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"Was halb ist, ist das Gehalt, gearbeitet wird voll"

Interview | 19. September 2011, 18:48
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    Eugen Banauch: "Wir reden von knapp über 1000 Euro netto im Monat für einen hochqualifizierten Vollzeitjob."

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    "I accept chaos, I'm not sure whether it accepts me": Bob Dylan, musikalischer Chaostheoretiker und Forschungsobjekt unter dem wissenschaftlichen Raster - hier bei einem Konzert in Tel Aviv am 20. Juni.

Jungwissenschafter Eugen Banauch, derzeit Junior Professor an der Hebrew University of Jerusalem, über halbe Doktorarbeiten, und Fußnoten, die es bis nach Cannes geschafft haben

STANDARD: Sie sind seit Oktober 2010 "Österreich-Lektor" an der Hebrew University - wieso Israel?

Banauch: Es hat mich gereizt, außerhalb Österreichs zu lehren, darum habe ich mich um die postdoktorale Lektorenstelle beim Österreichischen Austauschdienst (ÖAD) beworben. Außerdem habe ich mich intensiv mit dem jüdischen Exil beschäftigt, genauer mit jüdischen Autorinnen und Autoren, die auf der Flucht vor Nazideutschland nach Kanada gekommen sind. Daher mein kulturelles und geschichtliches Interesse an Israel.

STANDARD: Was sind die augenscheinlichsten Unterschiede zwischen dem Hochschulsystem in Österreich und dem in Israel?

Banauch: Was ich aus meiner Arbeit in den Geisteswissenschaften bemerken kann: In der Wahrnehmung vieler Israelis sind die Unis näher am Leben dran, haben Identifikationspotenzial. Wissenschaft ist ein gesellschaftlich sinnvoller Beitrag, etwas zum Anfassen und wird auch so gesehen. Die bei uns ebenso starke wie falsche Wahrnehmung, dass gerade Geistes- und Sozialwissenschaften eigenbrötlerisch im Elfenbeinturm stattfinden, dass diese Arbeit die Gesellschaft nicht berührt und nicht von ihr berührt wird - das gibt es in Israel viel weniger. In Cannes wurde heuer der israelische Film Footnote für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Das ist ein unterhaltsamer, frischer Film, im Universitätsmilieu angesiedelt: Vater und Sohn, beide Professoren an der Hebrew University, fechten so manchen Strauß aus, da ihre Berufs- und Lebensauffassungen aufeinanderprallen. Die Relevanz ihrer Arbeit für die Gesellschaft wird aber deutlich.

STANDARD: Gibt es etwas, wo Sie sagen, das ist in Österreich im Hochschulbereich besser als in Israel?

Banauch: Überschattet wird derzeit leider alles davon, dass es da wie dort extreme finanzielle Engpässe gibt. Allein an meiner Fakultät in Wien sollen in den nächsten drei Jahren fünf Prozent der Personalkosten eingespart werden. Dabei steigen die Studienanfängerzahlen im zweistelligen Prozentbereich, sodass nicht einmal das Gegenteil, also eine fünfprozentige Erhöhung der Personalkosten, ausreichend würde, um diesen Zuwachs zu bewältigen.

STANDARD: Gibt es auch Unterschiede in der Wissenschaftskultur oder im Klima an den Universitäten?

Banauch: Mein Eindruck ist, dass in Israel Dissertantinnen und Dissertanten besser in den Unibetrieb integriert sind. Da ist es üblicher, während des Doktoratsstudiums Lehrerfahrung zu sammeln.

STANDARD: Sie kennen Universitäten in Großbritannien, in Kanada, in Israel und Österreich - was fehlt in Österreich am meisten?

Banauch: Zum einen fehlt die größere "Betreuungsfreude", die ich aus dem anglo-amerikanischen System kenne. Natürlich gibt es immer eine persönliche Komponente - Lehrende müssen den Kontakt mit Studierenden als einen integralen Teil des Berufs definieren und Freude daran haben - , aber vor allem auch eine strukturelle: ohne Anreiz, ohne besseres Studierenden-Lehrenden-Verhältnis, ohne größere Anerkennung der Lehre wird das in Österreich nicht gelingen. Zum anderen: die flacheren Hierarchien, wie etwa in Kanada - beispielsweise dadurch, dass es die Habilitation nicht gibt. Wer diese hinterfragt, rüttelt in Österreich an einem Tabu, ich aber finde es nur folgerichtig: Es wird Zeit, das anglo-amerikanische System, das studienplanmäßig mit Bachelor und Master-Modulen längst umgesetzt ist, auch lehrendenseitig umzusetzen. Durchgängige Karrieremodelle, die Motivation, dass gute Leistungen des jüngeren wissenschaftlichen Uni-Personals auch mit sozialer Planbarkeit abgegolten werden: Trotz noch so guter Leistungen hängt ja seit ein paar Jahren jede/r in den Geisteswissenschaften in der Luft, und das oft bis vierzig und länger. Viele gute Nachwuchswissenschafter geben früher auf oder wandern ab.

