"Rasen am Ring" nun doch genehmigt

21. September 2011, 09:26
  • Es darf doch gepicknickt werden.
    foto: apa

    Es darf doch gepicknickt werden.

Auf Genehmigung und Verbot folgt nun erneute Erlaubnis

Nach längerem Hin und Her wird die die von der Plattform "Autofreie Stadt" organisierte Aktion "Rasen am Ring" am Donnerstag doch stattfinden. Ursprünglich sollte für die Veranstaltung ein Teil der Wiener Ringstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt und mit Rollrasen bedeckt werden. Wie derStandard.at berichtete, hob die Bundespolizeidirektion allerdings die Ringsperre diese Woche auf, da die zwischen 11.00 und 21.00 Uhr geplante Initiative am Parkring zu sehr die Hauptverkehrszeit betroffen hätte.

"Fast wäre die Veranstaltung heuer den Launen der Exekutive zum Opfer gefallen. Nach vier reibungslos verlaufenen Veranstaltungen seit 2007 hatte die Bundespolizeidirektion Wien heuer plötzlich Bedenken bezüglich des Verkehrsflusses geäußert und wollte die Versammlung kurzfristig untersagen", schreibt der Veranstalter in einer Aussendung.

Die Polizei habe dann aber doch eingelenkt und die im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche stattfindende Aktion nun auf einem anderen Abschnitt der Ringstraße genehmigt: "Der Rasen am Ring geht heuer in die 5. Runde und findet erstmals am Opernring statt. Wir sehen uns am Donnerstag, 22. September von 13 bis 20 Uhr". Gesperrt ist laut Magistrat der Bereich zwischen Operngasse und Babenbergerstraße. (red, derStandard.at, 21.9.2011)

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wenn du so bist bist

kann ich ja nur super sein

es gibt viele leute die von 8 -16 arbeiten, die können hinschauen, oder halbtags berufstätige, oder leute die nachtschicht haben, etc.. das zeitfenster ist gross genug oder? sonst schauen sie halt auf ne stunde vorbei und dann wieder ab ins büro ;)

Na herzig, wie sie der Bevölkerung, die offensichtlich zum grössten Teil diese und andere Aktionen finanziert, erlauben, a Stündchen hinzuschaun.

Witzig auch, dass Sie annehmen, alle arbeiten so nahe beim Ring, dass sie einfach nur a hupferl dazwoschen hinmachen müssten. Genau diese vertrottelte Annahme führt zu der Forderung, niemand bräcuhte ein Auto, weil eh alles so leiwand mitm Fahrrad zu erledigen wäre... Kindchen, Kindchen.

ausserdem ich finanziere auch als nichtautofahrer ihre strassen, autobahnen, raststationen, etc.. und kommen sie mir nicht mit der finanzierung der radwege, eine gestrichelte linie auf einen gehsteig oder eine einbahn zu malen kostet bei weitem nicht soviel!

also bitte, innerhalb des gürtels sind sie in 10-15min mit dem rad bei der oper. ausser sie sind so ein... untrainierter, keinen schritt zu fuss gehender, etcetc autofahrer, dann könnten sie ja langsam anfangen etwas für ihre fitness zu machen ;)

Jössas na! Haben Sie schon bis zum Gürtel erkundet! wahnsinn, sehr brav und das nächste Mal lernen wir, dass es noch weitere Teile samt Einzugsgebiet ausserhalb vom Gürtel sind...

richtig, innerhalb des Gürtels! Aber Sie wissen schon, dass außerhalb davon auch noch ein Stückchen Wien ist!

ja weiss ich danke! wie gesagt, ca 10 min innerhalb des gürtels. ausserhalb dann länger. wers nicht schafft 20min auf dem rad zu sitzen soll es bleiben lassen oder das rad ins auto oder öffi packen und vorbeischaun. oder taxi. oder rad schieben. oder was ihnen auch immer einfällt :D

Ja. Uns fällt was ein: bei Bedarf mit dem Auto fahren.

ja fahrens halt mit dem auto, dann weinens wieder wenns keinen parkplatz im ersten finden, und dann vergessens den parkschein und kriegen eine strafe, sie armer!

Was hat der erste Bezirk so Tolles, warum nicht ganz Wien autofrei.

Ja ich fahre auch bei Bedarf mit dem Auto, allerdings nicht jeden Tag zur Arbeit!

Und? Es gibt eben welche, die jeden Tag damit zur Arbeit fahren. Und?

Stimmt, die werden vom Stau getroffen, wenn sie müde aus der Arbeit heimkommen. Toll!

und genau da liegt noch das Problem für vieles :

Nicht presönlich nehmen, aber es gibt noch zu viele NORMALE die den status qou in vielen Lebensbereichen einfach unhinterfragt hinnehmen.

...doch das ist rasant im Wandel begriffen - immer mehr realisieren dass es überhaupt nicht naturgegeben ist, so wie es läuft.

