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Das "Volleyballpopulärmachen ist gelungen", sagt Peter Kleinmann.
Wien - Die Volleyball-EM ist vorbei, Peter Kleinmann redet weiter. Zum Beispiel über die EM, bilanzierend. Was den finanziellen Aspekt betreffe, so werde man "sicher nichts verdienen", sagte Kleinmann am Montag als Cheforganisator der EM und Präsident des Verbands (ÖVV). Freilich sei das Turnier "nie auf Gewinnmachen ausgerichtet" gewesen, sondern "auf Volleyballpopulärmachen". Das sei gelungen. "Wir haben viele Leute mit Volleyball in Berührung gebracht, die diesen Sport noch nie in dieser Qualität gesehen haben."
Die 16 Spiele in der Wiener Stadthalle versammelten insgesamt 59.300 Zuseher (Schnitt: 4236). Die sechs Vorrundenspiele in Innsbruck zogen 8100 Besucher (Schnitt 1350) an. Mitveranstalter Tschechien richtete in Karlovy Vary (Karlsbad) und Prag insgesamt 16 Spiele aus, dort lag der Zuschauerschnitt auch ohne Finalspiele bei 4452.
Zum Beispiel über die Finalteams hat Kleinmann noch einmal gesprochen. Dass die Fans des Europameisters Serbien im Endspiel beim 3:1 gegen Italien mit Pfeifkonzerten teils höchst unangenehme Stimmung erzeugten, wollte er darauf zurückführen, dass bei den Italienern ein eingebürgerter Serbe (Dragan Travica) den Aufspieler gibt. Als Organisator fühlt sich Kleinmann den Serben zu Dank verpflichtet. Diese hätten die EM gut beworben und viele Fans mitgebracht - im Gegensatz zu den Italienern, deren Anhang Kleinmann enttäuschte. Dabei habe man im Vorfeld sogar eine Pressekonferenz in Rom abgehalten und EM-Folder auf Italienisch publiziert.
Zum Beispiel bezog sich Kleinmann noch einmal auf den Sponsor der Serben. Just Österreichs ehemaliger Generalsponsor Telekom Austria unterstützte mit seiner 100-prozentigen serbischen Tochter Vip den Europameister. Aufs richtige Pferd gesetzt, könnte man sagen, Kleinmann richtet den Telekom-Verantwortlichen darüber hinaus aber aus: "Sie sollen sich schämen." Nicht das Serben-Sponsoring kritisiert er, sondern den plötzlichen, vor zwei Jahren vollzogenen Ausstieg aus dem eigentlich bis 2016 vorgesehenen Vertrag mit Österreichs Nationalteam und Kleinmanns Klub, den hotVolleys.
Zum Beispiel auf Österreichs Volleyball-Perspektive ist Kleinmann noch einmal eingegangen. Es gebe jetzt eine. Die Mannschaft sei jung, habe das Potenzial, sich auch sportlich für eine EM zu qualifizieren. Österreichs deutscher Teamchef Michael Warm habe binnen zwei Jahren sehr viel aufgebaut und vier weitere Jahre Zeit. Warms Vertrag wurde schon vor der EM bis 2016 verlängert. Ob Österreich nach 1999 und 2011 wieder eine EM ausrichten werde, vielleicht wieder zwölf Jahre danach? "In zwölf Jahren bin ich 76", sagte Kleinmann, "da könnt ihr mich alle am .. ." Zensur! Denn natürlich hat Peter Kleinmann auch da weitergeredet. (Fritz Neumann, DER STANDARD, Printausgabe, Dienstag, 20. September 2011)
3:1 gegen Italien in ausverkaufter Wiener Stadthalle - Italien-Coach: "Ein bisschen traurig werden wir für einige Stunden sein"
Titelverteidiger besiegt nach der Halbfinalniederlage gegen Italien im Spiel um Platz drei Russland mit 3:1
Dem Scheitern zum Trotz will Gastgeber Österreich die Volleyball-EM als einen Aufbruch begreifen
Nach drittem 0:3 der Österreicher letzter EM-Platz - Warm-Team präsentierte sich aber kämpferisch und teils spielerisch gut
ÖVV-Team geht auch im zweiten Spiel der Heim-EM ohne Satzgewinn vom Platz und ist damit praktisch ausgeschieden
ÖVV-Team hält gegen die favorisierten Slowenen zwar mit, kann aber dennoch kein Erfolgserlebnis verbuchen und verliert glatt mit 0:3
Österreichs Volleyballer gehen mit großen Hoffnungen ins Turnier. Aufsteigen und nur ja nicht an 1999 erinnern, so lautet das Ziel
Nationalteam hat bei EM Aufstieg vor Augen - Wien und Innsbruck hoffen auf Zuschauer-Boom - Russland Titel-Favorit
Michael Warm führt Österreichs Volleyballer als Teamchef in die EM. Er spricht über Sinn und Freude, Sieger und Verlierer
Österreichs Volleyballer gewinnen beim Vorbereitungs-Höhepunkt zur EM gegen Brasilien klar
Philip Schneider ist der einzige Legionär im Nationalteam. Der gelernte Bankkaufmann über Einkaufszentren und den Sprung ins Ausland
Teamchef Michael Warm fährt ein hartes und ungewöhnliches Programm
Jetzt muß unser aller Peterle seine Heißvolleys eh ab sofort auf Amateurbetrieb umstellen, er hat kein Geld mehr.......Tja, in den fetten Jahren das Geld für Legionäre gehabt.....auch wenns ausschliesslich von Sponsoren kam.....(böse Telekom).......die Laskagretl gibts a nimmer......und die Dreifachakademikerin von Sportamt ist kein Zimmermann.....
