Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 645x450

vergrößern 645x430
vergrößern 645x363Fragen, die offen geblieben, hartnäckige Mythen, die schwer aus der Welt zu schaffen sind... Als Abschluss der Serie "Mythen der Ersten Hilfe" stellt sich Frido Schrott, Sanitäter und Lehrbeauftragter im Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes, Fragen und Meinungen der Community.
Posting: Ich mache als Mitglied einer ehrenamtlichen Org fast jährlich Auffrischungskurse. Was unsäglich nervt: Jedes Jahr muss ich mir was anderes merken, weil's wieder mal eine "Vereinfachung" gegeben hat. Einfacher als die wäre es aber, sich mal EINE Sache merken zu dürfen und die auch wiederholt zu bekommen (repetitio est...). Schön langsam pfeif ich nämlich drauf und nehm mir eher mal das alte Skriptum zur Hand, als in einen Kurs zu gehen, wo wieder alles anders ist.
Frido Schrott: Auf die Frage "warum muss ich jedes Mal was Neues lernen?" stelle ich die Gegenfrage: Warum sollen wir Erste Hilfe wie vor 30 Jahren unterrichten, wenn die Medizin immer intelligenter wird? Wissenschaft ist etwas, das Wissen schafft. So wird immer mehr Wissen generiert. Ich betrachte es deshalb als Glück, dass es sich bei den Neuerungen in der Ersten Hilfe um Vereinfachungen handelt.
Posting: Ist´s sinnvoll eine 85-jährige Frau zu reanimieren?? Wärs nicht besser, ihr den Weg in Pflege, Abhängigkeit und Schmerzen zu ersparen??
Schrott: Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jeder Mensch reanimiert werden möchte. Einzige Ausnahme ist die Existenz einer Patientenverfügung, die genau regelt wie im Fall eines Kreislaufstillstandes vorzugehen ist. In allen anderen Fällen muss die Rettung gerufen werden, da man sich ansonsten der unterlassenen Hilfeleistung schuldig macht.
Posting: Mit dem Unterricht könnte man schon in der Schule beginnen. Altersgemäß natürlich. Aber wir schaffens ja noch nicht einmal, den Kindern eine halbwegs erquickliche Anzahl an Turnstunden zu gewähren..... manche Dinge wären so einfach. Warum sind sie's nicht?
Schrott: Erste Hilfe-Kurse vom Jugendrotkreuz gibt es bereits ab dem Kindergarten und danach für die Volksschule und alle folgenden Schulformen. Jede Schule entscheidet selbst, inwieweit sie diese Angebote nutzen will. Es gilt also zu bedenken: Zu "unserer Zeit" gabs das noch nicht, heute schon.
Posting: Erste-Hilfe-Kurse, aber (halbwegs) gute, gibt es die auch gratis, oder muss man/frau auch dafür zahlen..? Mich würde es nämlich schon interessieren...
Schrott: Gute Erste Hilfe-Kurse gibts nicht gratis. Ein Grundkurs mit 16 Stunden über das Rotkreuz-Ausbildungszentrum kostet 65 Euro. Dafür ist praxisnahes Training in der San-Arena inkludiert - nur so kann man nämlich im Ernstfall die Hemmschwelle überwinden. Ein reiner Frontalvortrag wäre wertlos. Das ist wenig Geld, wenn man bedenkt, dass man lernt, wirksam Leben zu retten. Unternehmen ab einer gewissen Größe müssen übrigens betriebliche Ersthelfer ausbilden lassen und finanzieren das mitunter auch ihren Mitarbeitern.
Posting: Ich sehe am Morgen oft Obdachlose die unter freien Himmel übernachten, bei manchen bin ich mir manchmal nicht sicher ob es ihnen noch gut geht. Wie kann ich (ohne sie zu wecken) feststellen ob es den Personen halbwegs gut geht, oder ob sie ärztliche Hilfe brauchen würden?
Schrott: Gar nicht. Bei keinem schlafenden Obdachlosen kann man feststellen, ob es ihm gut geht, ohne ihn zu wecken. Der Unterschied zwischen Schlaf und Bewusstlosigkeit ist am ehesten daran zu erkennen, dass Bewusstlose überhaupt keine Körperspannung mehr haben. Das ist allerdings auch bei betrunkenen Schlafenden der Fall...
Schuldig durch Erste Hilfe-Leistung?