Es gibt auch NORMALE Menschen

mit anderen zeitlichen Verpflichungen.

Ich bin froh, ob ich nun Zeit hätte oder keine,
über den Einsatz für weniger Verkehr in der Stadt.

Betrifft auch die NORMALEN welche keine Zeit haben ;-).

nein nein nein das darf so nicht sein

der normale wiener arbeitet montag bis donnerstag 8 bis 17 und freitag 8 bis 12 uhr; 30 minuten mittagspause. danach ist wochenende; da gehen wir zum wirten. blöd dass dort keiner arbeiten darf.

Ohja dort darf schon gearbeitete werden,

aber das sind dann die Abnormalen wie Ärtzte,
Feuerwehr, Polizei, Rettungspersonal allg., soziale
Einrichtungen, Glaubensgemeinschaften,
Handelspersonal, Tourismus, Kunst-, Kino- und Theater-
betriebe etc.

Und man stelle sich vor diese Abnormalen bekommen
sehr oft unter der Woche die zustehenden Ruhetage,
oder haben ganz einfach Zeit. Soll auch Urlaubstage
geben welche man in Wien verbringt und Menschen
bei denen erst ab 20h die Arbeit beginnt.

Aber so manchEr Kleingeist glaubt nach wie vor dort
gehen nur Schüler, Studenten und Arbeitslose hin.

es soll sogar Leute geben, die Homeoffice haben, und ihre Arbeit ziemlich problemlos auf dme Laptop verrichten. Das geht daheim, im Schwimmbad, im Zug, und auch am Rasen am Ring.

Weinerliche Autofahrerpartie

Das ganze Jahr können sie massive Flächen der Stadt zustauen und zuparken, aber wenn einmal(!) im Jahre 200m Straße anderen Zwecken zugeführt werden, wird gesempert und gejammert als ob der Benzin um 200% teurer wurde.

Staut halt am Donnerstag halt mal woanders rum.

gez. Scubaman, städtischer (garagierter) Autobesitzer, aber kaum -benutzer

Da irrst du dich: Wenn das Benzin 200% teurer wird, dann wird nicht gejammert

Dann gibt es Aufstände und Revolution. Mir geht es nicht um die 10h/200m. Mir geht es um diese Idee des autofreien Tages, die absurd ist und blockiert werden sollte.

Wieso denn? Hat in den 1970ern doch auch hervorragend funktioniert, obwohl natürlich auch damals einige Rednecks dagegen waren.

Weinerliche Autofahrerpartie

ist doch schön, endlich erkennt man diejenigen, die ihr Auto vernünftig einsetzen, dort wo es seine unbestrittenen Vorteile hat. Die können problemlosdamit leben, dass an einem Tag im Jahr eine Straße esperrt ist.

dann gibts halt noch die, für die damit die Welt zusammenbricht, was doch eher auf pathologische denn vernünftige Nutzung schließne lässt.

nur so nebenbei bemerkt: DAS benzin...

du bist auch stolz darauf, dass du ein auto hast, durch die anschaffungskosten eines nicht/kaum verwendeten gegenstandes die umwelt sinnlos belastet hast und auch noch laufend weiter geld (=energie) verschwendest um eine garage zu erhalten?

Genau da endet offensichtlich Ihr Horizont:

Man muß kein Rabiatgrüner sein, um zu erkennen, dass das Verwenden eines Autos in der Stadt nur in den seltensten Fällen Sinn macht.

Ja, ich habe ein Auto - Kombi und sparsam. Ja, ich fliege hin-und-wieder (beruflich) an die Ostküste. Ja, ich zahle verdammt viel Steuern. Ja, ich habe eine Taucherausrüstung. So what? Autos in der Stadt sind dennoch Blödsinn.

Geht sie das was an, wofür Fremde ihr Geld rauswerfen?

der unterschied ist, dass autofahrer einen grund dazu haben (weg zur arbeit, etc)

die leute die am ring campieren, wollen nur dem rest im weg sein. sonst könnte man das event ja auch ganz wo anders veranstalten.

einmal ist der platzverbrauch mittel zum zweck und einmal nur selbstdarstellung

Zur Arbeit kann man aber auch mit Bahn, Bus, Fahrrad, oder zu Fuß.

Wenn man dafür zu weit weg wohnt: Selbst schuld, miet dir halt eine vernünftige Wohnung statt der widerlich-biederen Speckgürtel-Zweistock-Hütten.

1. was hat das mit meinem posting zu tu?

2. ich wohne nicht im speckgürtel, es gibt auch in wien wege wo man mit den öffis 3 mal so lange braucht.

Sei mir nicht böse, aber in Wien ein Grund fürs Autofahren? Bei gutem Ausbau des öffentl.Verkehrs ist ein Priovatverkehr in Wien NICHT nötig!

ja - ich will es.

so ein freies land is sowas von cool.....

Daa netz ist nicht schlecht, aber für normal Arbeitszeit fahrende eine Zumutung!

