Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x770Nach der Migrantenrevolte und dem Brand im Auffanglager Lampedusas will die Regierung Berlusconi in 48 Stunden alle Tunesier abschieben, die sich auf der Insel befinden. Dies teilte das italienische Innenministerium am Mittwoch mit. "Die vandalische Akten der Tunesier sind ein Protest gegen ihre bevorstehende Abschiebung. An den Abschiebungsplänen wird sich nichts ändern", hieß es in einer Presseaussendung des Ministeriums. Aufgrund eines zwischen Rom und Tunis abgeschlossenen Migrationsabkommen werden in Italien eingetroffene tunesische Migranten abgeschoben.
"Wir versuchen, die Migranten so rasch wie möglich abzuschieben, die nicht in Italien bleiben dürfen", erklärte Verteidigungsminister Ignazio La Russa. Am Mittwoch waren bereits 200 Migranten an Bord eines Flugzeugs der italienischen Luftwaffe von Lampedusa nach Sizilien geflogen worden.
Cirka 900 tunesische Migranten, die sich noch auf der Insel aufhalten, befinden sich in dem abgebrannten Auffanglager Lampedusa unter Polizeiaufsicht. Sie sollen bereits in den kommenden Stunden mit einer Luftbrücke abgeschoben werden. (APA)
Die Lage der Flüchtlinge und Papierlosen in Griechenland ist laut der Flüchtlingshelferin Salinia Stroux katastrophal
Nach einem gewalttätigen Einsatz der Polizei in einem Flüchtlingslager, steht das Problem der illegalen Einwanderer in Griechenland wieder auf der Tagesordnung
Zahlreiche afrikanische Flüchtlinge aus Sub-Sahara-Regionen leiden unter Gewalt, Vergewaltigungen und Unterdrückung
Felsinseln vor marokkanischer Küste sollen als Sprungbrett nach Europa dienen - Madrid bleibt hart
Nordafrikaner waren im März 2011 per Boot abgefahren - Seitdem fehlt von ihnen jede Spur
Sieben EU-Staaten machen Druck - Innenministerin: "Griechisch-türkische Grenze ist offen wie ein Scheunentor"
In Griechenland leben mehr als eine Million Migranten - 50 Containerlager geplant
Leitlinien zur Stärkung des Schengen-Systems - Keine Fortschritte bei Polizeidatenbank SIS-II
Über 1000 Migranten mit Schiffen und Luftbrücken evakuiert
Anti-Folter-Komitee: Menschen wie Tiere in Käfigen eingepfercht
In Malta gestrandet, wollen sie meist wieder weg: Asylsuchende aus Afrika - Ihre Kinder besuchen derweil die Schule
Die Flüchtlinge auf Lampedusa revoltierten gegen die Zustände im Lager und ihre Abschiebung.
400 Menschen nach Fluchtversuch festgenommen - Flughafen wurde geschlossen
EU-Innenminister wollen Öffnung zu Rumänien und Bulgarien nur schrittweise zulassen
Auffanglager überfüllt, Angst vor Revolten - Kaufleute protestieren: "Unsere Insel ist nicht Alcatraz"
Bewilligung der Mittel im Finanzausschuss gilt als sicher
Europäische "Teams" werden von EU-Grenzschützern aufgestellt
Zöllner sollen vor allem nach "Kriminellen" mit Waffen und Drogen suchen - Keine Passkontrollen geplant
Reformen im Umgang mit Grenzkontrollen werden Chefsache – Die Innenminister beharren darauf, dass sie allein entscheiden
Menschen auf überfülltem Boot an Motorabgasen erstickt
Neue Grenzkontrollen wären katastrophal, aber alle EU-Staaten müssen Beitrag leisten
Die Dublin-II-Verordnung soll Asylmissbrauch verhindern, wird aber zur humanitären Zerreißprobe
scheinbar nicht. Wenn es keine Arbeit gibt gibts auch nix zum aufbauen. Außerdem: Was heisst eigentlich aufbauen? Es wäre ja nicht so, als wäre Tunesien im Krieg gewesen. Das Land "steht", aber es gibt keinerlei Hoffnung für die Bewohner dass sich ihre Lebensumstände irgendwie verbessern, schon gar nicht durch Arbeit, die sie nicht finden und auch nicht durch nicht bezahlte Arbeit (Aufbau kommt ja wahrscheinlich aus dem Vergleich zum Marshall-gepäppelten Nachkriegsösterreich), die ihnen keine Zukunft verspricht.
dieses komischen Kaspars. Wäre natürlich ein fatales Signal, würde man hier nur einen Milimeter nachgeben. Tunesien hat sich von dem Unrechtsregime selbst befreit - zum Glück. Jetzt soll alles daran gesetzt werden, um den Menschen dort ne Chance zu geben. Natürlich ist hier auch die EU gefordet.
Am besten wäre natürlich Investitionen, die Klein- und Mittelbetrieben zugute kämen. Was ich von manchen unserer Zeitgenossen hier im Forum nicht verstehen kann, wenn sie auch bei diesen Menschen die Abschiebung ablehnen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.