Posting: Coole Sache, Herr Schrott! Was vielleicht auch entmystifizierenswert wäre, sind sämtliche juristische Irrungen und Wirrungen rund um Rechte und Pflichten von Ersthelfern! Viele Leute trauen sich nämlich nicht helfen, aus Angst, dafür juristisch belangt zu werden - falls sie was falsch machen...
Schrott: Es ist ganz einfach. Für Laien gilt: Erste Hilfe nach bestem Wissen und Gewissen zu leisten. Die geringste Leistung ist die Rettung zu rufen, da das laut Gesetz für jeden zumutbar ist.
Posting: Jetzt hamma schon viel davon gelesen, dass man sich trauen soll, fast nix falsch machen kann. Und wenn man was falsch macht? Was mache ich, wenn ein Sani zu mir als Ersthelfer kommt und gleich aber sagt: "Des woa net gscheit!" oder "Nau suppa!" Oder wenn der Arzt sagt: "Das könnte Konsequenzen haben!" und dann abrauscht. Welche möglichen Konsequenzen erwarten mich?
Schrott: Dann sagt der Sani halt: "Des woa net gscheit!". Zu den rechtlichen Konsequenzen: Uns ist kein einziger Fall bekannt, wo jemals ein Laie wegen Fehler bei der Ersten Hilfe belangt worden wäre. Kein Staatsanwalt wird sich für ein "schuldig" aussprechen, wenn jemand nach bestem Wissen und Gewissen geholfen hat.
Herzdruckmassage und Mund zu Mund-Beatmung
Posting: Falsche Laienreanimationsmaßnahmen in einer Qualitätszeitung! Bewusstlosigkeit=Hilferuf+Herzmassage.
Schrott: Wenn man bei jemanden, der nicht reagiert, eine Herzmassage macht, dann ist das eine extreme Variante der Ersten Hilfe. Nach Rotkreuz-Lehrmeinung gilt: Der Betroffene ist bewusstlos und atmet = stabile Seitenlage. Atemstillstand = Herzdruckmassage.
Posting: Es gibt eine ganze Reihe von Notfällen, bei denen Atemstillstand eingetreten ist aber NOCH kein Kreislaufstillstand. Von einem Rettungssanitäter erwarte ich doch, dass er in der Lage ist das zu erkennen und beatmet - und keine Herzdruckmassage durchführt. aaaaaahhhhhhhhhh
Schrott: Das ist eine Serie für Laien und nicht für Ärzte und Sanitäter, aber selbst letztere differenzieren nicht mehr zwischen Atem- und Kreislaufstillstand. Das heißt, die Pulskontrolle wird nicht mehr praktiziert. Das bezieht sich auch auf das vorletzte Posting: Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine Herzdruckmassage allerdings auch bei einem funktionierenden Kreislauf nicht gefährlich. Wenn Sie im Zweifel sind, ob der Betroffene atmet oder nicht, führen Sie sie durch.
Posting: Was bei Demos und im Fernsehen leider oft den falschen Eindruck erweckt ... ist, wie stark der Brustkorb bei der Herzmassage niedergedrückt werden muss. Da wird meist, aus verständlichen Gründen, halbherzig angetupft, wenn doch eigentlich der Brustkorb um einige Zentimeter eingedrückt werden soll, oder?
Schrott: Stimmt. Antupfen bringt gar nichts. Ich empfehle, lieber tiefer zu drücken als zu leicht. Die Herzdruckmassage erfolgt mit dem Handballen auf der Mitte des Brustbeines mit durchgestreckten Armen - die Schultern sind dabei immer über dem Druckpunkt - mindestens fünf Zentimeter aber nicht mehr als sechs Zentimeter tief. Wenn ich mir die Faust des Betroffenen anschaue, dann ist das die richtige Tiefe, was vor allem für die Reanimation von Kindern hilfreich ist. Und nicht vergessen: der ideale Rhythmus ist "Yellow Submarine" von den Beatles.
Posting: Meine Ausbildung ist schon eine Zeit lang her, aber bei Atemstillstand würde ich in erster Linie auch an Beatmung denken!
Schrott: Nochmals: Atemstillstand bedeutet Herzdruckmassage und - wenn man nicht einen Grund hat, nicht zu beatmen - auch Mund zu Mund-Beatmung. Wichtiger ist die Herzdruckmassage.
