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Mexiko-Stadt - In der mexikanischen Hafenstadt Veracruz sind 35 Leichen auf einer belebten Straße in der Nähe eines Einkaufszentrums gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Toten am Dienstagnachmittag (Ortszeit) auf zwei Lastwagen entdeckt, die unter einer Unterführung abgestellt worden waren.
Sieben der Opfer seien bisher identifiziert, sie alle hätten Verbindungen zum organisierten Verbrechen gehabt und seien vorbestraft gewesen. Im Bundesstaat Veracruz kommt es seit mehr als einem Jahr zu blutigen Kämpfen um die Kontrolle des Drogenhandels zwischen Anhängern zweier Kartelle.
Veracruz liegt rund 400 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt am Golf von Mexiko. Seit geraumer Zeit wird die wichtigste Hafenstadt des Landes von zunehmender Gewalt heimgesucht, die vor allem dem Kartell "Los Zetas", aber auch anderen kriminellen Banden zugeschrieben wird. (APA)
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Was muss da so völlig entgleisen, dass man sich quasi einen Sport daraus macht, Menschen umzubringen. Und dabei die andere Seite/Angehörige auch gleich noch zusätzlich zu demütigen.
Mechanismen, die aus Kriegen bekannt sind, angewandt im DrogenKRIEG...
Eigentlich ist diese Hohe Schätzung von Menschenleben im Allgemeinen ein recht junges Phänomen der Menschheitsgeschichte.
Mann sollte eher fragen wie es ein (nicht so großer) Teil der Menschheit geschafft hat und versuchen diese Bedingungen für andere Teile zu schaffen.
ja genau... die Philosophen im antiken Griechenland und Rom haben davon nie was geschrieben ...
Wir sind aktuell um keinen Deut besser, nur technisch weiter entwickelter!
es geht ja auch um die Perspektiven der jetzt Kriminellen: Man muss also auch die Armut beenden, damit die kriminellen Clans keinen Zulauf mehr bekommen.
Also auch in diesen Ländern muss eine bedingungslose Grundsicherung eingeführt werden.
Korrupten umgebracht werden und alle die gegen das organisierte Verbrechen kämpfen: wie Polizisten, staatliche Agenten, Politiker, Journalisten. Also gerade jeder der Familie hat, steht vor der Wahl sich und seine Familie zu schützen und dafür noch Geld zu nehmen (im besten Fall) oder das eigene Leben und das der Familie zu riskieren. Eine Besserung gäbe es nur wenn die ganze gesellschaftliche Situation und Ungleichheit dort verbessert werden, die Gehälter gerechter wären, und rigoroseste Waffenkontrollen eingeführt werden und zwar wirklich rund um die Uhr und überall. Ich war dort 6 Jahre und bin einmal von einem Polizisten im Auto angehalten worden, wegen einer Routinekontrolle.
Dann wären ihm Kartelle und eine gesicherte Versorgung mit vermutlich preisgünstigem Stoff wichtig.
Vor allem gibt es ja in Mexico nicht die Wahl zwischen korrupten Politikern und Drogenbossen, sondern man bekommt beides im Doppelpack :-)
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