Ein-Personen-Unternehmen

Das soziale Netz als Armutstreiber

Interview | Oliver Mark, 20. September 2011, 13:02
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    foto: martina schubert/paul feuersänger

    Martina Schubert vom "Forum zur Förderung der Selbstständigkeit".

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    Das Buch "Ausreichend verdienen" soll Ratgeber für Ein-Personen-Unternehmen sein.

Martina Schubert vom Forum zur Förderung der Selbstständigkeit über Auswege aus der Armutsfalle namens Selbstständigkeit

Ein-Personen-Unternehmen arbeiten mehr, verdienen aber weniger. Als Hauptursachen identifiziert Martina Schubert vom "Forum zur Förderung der Selbstständigkeit" die Wirtschaftspolitik, die Sozialversicherung und nicht zuletzt die EPUs selbst, wie sie im Interview mit derStandard.at sagt. Um Auswege aufzuzeigen, hat Schubert das Buch "Ausreichend verdienen - Ein-Personen-Unternehmen" geschrieben. Am Dienstag wurde es präsentiert.

derStandard.at: Der Titel Ihres Buches lautet "Ausreichend verdienen". Verdienen Ein-Personen-Unternehmen nicht ausreichend?

Schubert: Sie verdienen derzeit nicht ausreichend. Die Einkommensstatistik besagt, dass ausschließlich selbstständig Tätige ein Medianeinkommen von jährlich 10.900 Euro netto haben. Das heißt, die Hälfte der Selbstständigen verdient weniger. Bei den Frauen sind es überhaupt nur 7.900 Euro jährlich. Zum Vergleich: Angestellte verdienen im Schnitt 22.000 Euro brutto (16.614 netto, Anm.) pro Jahr.

derStandard.at: Wie viele sind betroffen und welche Rolle spielt das Gehalt?

Schubert: Jene Gruppe, die ausschließlich von Einkünften aus selbstständigen Tätigkeiten lebt, umfasst 311.000 Personen. Ein Aspekt ist, dass viele Selbstständige im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht die pure Gewinnmaximierung anstreben. Die wollen eine Sinn erfüllte Arbeit, ihre Talente richtig einsetzen und sind mit viel Herzblut dabei.

derStandard.at: Selbstständige sind überproportional armutsgefährdet.

Schubert: Die Armutsgefährdung ist ungefähr doppelt so hoch wie bei den restlichen Erwerbstätigen. Zwölf Prozent sind betroffen, ein ähnlich hoher Prozentsatz wie bei Hilfsarbeitern.

derStandard.at: Was sind die Ursachen?

Schubert: Es gibt verschiedene Ebenen. Auf der einen Seite können Selbstständige selbst viele Impulse setzen, um ihr Unternehmen voranzubringen. Das geht von der richtigen Geschäftsidee über eine klare Kalkulation bis zum Betreiben von Marketing und Verkauf. Weiters ist die Wirtschafts- und Sozialpolitik gefordert. Wenn so viele Selbstständige nicht von ihrer Arbeit leben können, dann stimmt etwas am System nicht.

derStandard.at: Welche Rolle spielt die Sozialversicherung für Selbständige (SVA)? Zuletzt gab es ja heftige Kritik.

Schubert: Die kleinen Einkommensbezieher müssen überdurchschnittlich viel Sozialversicherung zahlen. 60 Prozent der SVA-Versicherten zahlen ihre Beiträge von der Mindestbeitragsgrundlage. Jene, die sich sowieso an der Armutsgrenze befinden, müssen prozentuell mehr einzahlen als die Normalverdiener. Die Bestverdiener, das sind 15 Prozent, sind in der Höchstbeitragsgrundlage, zahlen aber prozentuell am wenigsten. Da ist der Gesetzgeber gefordert. Das so genannte soziale Netz ist eigentlich ein Armutstreiber. Zehn Prozent der Versicherten werden von der SVA exekutiert. Das ist enorm viel.

derStandard.at: Mehr als die Hälfte der Betriebe in der Wirtschaftskammer sind EPUs. Warum fehlt trotzdem die Lobby, um die Gesetzgebung zu modernisieren?

Schubert: Es gibt schon viele Initiativen, Beratungen und Forderungen der Wirtschaftskammer. Zum Beispiel werden Konferenzräume für EPUs, die zuhause arbeiten, kostenlos zur Verfügung gestellt. Es könnte aber für die vielen Geringverdienenden natürlich ein bisschen mehr sein. Gerade in Bezug auf die Sozialversicherung.

derStandard.at: Muss die Höhe der Selbstbehalte reduziert werden?

