Halbjahr

Bene weiter tiefrot

21. September 2011, 11:19

Trotz steigender Umsätze - Verluste verringert

Wien - Der börsenotierte niederösterreichische Büromöbelhersteller Bene konnte im ersten Halbjahr 2011/12 die Kennzahlen deutlich verbessern. Das Ergebnis ist jedoch weiterhin tiefrot, soll aber zum Jahresende ins Schwarze drehen - vorausgesetzt, die Wirtschaftslage bleibt stabil. In Österreich hat Bene den Preiskampf weiterhin zu spüren bekommen, dafür gab es in Großbritannien, Deutschland und im Mittleren Osten eine starke Wachstumsdynamik, so Bene-Vorstand Frank Wiegmann am Mittwoch vor Journalisten. Die Büroausstattung gehe hin in Richtung Großraumbüro mit stark verdichteten Arbeitsplätzen, aber gleichzeitig auch Ruhe- und Kommunikationsräume.

Der Umsatz der Bene AG erhöhte sich im ersten Halbjahr von 77,12 auf 88,18 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von minus 2,1 Mio. auf plus 1,83 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) verharrte mit minus 2,34 Mio. Euro weiter im negativen Bereich, verbesserte sich aber deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (minus 6,4 Mio. Euro). Der Mitarbeiterstand blieb mit 1.261 Personen ebenso konstant wie die Eigenkapitalquote (25,1 Prozent) und die Investitionen (3,1 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr erwartet Wiegmann "eine deutliche Erhöhung des Umsatzes und eine signifikante Verbesserung der Ertragssituation". Aus diesem Grund sei auch mit einem positiven EBIT zu rechnen.

Bene mit Sitz in Waidhofen/Ybbs produziert ausschließlich in Österreich und will dies auch beibehalten. Erst wenn das Geschäft in Asien eine kritische Größe erreicht habe, werde man auch dort montieren. Dies sei aber in den nächsten vier Jahren nicht zu erwarten. (APA)

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