Kritik

Kündigungen bei UPC verärgern Gewerkschaft

21. September 2011, 14:06

GPA: Sozialplan stark verbesserungswürdig

Der Wiener Internet- und Kabel-TV-Anbieter UPC hat vorsorglich rund 90 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet, was die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) verärgert. "Die wirtschaftliche Lage von UPC rechtfertigt in unseren Augen die gestern bekannt gewordenen geplanten Kündigungen nicht", kritisiert die Regionalgeschäftsführerin der GPA Wien, Barbara Teiber.

Mit Sozialplan nicht zufrieden

Mit dem Sozialplan ist die GPA jedenfalls nicht zufrieden. "So wie der Sozialplan jetzt vorliegt, ist er in unseren Augen stark verbesserungswürdig und einem sozialen und zukunftsorientierten Unternehmens unwürdig. Es ist auch zu hoffen, dass sich Gerüchte, dass sich auch Beschäftigte mit besonderem Kündigungsschutz auf der Kündigungsliste befinden, nicht bestätigen. Wir verlangen dringend Nachverhandlungen", so Teiber. Und sie betonte, dass der Sozialplan ohne gewerkschaftliche Expertise ausgearbeitet wurde. (APA)

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22.9.2011, 22:42
PS: Woran merkt man das Weihnachten kommt.

.) In den Geschäften mehren sich die Lebkuchen.
.) Es wird kälter
.) Die Tage werden kürzer

UND

.) Die UPC kündigt mal wieder die Mitarbeiter.

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22.9.2011, 22:40
Warum sollte es jetzt anderes sein..

als vor drei Jahren.

Da waren die Sozialpläne ja auch nur sehr gering bedingt nützlich. Warum hat die GPA damals nichts getan. Schlechter als zu diesen Zeitpunkt können die Sozialpläner kaum sein.

Wanderfalke
01
21.9.2011, 20:20

prüft doch, ob wieder nur fix Angestellte auf der Liste landen und die "LeiharbeiterInnen" verschont werden!!

Jakob der Schwitzer
00
23.9.2011, 09:14
Leiharbeiter

sind aber auch meistens irgendwo "fix" angestellt. Die wenigsten sind echte Freelancer.

sie rennen halt beim unternehmen auf eine andere Kostenstelle aber generell ändert das am Problem für die Allgemeinheit bzw für die Gewerkschaft wenig.

Aluc4rd
00
29.9.2011, 14:36

Und der Leiharbeiter ist kein MITARBEITER, wird er gekündigt, scheint das in keiner Statistik auf (offiziell ), da der Leiharbeiter ein "Einrichtungsgegenstand" ist. Der Leiharbeiter ist dann immer noch bei seiner Leihfirma angestellt, kündigt DIE in ist er erst offiziell Arbeitslos.

rubberduck
00
1.10.2011, 18:05

Einrichtungsgegenstand wäre CAPEX, außer er ist geleased. ;-)
Leihmitarbeiter wären eher sowas wie zugekaufte Dienstleistung (Direct Costs). Ist ein ganz anderer Budgetposten.

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