TV der Zukunft

Fernsehen ist tot - es lebe das Fernsehen

Tatjana Rauth, 23. September 2011, 06:15

Wer wird die Inhalte für intelligentes Fernsehen liefern, wer wird sie kaufen und wo ist das Geschäftsmodell dahinter?

Das Fernsehen der Zukunft wird mit dem Internet verschmolzen sein. Konvergenz nennen Fachleute dieses Zusammenwachsen von Technologien, die unsere kulturelle Feuerstelle zu einem Bildschirm unter vielen machen wird. Wie bei einem Smartphone wird jeder Gerätehersteller einen vorinstallierten TV-App-Store anbieten - was darin ausgesucht werden kann, darüber gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. 

"Die Hardwareplattform unserer Fernseher ist heute schon so leistungsfähig, dass man die Fernsehsender abdrehen und rein übers Internet fernsehen könnte", erklärt Gerhard Reitmayr vom Marktführer Samsung. "Durch die starke Konkurrenz zwischen den Herstellern entwickelt sich Innovation sehr schnell. Fernsehstationen denken in Jahren, wir denken in Line-Ups von zwölf Monaten."

TV-Kernkompetenz Programmierung

Geräte mit integriertem Internetanschluss werden bereits am Markt vertrieben - ab 800 Euro aufwärts ist man dabei. Das Problem bleibt aber, woher die Inhalte kommen sollen. Die meisten Fernsehsender halten eisern an ihrem Geschäftsmodell des linearen Fernsehens fest und vergessen dabei laut Medienwissenschafter Bertram Gugl ihre Kernkompetenz in die Online-Welt zu übertragen: die Programmierung.

"Was derzeit passiert ist, dass die Fernsehsender ihre linearen Inhalte 1:1 ins Netz übertragen. Dabei vergessen sich aber auf ihre Kompetenz, Inhalte auszuwählen und ein Programm zusammenzustellen. Seitens der Sender wird noch nicht mal ernsthaft darüber nachgedacht, wie eine Programmierung fürs Netz aussehen kann", kreidet Gugl den Sendern an.

Interaktive Programmführer

Diesen Innovationsschritt gehen Online-Programmführer wie das Start-Up-Unternehmen Clicker, das im März 2011von CBS aufgekauft wurde. Dort wird versucht, durch die Kombination von On-Demand-Angeboten und Live-Programmen einen ansprechenden Führer durch den Bewegtbilddschungel zu bieten, der für die Personalisierung des Angebots auch eine Anbindung an Facebook beinhaltet.

Hermann Hellwagner von der Uni Klagenfurt, der gerade im Rahmen eines EU-Projekts das Peer-to-Peer- System "P2P Next" mitentwickelt, glaubt, dass ein heißer Kampf um die Bildschirmfläche ausbrechen wird. Das Fernsehen der Zukunft wird seiner Einschätzung nach in Richtung Platform-TV gehen, lineares Fernsehen werde dabei zum Nischenprogramm degradiert. Wenn also Fernsehen, wie wir es heute kennen, nur mehr eine Applikation unter vielen sein wird, wie werden wir dann unsere Inhalte finden?

Automatische Inhaltsanalyse

"Wir werden nach Inhalten 'googeln' müssen. Weltweit arbeiten Teams daran, den heiligen Gral der automatischen Inhaltsanalyse zu finden, die Entwicklung steckt allerdings noch in den Kinderschuhen", gibt Hellwagner Einblick in die Forscherszene. Besonders stark würden sich die Internetgiganten Yahoo, Google Research und Microsoft Research auf dem Gebiet engagieren, wobei letzter die Speerspitze der internationalen Community bilde. "Bei der Inhaltsanalyse wird mit Mitteln wie Gesichtserkennung, Actionerkennung und Konzepterkennung ausprobiert, ob man Inhalte automatisch auf Schauspieler und Genre analysieren kann - dadurch wären viele Probleme der Metadatenproblematik gelöst."

