Neues Operationssystem

da Vinci-Roboter filtert Hand­zittern bei Operationen weg

21. September 2011, 10:42

Der Roboter wird vor allem für urologische Eingriffe eingesetzt

Wien  - Vier bewegliche Operationsarme, eine Stereokamera, ein dreidimensionales Bild in HD-Qualität sowie eine zehnfach vergrößerte Darstellung des Operationsfeldes - das sind Charakteristika des "da Vinci"-Roboter-Operationssystems, das nun vorgestellt wurde. Seit Anfang August 2011 ist ein solches Gerät auch am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien im Einsatz. Es soll vor allem bei urologischen Eingriffen verwendet werden. 

Zittern wird weggefiltert

So funktioniert das Gerät, das über eine Spende finanziert wurde: Auf laparoskopischem Weg wird die Präparation des Operateurs an der Konsole über vier Systemarme ins Körperinnere des Patienten übertragen. Dabei wird das natürliche Zittern der Hand weggefiltert. Die Bewegungen der Instrumente sind aufgrund der Abwinkelbarkeit mit insgesamt sieben Freiheitsgraden und einer Beweglichkeit von 540 Grad derjenigen einer menschlichen Hand überlegen. Bei der Entfernung der Prostata wegen eines Karzinoms muss auf möglichste Schonung umliegenden Gewebes geachtet werden, weil sonst Langzeitkomplikationen wie Impotenz oder Inkotinenz auftreten können. (APA)

h 90
00
21.9.2011, 18:20

Das Zittern der Hand wird auf natuerliche Art weggefiltert:
Einen Doppelten fuer den Herrn Dokta!

Herr Gscheidl
20
21.9.2011, 12:01

Gibt es in Innsbruck schon seit 10 Jahren.

vu
00
22.9.2011, 10:24

Linz hats meines Wissens auch schon länger... dürft aber ein überteuertes Spielzeug sein und für den Preis nicht so viel tollere Ergebnisse bringen.

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