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Wien- Der bisherige Wiener ÖVP-Mandatar Wolfgang Aigner wird seinen Austritt aus dem VP-Klub im Rathaus nicht revidieren. Das hat er am Mittwoch im Gespräch betont. "Selbstverständlich bleibt die Entscheidung aufrecht", bekräftigte er. Es gehe ihm seit dieser deutlich besser: "Ich fühle mich richtig befreit." Aigner wird künftig als "wilder" Abgeordneter eine Art Ein-Mann-Fraktion darstellen.
Über seine künftige Rolle im Stadtparlament habe es im Rathaus demnach schon Gespräche gegeben, berichtete der Mandatar. So wurde etwa vereinbart, dass er jeweils gefragt werde, ob und wann er sich zu Wort melden wolle. "Ich kann jetzt zu jedem Thema etwas sagen", verwies er auf die Vorteile des Daseins als fraktionsfreier Abgeordneter. Auch das Fragerecht in den Fragestunden des Gemeinderates und Landtages sei ihm zugesichert worden.
Aigner beabsichtigt laut eigenen Angaben nicht, an einen anderen Klub anzudocken, versicherte Aigner. Dies komme für ihn nicht infrage. Wobei es Interesse gegeben hat: Das BZÖ und die Christen hätten sich gerührt, erzählte er. Ob der wilde Abgeordnete eigene Räumlichkeiten im Rathaus bekommt, war bisher noch kein Thema, so Aigner. Er nehme auch nicht an, dass er ein eigenes Zimmer bekomme: "Es kann ja nicht sein, dass jeder, der aus einem Klub austritt, mit einem eigenen Büro belohnt wird." Die Post werde ihm hoffentlich noch die ÖVP zustellen, da er - "vorerst", wie Aigner betonte - noch Parteimitglied sei. (APA)
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Wilder Hund? Charakter würde Herr DI. Aigner nur dann besitzen, wenn er sein im 18. Bezirk erworbenes Grundmandat zurücklegen und aus dem Landtag austreten würde. Nachdem ihm sein Nebenberuf am Technikum offensichtlich zu wenig Geld einbringt und ihn seine ehemalige Partei-"Freundin" Rasinger wahrscheinlich auch nicht finanziell unterstützt nimmt er das Geld als Abgeordneter einfach weiter! Daher: kein Wilder, sondern ein Opportunist ist er!
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