TV-Apps aus Österreich

Video-On-Demand wird als das große Thema der Zukunft gehandelt, allein die TV-Sender sind noch nicht bereit für den großen Schritt. Gerade neigt sich Diskussion um die Umstellung auf High Definition (HD) ihrem Ende zu, da musste man sich europaweit auch schon zum HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) als neuen Standardisierung für die Zukunft bekennen.

"HbbTV ist nicht wirklich nutzungs- und leistungsfreundlich", bemängelt Reitmayr und kritisiert gleichzeitig die zögerliche Haltung der TV-Stationen, mehr ins Internet investieren. "Wir sind bezüglich einer TV-App mit allen österreichischen Marktteilnehmern im Gespräch. Der ORF möchte zwar gerne, wird aber durch zu viele unterschiedliche Interessen und gesetzliche Rahmenbedingungen blockiert. Den Privatsendern stehen wahrscheinlich die Mittel nicht zur Verfügung und UPC und Aon TV haben die strategische Entscheidung getroffen, Content weiterhin im Paket zu verkaufen."

Content-Kooperationen

Ganz nach dem Leitspruch "Content is King" ist inzwischen vielen Geräteherstellern der Umstand bewusst geworden, dass Allianzen mit Anbietern von Inhalten auf lange Sicht von großem Nutzen sein werden. Reitmayr zitiert dazu den legendären Boss des zweitgrößten Marktplayers Sony. "Der geniale Akio Morita hat schon vor zwanzig Jahren gesagt: Irgendwann kommt der Punkt, wo wir Hardware und Software gemeinsam verkaufen werden. Damals wurde beispielweise Columbia gekauft. Dies ist heutzutage einerseits ein Vorteil, andererseits ein Nachteil, weil keiner gern mit einem Content-Konkurrenten kooperiert."

Google & Apple TV

Das Konkurrenzverhalten im Content-Überlebenskampf war in den USA sehr gut beim Launch von Google TV und Apple TV zu beobachten. Die innovativen Zwischenschritte auf dem Weg zu intelligentem Fernsehen wurden von den großen TV-Stationen massiv boykottiert. Gugl schätzt die beiden Markteinsteiger allerdings noch nicht als große Bedrohung ein. 

"Linearität ist ein mächtiges Konzept. Für ein Experiment mussten amerikanische Familien für eine Woche ihre Kabelbox abgegeben und bekamen stattdessen Google und Apple TV. Die Beobachtungen ergaben, dass es für alle ein Schock war. Nur noch Internetinhalte zu bekommen, hat sie aus ihrer Gewohnheit gerissen und mit ständigen Entscheidungen konfrontiert. Die Angebote haben derzeit noch nicht das Potential für den Massenmarkt. Sowohl das Eingabe- als auch das Preisproblem sind noch nicht gelöst", erläutert Gugl, der lange Zeit im Produktmanagement für Axel Springer und die Deutsche Telekom tätig war.

Die Macht der Standardisierung

Hinter den Kulissen, in den internationalen Standardisierungsgremien, spielen ganz andere Themen die Hauptrolle, erzählt Hermann Hellwagner, der regelmäßig an Sitzungen der "mpeg - moving picture experts group" teilnimmt. Dieses mächtige Gremium existiert seit 1988 und hat Innovationen wie dem MP3- oder dem heute etablierten HD-Format den Weg in die Industrie geebnet.

Skalierbare Inhalte

Derzeit würden vor allem Sicherheitslösungen entwickelt, erklärt Hellwagner. Auch skalierbare Inhalte würden, vor allem für große Playern wie Netflix, eine wichtige Rolle spielen. Die Ausdifferenzierung in unterschiedliche Endgeräte stellt für die Contentlieferanten ein massives Problem dar, da die Speicherung in verschiedenen Größen und Qualitätsstufen stark an den Ressourcen zehren.