Posting: Was ist, wenn beispielsweise ein groß gewachsener, austrainierter Sportler (mit großem Lungenvolumen) bei einer eher kleineren Person Mund-zu-Mund-Beatmung macht. Ist es da notwendig, dass man besondere Vorsicht anwendet oder ist der Druck, den man mit der "eigenen Puste" erzeugen kann, so gering, dass er völlig unbedenklich ist?
Schrott: Gute Frage. Unser Ziel ist, dass wir die Beatmung nur insoweit durchführen, dass sich der Brustkorb gerade einmal zu heben beginnt. Egal, ob ich einen Erwachsenen oder ein Baby beatme. Wer zu fest beatmet, beatmet den Magen mit und das ist nicht das Ziel...
Posting: Zuerst sollte man noch kontrollieren, ob die Atemwege überhaupt frei sind, nicht irgendwas im Mundraum oder Hals steckt. Auch wenn man dann nicht beatmen muss. So hab ichs zumindest gelernt.
Schrott: Stimmt, das war früher die Lehrmeinung. Davon ist man abgekommen - erstens weil nur ganz selten was im Hals steckt, zweitens weil Laien viel zu viel Zeit investiert haben, den Mundraum und Rachen zu kontrollieren, anstatt sofort mit Herzdruckmassage und Beatmung zu beginnen.
Abbinden bei hohem Blutverlust, keimfrei verbinden
Posting: Wäre nicht bei schweren Fällen zumindest ein teilweises Abbinden sinnvoll? Also nicht so stark, dass man die Blutzufuhr komplett abschnürt, aber so, dass der Fluss zumindest etwas eingeschränkt wird und zusätzliche Maßnahmen (etwa das Zuhalten der Arterie) einfacher sind, weil eben nicht mehr gar soviel Blut durchfließt?
Schrott: Abbinden ist nichts für Laien! Früher wurde das noch unterrichtet. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass diese Maßnahme nichts für Ersthelfer ist - selbst bei ganz schweren Fällen wie der Amputation von Gliedmaßen. Erste Hilfe in so einem Fall gestaltet sich folgendermaßen: Bei Amputation und Teilamputation gilt es die Stelle zu finden, aus der es stark blutet, und sie zuzudrücken.
Posting: Was genau bedeutet 'keimfrei verbinden'? Lediglich eine keimfreie Transportverpackung verwenden oder soll der Körperteil gesäubert werden?
Schrott: Keimfrei verbinden bedeutet, die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage zu bedecken und diese mit einer Mullbinde zu befestigen. Es ist nach aktueller Lehrmeinung auch möglich, die Wunde mit klarem Wasser zu reinigen, da oft Öl, Asphalt und andere Verunreinigungen drin sein können. Aber Achtung: natürlich nur bei einer Wasserqualität wie sie aus der österreichischen Wasserleitung kommt.
Atemwegsverlegung
Posting 1: Na, da bin ich aber froh, dass mein Vater damals an einen "Mythos" geglaubt hat. Als ich noch ein Kleinkind war, hat er mir das Leben gerettet, indem er mich - mir war ein Zuckerl im Hals stecken geblieben - kurz vor dem Ersticken an den Beinen hoch gehoben und geschüttelt hat. Das blöde Ding rutschte wieder aus meiner Kehle und ich hab's überlebt.
Posting 2: Was ist, wenn die Schläge und Heimlich-Griffe nichts bringen und man weiter auf den Notarzt wartet, während das Opfer blau anläuft und das Bewusstsein verliert. Ist es dann sinnvoll trotzdem zu versuchen mit Mund zu Mund bzw. Nase-Beatmung irgendwie zumindest ein bisschen Luft hineinzupressen oder könnte das die Situation noch verschlimmern?
Schrott: Meine Antwort auf beide Postings: Die betroffene Person nach vorne zu beugen und mit dem Ausatmen fest zwischen die Schulterblätter zu schlagen, hat dieselbe Wirkung wie sie an den Füßen hoch zu halten und zu schlagen, wenn etwas in der Luftröhre steckt. Wenn Vornüberbeugen und feste Schläge mit dem Ausatmen sowie der Heimlich-Griff nicht helfen, wird die betroffene Person das Bewusstsein verlieren. Dann tun wir als Laien das gleiche wie immer in so einem Fall: Herzdruckmassage und Beatmung.
