Mittendrin bei Rasen am Ring

Ansichtssache
22. September 2011, 15:04

Obwohl es kurz so ausgesehen hatte, als könnte "Rasen am Ring" heuer nicht stattfinden, wurde am Donnerstag doch der Opernring begrünt. Autos, LKWs, Motorräder, Mopeds müssen draußen bleiben. Den WienerInnen gefällt die autofreie Ausnahmeerscheinung.

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foto: eigner

Um 13 Uhr ging "Rasen am Ring" am Donnerstag los. Im Rahmen des autofreien Tages wurde bereits zum fünften Mal ein Stück der Ringstraße begrünt.

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Lauter Irre und Heuchler. Ja, herrlich muss es sein im "Gras" zu liegen wenn ständig die Straßenbahn vorbeidonnert. Ich könnte mir auch keinen entspannteren Ort vorstellen in einer Stadt mit so vielen wirklichen Grünoasen, Auen, samt Donauinsel und Wienerwald - wo man wirklich Entspannung und Natur findet. Keinen Zentimeter solchen Spinnern!

Wer arm ist, schleppt sich ohnehin ab und die Reichen fahren mit den Landrovern durch die Stadtwüste um den Aktenkoffer zu "transportieren"

Ich frag mich wirklich, warum die Autofahrer Partei hier versucht alle, die sich eine verkehsberuhigtere Stadt wünschen niederzuposten und jene, die einmal im Jahr protestieren als arbeitsscheue Nichtstuer verunglimpft. Ich kenne zumindesten eine Person, die dort war und sich dafür einen Urlaubstag genommen hat, manche wollen halt, dass sich etwas ändert und andere bleiben gedanklich in den 70-Jahren hängen. Nur die Argumente sind halt recht schwach, denn unsere schöne Stadt kann ja nicht so autoverschandelt sein, weil es Handwerker gibt und weil es Leut gibt, die in der Nacht arbeiten.
die Vielfahrer und das ist statistisch sogar nachgewiesen, sind die Wohlhabenden, die im Jahr sehr viel dafür ausgeben um ständig motorisiert mobil zu sein.

Was sind denn bitte Motorröder Mopeds?

wenns "grün" wollen, dann sollen sie in die randbezirke siedeln und nicht den zentralsten punkt der stadt mit rollrasien vertikaltapezieren und "auto raus!"-parolen plakatieren.

manchmal fragt man sich echt ..

Sie leben mit einem sehr begrenzten Horizont

wenns autofahren wollen, dann sollen sie auf die rennstrecke gehen und nicht den zentralsten punkt der stadt mit der höchsten einwohner- und geschäftsdichte mit stau vollstehen und -stinken.

manchmal fragt man sich echt...

Für Sie ist eine Stadt demnach

nur ein Verkehrsknotenpunkt.

Die Fotos sprechen Bände

Bummelstudenten, Arbeitslose, "freischaffende Künstler" und andere Tauge-/Habenichtse.

Woran erkennen Sie

den Unterschied zwischen 30-jährigem "Bummelstudenten" und 30-jährigem "Jungunternehmer mit freier Arbeitszeiteinteilung"?

Diese dummen Kategorisierungen von Pisa-Durchschnitts-Senkern.

Sie erkennen auf ein paar Fotos sofort wie die Leute ihren Lebensunterhalt verdienen? Sie sollten im Zirkus auftreten, als Magier könnten Sie es sehr weit bringen.

nein eher nicht, weil sie/er liegt ziemlich daneben.

Und kinder ! Das sind die schlimmsten !

waren Sie leicht auch dort?

und ihr kommentar spricht auch für sich ;-)

Ich frage mich nur ob diese Menschen alle als Nachtwächter arbeiten, weil die

tagsüber für derartige Dinge Zeit haben.

GENAU!

Bürgerengagement, Demonstrationsrecht, pffffffft.

Wo soll das noch enden???

Also ich sehe Karenzierte Mütter die mit ihren Kleinen diesen Event, und das vorhandene Tageslicht und seine Wärme nutzen um auch mal raus zu kommen und sich austauschen zu können.

Und ich sehe außerdem eine Menge Rasse-Hundebesitzer deren Hunde top-genährt und gepflegt aussehen,... lässt auch eher auf einen Job schließen.

Ich erkenne Kellner, und Türsteher von einem In-Lokal.

Aufgrund der Tatsache das es ein Donnerstag war und die Fotos nach dem Stand der Sonne in eine Zeit zwischen 11 und 14 Uhr fallen muss, kommen Mittagspausen von tausenden Angestellten im Bereich der Ringstraße aber auch die Studenten der ansässigen Universitäten in Frage.

Aber nachdenken und Querverbindungen herstellen ist keine österreichische Kompetenz.

Genau, das sind die Millionen Nachtwächter, die tagtäglich zwischen 13 und 20 Uhr einkaufen gehen, in Restaurants und Cafés gehen, EBhördenwege erledigen usw.
Sind wir doch froh, dass wir ein Staat voller NAchtwächter sind, sonst müssten alle Geschäfte und Gastronomen zusperren, weil dann niemand mehr Zeit hätte einzukaufen und zu konsumieren, und dann bräuchten wir auch die Millionen Nachtwächter nicht mehr, weil sie dann auf nichts mehr aufpassen müssten, und dann gäbs bald gar nichts mehr, außer ein paar Grantlern in diversen Foren.
Also merken wir uns: Die Millionen an Nachtwächtern sind das Rückgrat Österreichs.

manche von dieser Million Nachtwächter legen sich halt auf den Ring und meinen kollektiv: Grün ist besser, auch die gehen einkaufen, haben Kinder, malen ihre Wohnungen aus....ganz ohne Auto!

Ihrer Meinung sollten also

auch alle Läden und Geschäfte untertags zusperren, weil ja eigentlich niemand unterwegs sein dürfte ...

Ich biete einmal Softwareentwickler.

ich würde nicht gern in ihrer haut stecken.das leben erscheint mir zu wertvoll um so einfälltig zu sein.

Sozialhilfe,

sind v.a. Grüngesinnte!

:)

muss man echt warten, bis der ring gesperrt wird,

um sich irgendwo im grünen nieder zu lassen? diese massenveranstaltungen finde ich ein bisschen zum fürchten. ich kann mir nicht vorstellen, dass das entspanndend und angenehm ist, wenn bei jeder ausgerufenen veranstaltung die massen hinströmen.. wie die lemminge.

So eine kleine Veranstalltung

und so viel Gmurks drum, tztztz

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