Forderung

Flächendeckende Versorgung psychisch kranker Kinder

22. September 2011, 08:07

Durch rechtzeitige Behandlung könne viel Leid vermieden werden

Wien - Knapp zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen, das sind 180.000, sind beratungs- bzw. behandlungsbedürftig - doch die flächendeckende Versorgung psychisch kranker Kids sei dramatisch schlecht, betonte heute, Mittwoch, Günther Wawrowsky, Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger solle seine "Blockadehaltung" hinsichtlich eines niederschwelligen Zugangs zu einer zeitgemäßen Versorgung aufgeben.

Durch rechtzeitige Behandlung könne viel Leid vermieden werden, auch Folgeerkrankungen könnten deutlich reduziert werden. Wawrowsky: "Die Bandbreite psychischer Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter reicht von Ängsten über Aufmerksamkeitsdefizite, Ess- und Entwicklungsstörungen bis hin zu Psychosen und Depressionen." Würde nicht rechtzeitig eingegriffen, könne das für die Betroffenen dramatische Folgen haben. (APA)

orpheus1
01
23.9.2011, 16:45
Netter Versuch! Sind wir bald alle verrueckt?

In Europa soll Anzahl Menschen mit psychischer Stoerung in nur 5 Jahren um 11% auf beinahe 40%!!! gestiegen sein! Wie Anfang September das Europ. Kollegium der Neuropharmakologen behauptet hat. In ein paar Jahren muss ganz Europa weggesperrt und behandelt werden.

Die Zahlen wurden durch neue Diagnosen wie Sucht- oder Alkoholprobleme moeglich oder durch Superdiagnosen wie ADHS bei Kindern (neu dabei auf Platz 5!), Angststoerungen, Depressionen....
Obwohl es fuer psychische Erkrankungen keine objektiven Labordiagnosen gibt wird vom Gremium verlangt so frueh wie moeglich Diagnosen zu stellen und zu behandeln. Ist der Wahnsinn noch zu stoppen?
Ja, die Psychomafia hinter Gitter bringen!
Und ein Stopp fuer diese Art unkritischer Hetzartikel.

Kuldip K.
 
00
23.9.2011, 11:12
Wieoft hat dieser Wawrowski eigentlich schon

Schizophrenie (als wahnhafte Störung) bei unter 12-jährigen "diagnostiziert"? Wenn er sich sooo von Kids gestört fühlt: villeicht sollte er sich mal auf "Kids-Phobie" untersuchen lassen.

Echinacea
00
22.9.2011, 21:27
eine Studie aus Skandinavien bestätigt, dass die europäischen

Kinder und Jugendlichen derart gestört sind, da sich die Erwachsenenwelt verwirklicht und die Kinderstimmer nicht gehört werden - und da wundert sich, wieso es so viele Kinder gibt, die Eltern gehörten behandelt, dann würde es den Kindern auch besser gehen

Floaschkas
00
22.9.2011, 13:41
fremduntergebrachte Kinder

m.E. bräuchte es für jedes fremduntergebrachte Kind einen qualifizierten Kinder- und/oder Familientherapeuten, der auch eine Art formelle Anwalts-Funktion in Bezug auf die Bedingungen des Aufwachsens des Kindes oder Jugendlichen hat - insbesondere auch gegenüber der Jugendwohlfahrtsbehörde, die vorwiegend nur spart, verwaltet, organisiert, so gut sie halt können.

Bei den nicht fremduntergebrachten Kinder muss die Verantwortlichkeit der Eltern unterstützt, nötigenfalls gefordert werden: wenigstens Schulsozialarbeiter in allen Schulen - Kinderpsychologen, die auch die Lehrer(Teams) unterstützen....

Denn der Einzel-Psychotherapeut, bei dem das "gestörte" Kind landet - der kann kaum mehr was richten.

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