Posting: Ich kenne wen persönlich, der nicht mehr leben würde wenn nicht ein Laie einen Luftröhrenschnitt (eigentlich Stich) gemacht hätte!
Schrott: Ein Luftröhrenschnitt ist nichts für Laien. Wenn die Wiederherstellung der Atmung nicht möglich ist, sind Herzdruckmassage und Beatmung anzuwenden.
Posting: Was passiert mit Zeug, das in der Lunge bleibt? Wird das vom Körper aufgenommen wenns zu groß für den Abtransport ist, entstehen Entzündungen, oder hängt das alles vom Fall des Falles ab?
Schrott: Dinge, die in der Lunge stecken, werden im Krankenhaus entfernt.
Jemanden aus einem Auto ziehen
Posting: Wann ziehe ich jemandem aus dem Auto? Wäre auch eine Erwähnung wert gewesen. Ich kenne die genaue Lehrmeinung des RK nicht aber ich denke auch nicht, dass diese vorschlägt einfach jeden sofort aus dem Auto zu ziehen.
Schrott: Wir ziehen Personen mit dem Rautekgriff dann aus dem Auto, wenn sie nicht auf das Ansprechen reagieren und/oder sich in einer Gefahrenzone befinden. Das kann sein: Das Auto raucht, befindet sich auf einer Straße, so dass die Insassen durch nachkommende Fahrzeuge gefährdet sind etc. Dabei muss man allerdings beachten, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen...
Verbrennungen nicht mit kaltem Wasser kühlen
Posting: Ich weiß leider immer noch nicht was ich tun soll nachdem ich meinen Finger verbrannt hab. Kühles Wasser? Warmes Wasser? Gar kein Wasser? Was dann? Bitte um Antwort.
Schrott: Die Verbrennung mit lauwarmem bis kühlem Wasser kühlen, auf keinen Fall aber mit kaltem Wasser. Es geht nicht nur um die Temperatur des Wassers sondern auch darum, ob es in einem Behälter ist oder fließt. Bei fließendem Wasser ist der Kühleffekt viel stärker, umso eher drohen Erfrierungen und Unterkühlung.
Schlangengift nicht aussaugen
Posting: Ich denke mir, eine möglicherweise relativ leichte Vergiftung in Kauf zu nehmen und jemanden damit das Leben zu retten, ist besser als nichts zu tun, während sich das Gift ungehindert im Körper des Gebissenen ausbreiten kann und zu warten bis es möglicherweise zu spät ist, oder liege ich falsch?
Schrott: Abgesehen davon, dass das Schlangengift sich beim Aussaugen der Bisswunde über die Schleimhäute sehr rasch in den Körper des Helfenden gelangt, geht es so schnell in den Körper des Gebissenen über, dass man es gar nicht schnell genug aussaugen kann. Darüber hinaus bekommt man beim Aussaugen nicht viel Gift aus der Bissstelle heraus. (Eva Tinsobin, derStandard.at, 22.09.2011)
Information und Anmeldung zu Erste Hilfe-Kursen:
Für Wien: http://www.roteskreuz.at/wien
Für
Österreich: http://www.roteskreuz.at
>> Mythos 1: Nur bei Erbrechen stabile Seitenlage
>> Mythos 2: "Mund zu Mund-Beatmung ist das Wichtigste"
>> Mythos 3: "Bei Helmabnahme fällt der Kopf auseinander"
>> Mythos 4: "Bei hohem Blutverlust: Abbinden!"
>> Mythos 5: "Den abgetrennten Finger ins Eiswürfel-Sackerl"
>> Mythos 6: "Atemnot? Luftröhrenschnitt!"
>> Mythos 7: "Epileptischer Anfall? Löffel zwischen die Zähne!"
>> Mythos 8: "Jemanden aus dem Auto heben? Viel zu schwer!"
>> Mythos 9: "Verbrennungen unters kalte Wasser halten"
>> Mythos 10: Der Unfallzeuge steht unter Schock"
Mythos 11: Zecken durch Drehen im Uhrzeigersinn entfernen
Ein Blick hinter die Kulissen des rettungsdienstlichen Rotkreuz-Großeinsatzes bei der FIS Alpine Ski WM 2013
Lebensrettendes Equipment: Ein Jahr nach dem Muamba-Herzstillstand werden 900 Defibrillatoren für Vereine im ganzen Land bereitgestellt
Alkohol kann das Aggressionspotential erhöhen - Wie bekommt das Rettungspersonal randalierende Patienten in den Griff?