Deshalb arbeite der Leiter der Multimediagruppe mit seinem Team gerade an skalierbaren Audio- und Videoinhalten, die im hochwertigsten Format gespeichert werden. Benötigt ein Smartphone eine andere Qualitätsstufe, werden einfach nur bestimmte Teile ausgeliefert. Diese Technologie, die auch in "P2P Next"-Projekt zum Zug kommen soll, wird soll in Zukunft in jeden Haushalt einziehen. Ein intelligenter Gateway, etwa in Form eines Rooters, verbindet sich mit dem Fernsehanbieter oder dem Haus und bedient von dort über Internetanbindung unterschiedliche Geräte mit Content.

Geschäftsmodell Werbung

Wer bei all den Zukunftsvisionen die Geschäftsmodelle vermisst, für den hält Bertram Gugl einen Tipp bereit: "Die amerikanische Videoplattform Hulu hat tolle Modelle entwickelt: man kann Werbung bewerten, der User kann zwischen einem Werbeblock am Anfang oder Unterbrechungen währenddessen wählen, dafür sind die Inhalte gratis. Ein weiteres Beispiel sind Shows in den USA, die ihre Moderatoren die Werbung sprechen lassen. So wird das Produkt in einen authentischen Kontext gesetzt und die Zuschauer bekommen eine andere Bindung zum Produkt. Das Internet ist eine riesige Chance, nur die Währung ist eine andere. Der Markt muss lernen damit umzugehen." (Tatjana Rauth/derStandard.at/22.09.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 66
1 2
viprolog
 
00
26.9.2011, 18:42
Dreama.tv

Unter http://www.dreama.tv findet sich ein österreichisches Startup-Unternehmen, das in Kürze launchen wird und ua eine App für Samsung Smart TV programmiert. Das Angebot auf den vorhandenen Plattformen ist noch äußerst spärlich, reine Internet Contentchannels sind so gut wie nicht vorhanden. Es wird auf jeden Fall ein heiß umkämpfter Markt und eine große Chance für Independent-Nutzer...

NoPod
01
24.9.2011, 19:37
Video doesn't kill the radio star

und das on demand Internet TV wird das Fernsehen nicht umbringen so wie das Fernsehen nicht das Kino umgebracht hat usw.

Jede neue Infotainment Sparte ist eine Bereicherung. Alleine unsere begrenzte Aufnahmefähigkeit ist ein Problem und gleichzeitig der Garant für die Existenz des Fernsehens. Denn da kann ich mich berieseln lassen und brauche keine Postings tippen die eh keiner liest :)

Silvio Lackner
00
23.9.2011, 20:17
Herkömmliches Fernsehen ist zugemüllt mit Werbung.

Es ist nur noch nervend. Welches Bier man saufen soll, welches Auto man fahren soll, welches Deo man sich aufsprühen soll usw. Es ist tot, aber man quetscht halt noch drauf herum.

werwolfi
00
23.9.2011, 17:23
Gugl ist natürlich ein traumname für einen medienwissenschafter... ;o) aber ernsthaft: da sind wieder ein paar dabei, wichtige entwicklungen zu verschlafen. um moment hält die contentmafia (aus anderen gründen -

aber die verschlafen auch wesentliche entwicklungen) den tv-anstalten plattformen wie hulu und netflix vom leib.
wenn die aber mal da sind, wird es verdammt schnell gehen mit dem einbruch der traditionellen geschäftsmodelle die dem user ein lineares konsumverhalten aufzwingen (was zt.durch festplattenrekorder bereits aufgebrochen wird, inkl. der filterung lästiger unterbrecherwerbung)

das problem mit den metadaten erschließt sich mir nicht ganz - schließlich müssen diese infos nur einmal für jedes produkt erfasst werden und sind meist schon in datenbasen vorhanden, eine nicht 100% zuverlässige automatisierung, die erst von hand nachredigiert werden muss, bringt da meines erachtens nicht wirklich viel, aber wenn sie glauben...

don't follow me
01
23.9.2011, 16:39
Wer wird die Inhalte für intelligentes Fernsehen liefern

Der ORF nicht.