Und ausserhalb der ubahnlinien eine Katastrophe, wenn man in die weiteren Aussenbezirke gelangen will.

ist ein Priovatverkehr in Wien NICHT nötig!

sagt wer?
ich brauch innerhalb wiens mit dem auto maximal 20 min. in die arbeit, mit den öffis mehr als dreimal so lang - also was glaubst, wie ich mich entscheide?

die öffis sind in wien NICHT gut. es ist in den meisten fällen eine zumutung mit denen zu fahren.

Die Wiener jammern nur besonders gern.

Schon einmal in Dublin mit den Öffis in die Arbeit? Alle 20 bis alle 40 Minuten ein Doppeldecker. Bei Regen bleiben die ann gar nicht mehr stehen, weil sie schon voll sind. Und wenn du das Kleingeld nicht abgezählt bereit hältst, schmeißt er dich an der nächsten Ecke raus, Fünf-Euro-Papier nehmen die nicht.

Schon einmal in Berlin gewesen?

Nur weils wo anders noch schlechter ist, ists in Wien super?

Deswegen fahren dort alle mit dem rad ;))))

scubaboy, wennst dir hilft und du dich besser fühlst:

mir ist das sowas von blunzn, dass ein paar kasperl am ring im gras sitzen, ich jammer nicht herum, kein geraunze, sondern einfach nur ein schlichtes, wienerisches "wuascht" dazu.

viel spaß bei der veranstaltung!

ich werd am sog. autofreien tag... rat mal... genau, auto fahren.

Mir ist dieses jährliche Hick Hack auch nicht zugänglich,

wenn dann kann sich doch die Rostlaubenlobby
das ganze Jahr an div. Fußgängerzonen austoben.

Die sind schon toll, oder?

Verstehe auch nicht was sich an eine FUZO
Mariahilferstrasse viel ändern soll.
Kohlmarkt, Graben, Kärntner-, Meidlinger Haupt-,
Favoritenstrasse waren alle mal herkömmlich
befahrbare Strassen.

Na wie lieb

das bischen Rasen wird wohl die zusätzlichen Abgase, die durch den Stau produziert werden, nicht aufwiegen.
Das haben die Grünen gut gegemacht, das mit der zusätzlichen Umweltbelastung.

hach...

zusätzliche Abgase gibts nur, wenn mehr fahren und schneller gefahren wird.
standgas ist sehr emissionsarm.
klar gibts lokal eine größere belastung, gesamt jedoch eindeutig nicht.
und der ring ist abgasfrei!

Ahh ja doch

Sie werden auch noch massiv Steuergelder verschwenden und viele Leute davon abhalten, ihren Job zeitgerecht zu machen.
Und vermutlich werden ein paar "grünnahe" Firmen ein paar Aufträge bekommen, also werden die Grünen hier auch ihren Anteil an der wiener Korruptionsfolklore haben.
Aber das müssen einem die paar Bobos schon wert sein, wenn man in Wien lebt...

Ja klar

es macht ja sicher keinen Unterschied, ob ich binnen einiger Minuten die Strecke zurückgelegt habe oder eine halbe Stunde im Stop & Go Verfahren über die 2er Linie schleiche.
Viel vom Verkehrsgeschehen in der Gegend haben Sie wohl noch nicht mitbekommen?
Nur zu Ihrer Information, der Verbrauch, und damit auch der Abgasausstoß, eines durchschnittlichen PKW ist gerade im Stop & Go am höchsten.
Nur vielleicht nicht in der kleinen Welt der Ideologen, aber im richtigen Leben ist das so.

Mehr als erhöhte Abgaswerte und Verärgerung werden die Ökofaschisten da nicht produzieren.

Das ist doch absoluter Blödsinn

Standgas produziert den höchsten Verbrauch in Liter/100km, weil man nicht weiterkommt.

so, und jetzt denken wir nochmal nach...

... und sehen, dass ich nicht von Verbrauch, sondern von Emissionen, und zwar, um präziser zu sein, von absoluten geredet habe.

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass 1000 Autos im Leerlauf mehr emittieren als mit 50 km/h?

Und wir glauben doch nicht, dass morgen plötzlich mehr Autos fahren werden, als normal, am autofreien Tag....

Also Liter/100km als Maßeinheit für ein stehendes Fahrzeug zu nehmen, find ich spitze *lach* ;-)

Aber natürlich haben Sie recht, "unendlich" ist "am Höchsten" :-)

Standgas ist besonders nichtschädlich? Welcher Zustand dann speziell ungut?
Wo kann ich dazu (für Laien) verständliche Infos herkriegen?

Ich fahre heute absichtlich eine (unnötige) Runde mit meinem Auto - eine Form zivilen Ungehorsams gegen die Beschränkungsfanatiker.

Wenns keiner mitbekommt, ist es auch nicht geschehen!

Posting 526 bis 575 von 788

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