Behandlung in Spezialkliniken steigert Überlebenschancen von Unterkühlungsopfern - Längere Transportwege sollen dafür in Kauf genommen werden
Nur sechs von 19 wichtigen Parametern stimmten im Vergleich zwischen Puppe und Mensch in punkto Atemwege überein
Nach professionellem Erste-Hilfe-Unterricht können 56,6 Prozent der Kinder den Defibrillator richtig anwenden
Was Calltaker und Dispatcher in der Landesleitstelle des Roten Kreuzes leisten und was der Code "A+ PAT IN SSL" bedeutet
Replantierbarkeit abgetrennter Finger erhöht sich mit der zwischenzeitlichen Aufbewahrung
Kongress zu Akutmedizin für Kinder in Wien - Schwerpunktthema sind Verbrennungen
Wenn in den Medien von Schock die Rede ist, handelt es sich in Wirklichkeit meist um einen Schreckzustand, weiß Frido Schrott - Mythos 10 mit Gewinnspiel
Zecken haben kein Gewinde am Kopf, es ist ihnen egal, in welche Richtung man dreht, sagt Frido Schrott - Mythos 11 mit Gewinnspiel
Wie man es richtig macht, zeigt der Rotkreuz-Lehrbeauftragte Frido Schrott Schritt für Schritt
"Eine Verbrennung gehört nicht unters kalte Wasser und auf keinen Fall mit Mehl oder Öl behandelt", warnt Frido Schrott - Mythos 9 mit Gewinnspiel
Wie man es richtig macht, zeigt der Rotkreuz-Lehrbeauftragte Frido Schrott Schritt für Schritt
"Ich habe junge Frauen mit unter 50 Kilo gesehen, die 130 Kilo-Typen raus gezogen haben", plädiert Frido Schrott für das Motto "Yes, we can" - Mythos 8 mit Gewinnspiel
"Sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und nicht unterbrechen, denn jede Sekunde zählt!"
"Die Verletzung der Zunge ist bei einem Krampfanfall das geringste Problem", weiß Frido Schrott - Mythos 7 mit Gewinnspiel
Schlangenbisse aussaugen? Abgetrennte Körperteile auf Eis packen? Mythen der Lebensrettung Teil 1 - enttarnt von Ersthelfer Frido Schrott
"Ein Luftröhrenschnitt bei einer Atemwegsverlegung ist Körperverletzung", warnt Frido Schrott - Mythen der Lebensrettung Teil 6 mit Gewinnspiel
Wer wie der Brenner im "Knochenmann" einen Finger im Sackerl mit Eiswürfeln transportiert, verursacht die Zerstörung des Gewebes - Teil 5 mit Gewinnspiel
Abbinden kommt aus Kriegszeiten, wo keine Rettung zur Stelle war - Heute gilt: Abbinden darf nur der Rettungsdienst - Mythen der Lebensrettung Teil 4 mit Gewinnspiel
Es ist unwahrscheinlich, dass der Ersthelfer einem Verunfallten beim Abnehmen des Helmes das Genick bricht - Mythen der Lebensrettung Teil 3
Schlangenbisse aussaugen? Abgetrennte Körperteile auf Eis packen? Mythen der Lebensrettung Teil 2 - enttarnt vom Rotkreuz-Lehrbeauftragen Frido Schrott
Das hat mich auch immer sehr genervt, dass man bei jedem Auffrischungskurs neue Kürzel und Eselsbrücken präsentiert bekommt, mit denen man sich Alles angeblich viel leichter merkt - und das hat absolut nichts mit dem Fortschritt der Medizin zu tun sondern ausschließlich mit den Genieblitzen irgendwelcher Didaktikheinis ...
Ich glaube kaum, das die Kardiologen und Anästhesisten des European Resuscitation Council (ERC) sonderlich erfreut wären, wenn du sie als "Didaktikheinis" bezeichnest.
Das ERC überarbeitet alle 5 Jahre ihre Empfehlungen zu Wiederbelebungsmaßnahmen und lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Dies geschieht um aufgrund von Studien, Einsatzberichten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und technologischen Fortschritten die Maßnahmen auf den besten Stand zu bringen.
Die Organisationen welche Erste-Hilfe-Kurse anbieten, passen dementsprechend dann natürlich auch ihre Lehrmeinung an.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.