Schubert: Die 20 Prozent Selbstbehalt, die bei Arztbesuchen anfallen, sind einfach nicht mehr gerechtfertigt. Früher gab es die reichen Unternehmer, die sich das gut leisten konnten. Jetzt betrifft das auch jene, die ganz wenig verdienen und das ist unfair.

derStandard.at: Herrscht in der Sozialversicherung so ein antiquierter Begriff des Unternehmertums, weil das ganze Beitragssystem an den Großen orientiert wird?

Schubert: Ja, bis zu einem gewissen Grad. Es wird immer gefordert, dass die Unternehmer, über wirtschaftliches Know-How verfügen müssen. Tatsache ist aber, dass die meisten keine wirtschaftliche Ausbildung haben. Das System, gerade im Bereich der Sozialversicherung, ist so kompliziert, dass es die Menschen nicht mehr durchschauen, wann wie viel Sozialversicherung zu bezahlen ist. Die Wirtschaftskammer warnt vor dem „verflixten dritten Jahr", wo eben viele Nach- und Vorauszahlungen fällig werden. Ich wünsche mir ein System, wo es überhaupt kein verflixtes Jahr gibt. Es muss so einfach und transparent sein, damit jeder weiß, woran er ist.

derStandard.at: Wie sieht Ihrere Meinung nach ein ideales Beitragsmodell aus?

Schubert: Skandinavische Länder können hier zum Vorbild genommen werden. Es sollte nur eine Abgabe sein. Egal, ob man das jetzt Sozialversicherung oder Steuer nennt. Beim Einkommen sind ja die ersten 11.000 Euro steuerfrei. Da sollte bei der Sozialversicherung identisch sein. Die ersten 11.000 Euro müssen den Selbstständigen bleiben. Sind Kinder im Spiel, soll sich der Betrag erhöhen. Das System mit Nach- und Vorauszahlungen ist alles andere als transparent.

derStandard.at: Zur Präzisierung: Sie wünschen sich ein Modell, wo man bis 11.000 Euro Verdienst überhaupt keine Sozialversicherungsbeiträge zahlt?

Schubert: Genau. Und dann soll es ein progressives System geben, wo Leute mit geringerem Einkommen weniger zahlen.

derStandard.at: Wo besteht noch Optimierungsbedarf?

Schubert: Es gibt noch viele andere gesetzliche Bestimmungen, die Selbstständige benachteiligen. EPUs sind zum Beispiel von öffentlichen Aufträgen oft ausgeschlossen. Kriterien sind, dass sie ordentliche Arbeitsplätze haben müssen und nicht mit Subunternehmern arbeiten dürfen, um überhaupt einen öffentlichen Auftrag zu bekommen. Ein anderer Punkt sind Förderungen. Unterstützung bekommt man nur für Angestellte, aber nicht als Unternehmer selbst. Ich bin auch ein EPU. Meine Mitarbeiterin bin ich und als solche bin ich von bestimmten Förderungen ausgeschlossen.

derStandard.at: Sozialversicherung und Wirtschaftspolitik identifizieren Sie als die größten Baustellen?

Schubert: Die Wirtschaftspolitik, EPUs selbst und die Gesellschaft sind gefordert. Hier sollte man sich als Individuum die Frage stellen: Wo kaufe ich ein? Schicke ich mein Geld an eine anonyme Adresse oder fördere ich Leute, die im Kleinen agieren und deren Gesicht ich kenne.

derStandard.at: Werden erbrachte Dienstleistungen ausreichend honoriert?

Schubert: Privatpersonen drücken die Preise, weil sie für unverschämt hoch gehalten werden. Wenn beispielsweise eine Ernährungsberaterin 60 Euro in der Stunde verlangt, gibt es einen Aufschrei: "Niemand verdient so viel!". Dass tatsächlich aber nur 40 Prozent bleiben, dass Betriebskosten, Marketing, Buchhaltung etc. zu zahlen sind, sehen gerade Private oft nicht ein. Es gibt keinen Schutz wie ein Mindesthonorar. Gerade in Kreativbranchen kommt es oft zu einem gegenseitigen Dumping. Ein Selbstständiger darf sich billig verkaufen und andere unterbieten. Größere Betriebe nutzen das schamlos aus, weil es hier keinen Mindestlohn gibt. Ein Schutz, wie ihn etwa Arbeitnehmer genießen, existiert nicht.

derStandard.at: Ist das der Preis, den man als Selbstständiger zahlen muss?