Hab ganz nett viel für Tickets gezahlt. War's auch wert. Wenn natürlich vor der Halle Freikarten verteilt werden wie in Innsbruck, ist da natürlich ein Beigeschmack... Da hat sich Kronthaler ganz nett verkalkuliert. 'Seine' Italiener, die er 'deswegen so liebt' (ECHO September-Ausgabe) wollten einfach nicht. Vieleicht zahlen die auch nicht jeden Preis (doppelt so viel wie in Serie A).
Wäre Österreich Europameister geworden hätte man das nur am Rande mitbekommen. Da sieht man die unterschiedlichen Dimensionen.
Eigentlich sehr schade für diesen tollen Sport. Würde sich in Österreich auch einen höheren stellenwert verdienen.
Stadion fd. EM abgesperrt. 50 Autos waren abgestellt:-((( An jenem Tag, als der fcw gegen die sv ried spielte:-(( Wäre der offen gewesen, so wären auch mehr Zuschauer im Tivoli gewesen. Aber das ist ja wurscht:-(((((( Tirol eben.
Bei seiner eigenen Truppe duldete er ebenfalls auf Dauer keine Trainerpersönlichkeit, bei den Spielen im Budocenter lief er immer mit umgehängtem Sakko wie ein Berserker hinter der Spielerbank auf und ab. Das drückte auf Dauer kein noch so guter Trainer durch. Bei den CL_Spielen war das VIP Indoorzelt immer prall gefüllt und alle Adabeis taten auf Fan....und die Halle mußte immer mit Hundertschaften von Schülern aufgefüllt werden. Ohne diesen wären auch zu den CL-Spitzenspielen nie mehr als 200 - 300 Fans gekommen. Wo stehen die Hotvolleys heute ? Als Durchschnittsteam im Liganirvana. Danke Peterle !
Jeder soll seine Meinung haben. Ich finde es nur schade, wenn immer nur eine Seite beleuchtet wird. Warum wird zum Beispiel die Idee der SchulAction so verrissen? Schüler kommen zu Tausenden in die Hallen. Schaffen Atmosphäre und verbringen viell. mehr Zeit beim Sport als vor der Playstation. Ich versteh nicht wo hier das Problem liegt?! Beide Seiten profitieren. Dem Herrn Jagerhofer macht auch keiner einen Vorwurf weil er die Tickets verschenkt?! Hier sind alle dankbar. Und zu Recht.
Das ist doch klar, Agata! Weils bestimmt jede Menge kostet! Schliesslich kommen die Kids nicht in die Halle, sondern werden mit Bussen dort hingebracht. Eine Betreuungsperson braucht man auch. Und dann Gratisleiberl und so. Und dass das wirklich nur für die Kids gemacht wird, glauben nur wenige. Hier gehts viel eher darum, den Sponsoren eine volle Halle vorzugaukeln und um Nachwuchs für die Hotvolleys zu werben. Aber wer zahlt das eigentlich? Vielleicht die "öffentliche Hand" ? Auf der anderen Seite gibts Volleyballmannschaften, die sich die Dressen selber zahlen müssen und die Fahrten mit dem eigenen Auto oder dem von Eltern und Fans. Benzingeld Null. Aber ich weiss schon, wer braucht schon solche Mannschaften, sind ja keine Hotvolleys!
Ja eh richtig und gut, aber: Aber es bleibt nix hängen, für den Aufwand ist das Ergebnis maximal dürftig und fast nicht messbar. Deswegen sind auch sehr viele Sponsoren abgesprungen und Volleyball ist in Wien tot. Dorfmannschaften wie Aich/Dob, Arbesbach, Amstetten können nicht klagen....und in Innsbruck habens auch keine Fanprobleme, dort brauchens nicht soviele Schulen zum Auffüllen......
Österr.Randsportarten brauchen absolut besessene und verrückte Leadertypen wie zB. den Prokop und eben diesen Kleinmann. Der Peterle hat immer polarisiert und sehr viele Wegbegleiter sind ihm abhanden gekommen, er duldete auf Dauer keine starke Persönlichkeit neben sich. Hannes Kronthaler weiß davon ein Lied zu singen. Um potente Geldsponsoren für seine Leibeigenentruppe Hotvolleay aufzureissen, hat er auch seine eigene Großmutter verkauft, zugegeben, ein begnadeter Geldaufreisser war er, seinerzeit hat der die Halstuchgretel Laska immer wunderbar eingebraten und dem Wiener Sportreferat sehr viel Geld rausgerissen. Und im grossen Wapppensaal im Rathaus immer aufwendige CL-Auslosungspartys geschmissen. Da floss sehr viel Geld !
Bitte beleidigen Sie Prokop nicht. Kleinmann favorisierte und stlisiert die Russen, als EM Meister. Außer Spesen nichts gewesen. Prokop ist ein Handballkenner, Kleinmann nur ein Präsident der kleinen ÖVB Gemeinschaft in Österreich.
In Polen werden mit dieser Zuschauerzahl (59.300)mit 4-5 Spielen die Halle gefüllt. Populärste Sportart bleibt (mit abstand) Speedway, Volleyball, Basketball Handball....und dann Fussball.
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