Elettra
10
23.9.2011, 14:46
Der junge Jim Kirk
00
23.9.2011, 12:52

Er schrieb doch er wäre bereit 35 Euro dafür monatlich zu bezahlen. Das müsste für Serien die zig Millionen von Menschen sehen doch reichen.

Wolfgang Ullram
10
23.9.2011, 13:03
pfoah

wenn der junge jim kirk auf diesem wissensstand ist, wäre er nie cäptn der sternenflotte geworden, sondern telekom kampfposter im quadrant 1 lasallestrasse

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:47

Wird bald irrelevant weil auch bei uns wie in Deutschland die Media Abgabe kommen wird die jeder Haushalt bezahlen muss.

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:44

Wenn sie mehr als 3 km vom wählamt entfernt (was wahrscheinlich ist bei dieser limitierung) sind bekommend auch keine höhere Bandbreite. Vdsl könnens vergessen, da kann auf der Homepage vom alternativen anbieter angeboten werden was will. Das hat nichts mit tv im Internet zu tun.

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:40

Aon tv schränkt aber nicht ihren Zugang ein, sie bekommen einfach hardwaretechnisch keinen schnelleren Zugang. Auch wenn ihr Nachbar nicht aontv sieht wird ihrer nicht schneller.

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:38

Wozu brauchst denn höhere Bandbreiten wennst eh kein service benutzt welches diese benötigt?

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:36

Na dann kann's dir eh wurscht sein was andere mit ihrem Anschluss machen wenn du nur 4 mb down hast. Das betrifft dich ja gar nicht.

Resi Tupfer
03
23.9.2011, 12:34
Fernsehen hat ein riesen Problem!

Es wird nicht von Kreativen gemacht, sondern von Marketing-Zampanos und Technik-Doktoren.

Steht in dem Artikel ein Wort von Seherbindung durch gut erzählte Geschichten? Dramaturgie? Spannung? Ästhetik? Nix steht da davon!

Ich würde TV mit einem guten Restaurant vergleichen. Da koche ich als Gast auch nicht selber, sondern vertraue auf die Künste des Maître de Cuisine und lasse mich durch den Abend verführen. Internet ist wie: ab in die Küche und selber kochen.

Vertraut endlich das Fernsehen kreativen Köpfen an!

Resi

andreas lamers
 
00
23.9.2011, 18:27
na dann viel spass beim entwicklen eigener serien

ich schaue sie mir lieber an, will aber nicht daran eingeschraenkt sein aufgrund dessen wo ich gerade wohne oder in der sprache, da viele im original besser sind als in den ubersetzungen. warum sollen irgendwelche kretains entscheiden was ich sehen darf und was nicht? (sieh anime und mangas, japansiche fernsehshows oder auch us und GB serien, ok gb serien sind kein problem her hier in irland, wenn ich mal zu deren zeiten zu hause bin)

werwolfi
01
23.9.2011, 17:27

nicht alles was hinkt, ist ein vergleich...
wenn überhaupt, dann ist internet: ich suche mir die menüfolge aus und lass mir nicht vorschreiben, dass das dessert notwendigerweise zum schluss kommen muss.

gekocht werden die einzelnen gerichte aber natürlich nach wie vor vom chefkoch - oder drehst du deine filme selbst wenn du sie online zu sehen beabsichtigst?

Resi Tupfer
00
23.9.2011, 19:36
Es geht darum, dass

es beim Fernsehen, wir reden hier nicht vom Kino, keine Chefköche mehr gibt.

Dessert am Schluss? Ja, so ist es für die meisten Geschmäcker, dass eine ästhetische Abfolge seinen Sinn macht und dass das Dessert den Abend abrundet. Nur wird heute gar kein Dessert mehr angeboten in unseren TV-Kasteln, zumindest keines, welches schmeckt.

Internet ist letztendlich nur ein technisches Sendemedium und hat mit Gestaltung genau null zu tun. Auf dieser Plattform muss erst ein gutes Restaurant gebaut werden; Gäste kommen aber erst durch die Künste der Maître de Cuisine, sonst pantscht nämlich jeder irgendwas zusammen, was dann keiner haben will. Und das ist ja dann auch kein Restaurant.