Schubert: Im Moment muss man das einfach akzeptieren. Von der Gesellschaft wird ihnen oft vermittelt: "Selber schuld, du hast es dir ja ausgesucht." Da fehlt oft das Verständnis. Es gibt auch genügend, die nicht freiwillig selbstständig sind. Ich schätze diese Zahl auf zehn oder 15 Prozent.

derStandard.at: Sie wollen in Ihrem Buch auch wirtschaftliches Verständnis vermitteln. Gibt es da Defizite?

Schubert: Viele verfügen über fachliches Know-How, das wirtschaftliche Rüstzeug fehlt oft. Das Jonglieren mit Zahlen oder wenn es ums Verhandeln von Preisen geht. Als Angestellter reden Sie nur alle paar Jahre über ihr Gehalt, als Selbstständiger muss man das laufend machen. Oder man muss lernen, wie man mit Absagen umgeht. Selbstständige bewerben sich dauernd um Aufträge und bekommen viel mehr „Neins" serviert. Mit diesen Niederlagen muss man umgehen lernen. Ein weiteres Thema ist Kalkulation. Viele Leute glauben, dass ihnen das Geld, das am Konto eintrifft, zur Gänze gehört. Davon bleiben aber nicht einmal 50 Prozent. Der Rest geht ans Finanzamt oder die Sozialversicherung.

derStandard.at: Wie sieht es mit der Arbeitszeit aus?

Schubert: Selbstständige arbeiten im Schnitt 52 Stunden pro Woche, Angestellte kommen auf 38 Stunden pro Woche. Der große Vorteil ist, dass man sich die Zeit bis zu einem gewissen Grad selber einteilen kann.

derStandard.at: Sie kritisieren Gratispräsentationen. Was kann man dagegen tun?

Schubert: Viele, gerade größere Unternehmen holen sich Ideen von EPUs, indem sie sagen: „Schicken Sie mir einmal ein Angebot, machen Sie mir ein Konzept." Gegen diese Gratispräsentationen sollte man sich zur Wehr setzen. Besser ist, zum Beispiel ein schon abgeschlossenes Projekt zu präsentieren, um die Arbeitsweise zu demonstrieren. Konzepte sind von der Idee her nicht schützbar. Lieber den Verkaufsprozess früher abbrechen, als sinnlos Zeit und Energie zu investieren. Diese Frusterlebnisse sollte man sich ersparen. (Oliver Mark, derStandard.at, 20.9.2011)

MARTINA SCHUBERT ist seit dem 18. Lebensjahr selbstständig. Neben ihrer Trainings- und Beratertätigkeit arbeitet sie als Lektorin an der FH Wien und anderen Einrichtungen. Schubert ist seit 2001 Geschäftsführerin von FO.FO.S - Forum zur Förderung der Selbständigkeit.

Hinweis

  • Am 3. Oktober widmet sich eine Podiumsdiskussion dem Thema EPU und Sozialversicherung. Von 11 bis 14 Uhr im Stadtsaal in der Mariahilferstraße 81. Es diskutieren unter der Leitung von Werner Brix, Kabarettist und EPU, Vertreter aus dem Finanz- und Sozialministerium, der Wirtschaftskammer und der Sozialversicherung (SVA).

Nachlese
Interview zur SVA-Kritik: "Anliegen, über das man reden muss"

Wissen
Die SVA und ihre Aufgaben

Link

"Forum zur Förderung der Selbstständigkeit"

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 455
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Gobi Todic
00
27.2.2012, 13:35

Angebot und Nachfrage.

Mehr Arbeit, weniger Geld -> sollte weniger Nachfrage bedeuten.

Lophiomys imhausi
00
23.2.2012, 17:42
Lernen Sie von Ihrem Installateur!

kwT

Nirvanacharly
 
02
20.11.2011, 23:56
immer wieder schön,

die schwimmkurse durch nichtschwimmer

living reef
01
25.9.2011, 09:26
es bleiben mehr als 40%!

die angeführten aufwendungen sind allesamt einkommenssteuermindernd, nicht weniges kann hier hineinreklamiert werden was unselbständig erwerbstätige so nicht machen können ,sodass auf diesem weg unterm strich selbständige ähnliche abgabenquoten haben wie selbständige. rechne ich bei den unselbständig ewerbstätigen auch noch den ag.anteil dazu, so verlagert sich die gesamtabgabenquote in richtung unselbständig erwerbstätiger. dass 50% der selbständigen weniger als das medianeinkommen erzielen ist schlichtweg auch auf die tatsache zurückzuführen, dass nicht selten frauen als selbständige keine 38 wochenstunden rein einkommensrelevanter tätigkeit ausübern. darunter fallen die üblichen pyramiedenartigen "partyverkaufsselbständigkeit"

Hausmeister und Bruder vom Lugner
00
29.9.2011, 09:51
Bei gleichem Einkommen bleibt einem Selbständigen weniger in der Börse!

