sich in Österreich ein Premier League Spitzenspiel im Fernsehen an ("in-home audience")?

Frage 2) Wieviele Zuschauer hat ein Spitzenspiel der PL in Österreich insgesamt - inkl.Pubs,illegale Streams?

Tom Schaffer
00
25.9.2011, 05:14

Bin kein Hellseher. ;) Wenn ich schätzen soll: Laola1 allein hatte laut eigenen Angaben bei Real gegen Barca 250.000 Zuseher in Deutschland und Österreich. Dann sind legal, halblegal und illegal zusammen bei einem Premier League Spitzenspiel in Österreich wohl zwischen 50.000 und 100.000 Menschen dabei.

Wenn Cricket weltweit bis zu einer Milliarde Menschen vor die Fernseher bringt, die Superbowl in den USA allein eine dreistellige Millionenzahl erreicht und das Fußball WM-Finale 2006 etwa 600 Mio. Menschen gesehen haben, dann schafft so ein Premier League-Topspiel die 100 Mio. imo locker auch. Ich würde nicht unterschätzen, wie populär die Liga zB in Asien ist. Die meisterschaftsentscheidenden Matches sind ein weltweites Fußballereignis.

Zarathustra12
02
24.9.2011, 22:33

von 8 Millionen Haushalten, die das Spiel nachweislich in voller Länge sehen, auf eine "sichere dreistellige Millionenzahl" der gesamten Zuschauerschaft zu schließen, halte ich für sehr, sehr gewagt. Aber letztlich will ich auch nichts weiteres dazu sagen, denn ich kann ja auch nur schätzen.

tho_mi
00
23.9.2011, 22:54

War wohl ein Marketing-Gag^^

Die wirklichen Zahlen wird man wohl nie erfahren, aber ich denk schon, dass es über 8 Mio. sind, es schauen ja nicht wenige per Online-Stream zu.

Zarathustra12
00
23.9.2011, 22:48

Das heißt nicht, dass die Premier League nicht die beliebteste Liga der Welt ist. Aber die Zuschauerzahlen (halbe Milliarde) sind trotzdem maßlos übertrieben.

Die Premier League hat nachdem der Independent davon berichtet hat, aufgehört solche Zahlen zu verbreiten.

Bei der Zahl 500.000.000 sollte doch jeder halbwegs vernünftige Fußballfan misstrauisch werden. Wie kann ein Spiel, das in fast allen Ländern im Pay TV übertragen wird eine höhere Einschaltquote haben als regelmäßig im Free-TV ausgestrahlte WM-und CL-Spiele.

bigpenn0r
11
23.9.2011, 21:10
what a legend he is...

no only arsene but also thierry.
ich blicke gerade verträumt zurück in bessere gunners-tage und hab mir wieder mal henry's tore angeguckt.

wie edel, graziös oder geschmeidig kann man denn auf dem fußballplatz sein? hier ist die antwort.
definitiv einer der besten stürmer, den die PL gesehen hat.
http://www.youtube.com/watch?v=ko5jBnTn9hU

passend dazu sein abschlussinterview, bei welchem ich fast weinen muss :)
http://www.youtube.com/watch?v=44I5daWoPfQ

passend dazu "once you are a gooner, you are always be a gooner"

in arsene we trust!

Zarathustra12
00
23.9.2011, 22:43

Das heißt nicht, dass die Premier League nicht die beliebteste Liga der Welt ist. Aber die Zuschauerzahlen (halbe Milliarde) sind trotzdem maßlos übertrieben.

Die Premier League hat nachdem der Independent davon berichtet hat, aufgehört solche Zahlen zu verbreiten.

Bei der Zahl 500.000.000 sollte doch jeder halbwegs vernünftige Fußballfan misstrauisch werden. Wie kann ein Spiel, das in fast allen Ländern im Pay TV übertragen wird eine höhere Einschaltquote haben als regelmäßig im Free-TV ausgestrahlte WM-und CL-Spiele.

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