Resi

werwolfi
00
24.9.2011, 11:27

ich seh schon, du hast nicht nur deinen vergleich, sondern auch mein posting nicht verstanden ;o)

und chefköche gibt es im tv zuhauf - mit den momentan existierenden genialen dramaserien kann selbst der gute film (und ich rede hier nicht von hollywood blockbustern) schwer mithalten.
es kommt halt keine davon aus den deutschsprachigen raum, das ist bei der spitzengastronomie aber auch nicht anders:

es gibt einen Ferran Adria und Rene Redzepi, der die küche revolutionieren - und wir haben Liesl Wagner-Bacher und co., die sicher nicht schlecht kochen, aber es ist mehr solides handwerk als höchste kochkunst.
und im tv-bereich könnten wir froh und glücklich sein, hätten wir die entsprechung einer Liesl Wagner-Bacher...

Der junge Jim Kirk
11
23.9.2011, 12:34

Ja sehnst nicht nur in Unterschicht Haushalten verkehrst wirst merken tv als lineares Medium ist tot oder kennst du noch irgendwem unter 40 der sich auf die Couch setzt und zombimäßig herumzappt? Klar gibt's noch tv Geräte und es werden auch in Zukunft welche gekauft werden aber die meisten sehen doch kein tv Programm mehr sondern Filme von der Platte, stream oder altertümlichen optischen Medien.

rote Lola2
00
23.9.2011, 14:59
nur in Unterschicht Haushalten verkehr...

und welche "schicht" verkehrt in ihren traumschiff entendeich?

Peter W1
 
02
23.9.2011, 12:50

Vollkommener Unfug. Hab Kontakt mit normalen Menschen. Die schauen alle fern. Egal welchen Alters. Du begreifst nicht, dass deine Nerdperspektive für den Markt belanglos ist.

Der junge Jim Kirk
10
23.9.2011, 12:29

Ist meiner Meinung nach gar nicht zu vergleichen. Radio erlebt deswegen eine Renaissance weil das lineare tv Programm keine tiefe mehr bietet und nur noch als massenverblödung missbraucht wird. Ich kann natürlich nur von meinem sozialem Umfeld ausgehen, da ist Radio oder Podcasts das Medium für unterwegs und Mußestunden zu Hause und arte als einziger Sender der ohne krampfanfälle zu jeder Uhrzeit eingeschalten werden kann. Seit es den BBC iplayer gibt zahle ich auch wieder für content. Davor wurde der torrent Client im NAS angeschmissen und über die dlna Funktion im tv dann angesehen.

Tom_Bombadil
00
23.9.2011, 10:35
War zwar technologisch abzusehen, aber gefällt mir nicht.

Ich mag eigentlich schon nicht, daß man weiss, welche Internetpages ich besuche.
Jetzt soll ich auch noch preisgeben, was ich mir in meiner Freizeit für Sendungen ansehe?

scrollradl
 
00
23.9.2011, 09:55
ist das radio tot ?

video kills the radio star
nicht eingetreten
radio hat kassettenrekorder und videokassetten überlebt und boomt

auch fernsehen wird weiterleben - ein paar schnipsel auf youtube anzusehen ist lustig aber keine zukunft

tv on demand ist und bleibt abends ein minderheitenprogramm, weils wurscht ist was man vor dem nicht-geschlechtsverkehr macht - herumzappen tuts auch

(neu)gier
00
24.9.2011, 15:33

Das Problem ist die Technik. Für die meisten Leute sind ihr Computer und ihr Fernseher voneinander unabhängige Geräte und sie schauen entweder fern (das eine Gerät), oder surfen auf youtube (Das andere). Technisch gesehen ist es ja kein Problem mit der IR Fernbedienung, von ORF zur BBC Doku, die auf youtube in voller Länge, werbefrei und in HD verfügbar ist, umzuschalten. Das muss nicht mal on demand sein, sondern kann auf einem eigenen Kanal laufen.

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