Es braucht schon (zu) viel Zeitaufwand und Geld um als Einzelperson das juristische Wissen zu erwerben, um wirklich alles absetzen zu können, was sich die Leute so vorstellen!

Steuerberater sind so gut wie gar nicht auf die verschiedenen beruflichen Nischen spezialisiert. ZB Freiberufler und freie Gewerbe.

Ingrid Goeschl
10
25.9.2011, 13:02

Die Abgaben von unselbständig Erwerbstätigkeiten liegen, rechnet man den Arbeitgeberanteil dazu, bei fast 50 %, dazu kommt noch die Lohnsteuer.

Die Abgaben von selbständigen Einnahmen-Ausgabenrechnern liegen bei ca. 25 % SV, dazu kommt noch die Einkommensteuer, die praktisch gleich hoch ist wie die Lohnsteuer.

Dass es jetzt so viele Unselbständige gibt, die so wenig verdienen, dass sie nicht davon leben können, liegt hauptsächlich an der Art der vielen neuen Selbständigkeiten.

Von einer Tätigkeit als Lebens-, Farb-, Ernährungsberaterin mit Stundensätzen zwischen 60 und 120 EUR kann man nicht leben, weil das niemand kauft.

Alpha Centaurus
00
25.9.2011, 20:57

Abgesehen davon, dass man mit dem richtigen Konzept und dem richtigen Marketing auch Farbberatung zu Stundensätzen von 60 Euro realisieren kann ist wohl die SVA nicht daran schuld, wenn es jemand nicht kann.

Ingrid Goeschl
41
25.9.2011, 13:10

Und nicht zu vergessen:

Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus Vermietung sind überhaupt gleich völlig sozialversicherungsfrei, was bedeutet, dass die Leute, die solche Einkünfte haben (dazu zählen auch hohen Einkünfte aus GesmbH) sich mittels Geschäftsführerentgelten maßschneidern können, wie sie am günstigsten sozialversichert sind.

Management Quatscher
15
23.9.2011, 20:32
Dienstleistungsgesellschaft ist am Ende

Problem ist nicht die böse SVA sondern die bösen Kunden. Die wollen eben nicht 60 Euro für Ernährungsberatung abdrücken. Die bösen Kunden wollen auch nicht 30 Euro dafür ablegen. Sie wollen auch nicht 1 Euro zahlen, sie brauchen keine Ernährungsberatung.

Es gibt einfach zu viele dieser "hochqualifizierten" Dienstleister, Berater und Coaches für alles mögliche und unmögliche.

Leider braucht den Schmonzes niemand und drum gibts auch keine Einnahmen. Und gratis Sozialversicherung gibt´s eben nicht.

Handwerker habens da leichter, nur ist das schwieriger und nicht so hip. 2wöchiger WIFI-Kurs für Lebensberatung oder Lifestylecoaching reicht da eben nicht aus. Und das ist gut so.

Carlos Clementin
10
25.9.2011, 19:18

Bei manchen habe ich aber schon den Eindruck, dass sie Ernährungsberatung benötigen - und zwar schon ärztlich verordnet. Bei denen muss man oft shcon angst haben, dass sie den Asphalt vom Gehweg kaputtmachen, so wie die Brummis auf der Strasse ...

Management Quatscher
03
26.9.2011, 01:50

Ja, manche Leut essen zu viel und sie essen zu viel der "falschen" Sachen. Und sie sollten mehr Sport betreiben bzw überhaupt Sport betreiben.

Statt Schnitzi und Leberkässemmel sollten sie lieber Gemüse essen.

Alles richtig, nur braucht es für diese seit Jahrhunderten bekannten Tatsachen aber keinen Berater der für das Erzählen dieser No Na Net Weisheiten 60 Euro pro Stunde haben will.

Carlos Clementin
00
26.9.2011, 18:39

Aber manche machen erst mit, wenn es teuer wird... leider. Genauso wie in vielen anderen Gesundheitsfragen. Die verbinden oft Preis mit Qualität.

Management Quatscher
02
26.9.2011, 20:06

na dann her mit den Kunden für meine Ernährungsberatung. Ich verlange 1.000 Euro pro Stunde. Der Laden muss laufen wie verrückt.

Weniger fressen können die Leut zwar auch ganz ohne Beratung, aber wer das braucht, soll eben dafür zahlen. Sind aber eh nicht allzuviele, sonst würden die Ernährungsberater nicht jammern, dass sie keine Umsätze machen.

woody999
10
24.9.2011, 09:27
es gibt zu viel controller, die nur den profit im sinne haben

und unsere wirtschaft und unsere sozialen errungenschaften zu tode controllen und optimieren.

die sozialen und menschlichen werte sind durch dieses ständige schielen auf noch mehr profit, produktivität und rentabilität wieder auf dem verliererweg.

die sozialen rechte und errungenschaften, die von unseren vorfahren erkämpft wurden, werden nun auf dem altar der controller und profitgeier wieder geopfert. konsequenz wird sein, dass wir wieder soziale unruhen, aufstände und revolten haben!

geld allein regiert nun mal nicht die welt! aber controller, wie der quatscher, sehen einfach nur die dollar-zeichen in den augen. emotionale intelligenz wie die schottermitzi! leider! arme welt!

Management Quatscher
01
26.9.2011, 01:45

Nur ein Rudel unnötiger Coaches/Berater/Consulter kann die Gesellschaft retten.

Hochqualifiziertes Coaching gegen soziale Unruhen.

woody999
00
26.9.2011, 13:19
jaaaa ich will eine gesellschaft aus lauter bankern und controllern!

und dann wird alles wieder gut!

Management Quatscher
00
26.9.2011, 20:04

gibt´s auch was zu Essen ? Oder verkaufen sich in dieser Gesellschaft alle gegenseitig schwindlige Wertpapierln ? Wäre doch eine hochqualifzierte Finanzdienstleistungsgesellschaft. Wäre keine schwindligen Wertpapierln verkauft, coacht jene die schwindlige Wertpapierln verkaufen.

afrayspeed
00
26.9.2011, 15:03

richtig, so ein controller ist brandgefährlich, weil der kontrolliert die bösen, bösen unternehmen - sagt ja schliesslich schon der name!

woody999
00
4.10.2011, 15:52
jetzt muss ich aber die "bösen" controller verteidigen

mit "kontrolle" hat ein modernes controlling schon lange nix mehr zu tun.

ist sogar, richtig gemacht, eine sehr gute funktion in einem unternehmen.

afrayspeed
00
4.10.2011, 15:56

echt? ^^

woody999
01
5.10.2011, 19:12
ich mag halt mal zwischendurch dem managementquatscher ein wenig bauchpimseln

Eudoxie
16
22.9.2011, 12:19
Unregelmäßige Einkünfte

sind typisch für EPUs, denn in einem Jahr gibt es so viele Aufträge, dass man nicht weiß, wie man alles schaffen soll, oder es gibt einen Großauftrag, der viel bringt - im nächsten Jahr kommt fast gar nix rein. In dem Jahr, in dem man viel gearbeitet hat, zahlt man ein Vermögen an die SVA - Geld, das man im nächsten Jahr gut brauchen könnte. Der Durchrechnungszeitraum für SVA muss für EPUs einfach auf mehrere Jahre ausgedehnt werden - das jetztige System ist veraltet und berücksichtigt nicht, dass die meisten EPUs Dienstleister/innen sind und nicht ein Geschäft haben, das ein mehr oder minder regelmäßiges Kundenaufkommen hat.

torch
 
00
22.11.2011, 23:55

Sie können Einkommensspitzen sehr gut durch Vorauszahlungen kappen, zudem haben Sie dann einen Polster wenn mal weniger hereinströmt.

Als Selbständiger haben Sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Post(er)
11
22.9.2011, 18:46

Ist bei mir nicht so. Wenn man so hohe Fluktuation hat kann man aber versuchen, die Rechnungen entsprechend zu datieren. Wenn man mit Aufträgen nicht nachkommt, dann ist man nicht Unternehmer, sondern Angestellter trotz Gewerbe. In diesem Fall sollte man besser Angestellter bleiben.

Ingrid Goeschl
00
22.9.2011, 14:19

Die SVA wird als Prozentsatz des Gewinnes berechnet, womit sich die Höhe nicht verändert, wenn Sie die Durchrechnungszeit verändern.

Das System ist kompliziert genug, da muss man nicht noch ein Schäuferl nachlegen.

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