STANDARD: Im Oktober kommen Sie zurück nach Österreich, an die Uni Wien an ihre befristete 50-prozentige Qualifikationsstelle am Institut für Anglistik und Amerikanistik. Damit haben Sie, wie die meisten Nachwuchswissenschafter, nur jahrelanges Prekariat als Zukunftsaussicht. Warum trotzdem Wissenschaft? Warum in Österreich?

Banauch: Österreich ist damit leider nicht allein. Statistiken zeigen, dass in den USA in den letzten Jahren gerade einmal 30 Prozent der PhDs in den Humanities eine - zeitweilige - Uni-Anstellung erreichen konnten. In Österreich und Deutschland sind die Zahlen vermutlich deutlich schlechter. Warum Wissenschaft? Weil ich es wirklich gern mache und es bisher auch - wenn auch mit finanziellen Einschränkungen - geklappt hat. Das Risiko, dass ich mich aber mit Mitte/Ende dreißig beruflich ganz neu orientieren werde müssen, weil dann universitär die Fahnenstange erreicht ist, besteht; es ist sogar wahrscheinlich. Wie viele meiner Generation, die prekär angestellt sind, bewerbe ich mich regelmäßig auf passende Ausschreibungen im Ausland.

STANDARD: Was steht auf der Wunschliste eines jungen Wissenschafters an die Politik ganz oben?

Banauch: Ein persönlicher Punkt, weil ich da, wie viele, direkt betroffen bin: keine Ausschreibung von halben Qualifikationsstellen! Das wird derzeit in Österreich und auch in Deutschland laufend gemacht, und ist an Zynismus nicht zu überbieten. Denn: Das Einzige, was halb ist, ist das Gehalt, gearbeitet wird voll. Man gibt ja nach den vier bis sechs Jahren Vertrag keine halbe Doktorarbeit oder Habilitation ab, schreibt in dieser Zeit nicht die Hälfte der wissenschaftlichen Aufsätze, organisiert oder fährt nicht auf halb so viele Konferenzen. Tatsächlich wird natürlich alles ganz gemacht - täte man das nicht, gäbe es nachher gar keine Möglichkeit, sich an einer anderen Uni für eine Stelle zu bewerben. Klartext: Wir reden von knapp über 1000 Euro netto im Monat für einen hochqualifizierten Vollzeitjob, mit gar nicht rosigen Zukunftsaussichten.

STANDARD: Wo liegen denn generell die größten Probleme der österreichischen Universitätspolitik der letzten Jahre aus Sicht eines Nachwuchswissenschafters?

Banauch: Was mittlerweile einer ganzen Generation fehlt, ist Planungssicherheit. Niemand ist an Sesselklebern im Uni-Betrieb interessiert, die es ja auch gegeben hat. Stärkere Leistungsüberprüfungen waren wichtig. Aber das Pendel ist nun extrem in die Gegenrichtung ausgeschlagen. Wenn über etliche Jahre exzellente Leistungen erbracht worden sind, muss sich das auch irgendwann lohnen, das ist in vielen anderen Berufen ja auch und richtigerweise der Fall. Das derzeitige System beißt sich aber in den Schwanz, denn: Die neoliberalen Verschlechterungen der letzten Jahre haben absurderweise dafür gesorgt, dass Leistung eben nicht belohnt wird.

STANDARD: Zum Beispiel?

Banauch: Institute und Professoren sind für die Institutsbilanz angehalten, Drittmittelprojekte einzuwerben, in denen junge Doktorandinnen und Doktoranden für ein paar Jahre angestellt werden. Egal, wie gut deren Arbeit ist: Mittelfristig gibt es für diese aber kaum berufliche Zukunft in der Wissenschaft, weil die nächste Stufe in der Karriereleiter fehlt. Es muss hier auch bedacht werden, dass es bei uns bis dato für Geisteswissenschafterinnen und Geisteswissenschafter eine nur sehr geringe Durchlässigkeit in andere berufliche Bereiche gibt. Das ist aber nicht überall so. In England etwa landen besonders viele im Managementbereich. Sie sind dort wegen ihrer Bildung, der Fähigkeit, kritisch-analytisch zu denken, aber vor allem auch, weil sie in rapid wechselnden Arbeitswirklichkeiten flexibel bleiben können, gefragt. In Österreich ist der Einstieg in die Privatwirtschaft noch viel problematischer.

STANDARD: Wie kommt Bob Dylan zu akademischen Ehren? Sie halten dazu auch in Israel Seminare und haben im Mai 2011 in Wien eine dreitägige wissenschaftliche Dylan-Konferenz - "Refractions of Bob Dylan - Cultural Appropriations of an American Icon" (www. dylanvienna.at) - organisiert.

Banauch: Mir ist wichtig zu zeigen, dass Phänomene der Alltagskultur im Zentrum der wissenschaftlichen Beschäftigung stehen können und sollen. Außerdem funktioniert Wissenschaft dann besonders gut, wenn sie auch lustbetont sein darf. Das ist mit der Konferenz sehr gut gelungen. In den Kursen an der Hebrew University war die Dylan-Rezeption in Europa und Israel Ausgangspunkt, um kulturelle Aneignungsprozesse zu untersuchen. Es hat auch geholfen, in die Amerikanisierungsdebatte nicht einseitig-negativ einzusteigen. Für mich war es extrem spannend, das mit einer israelischen Hörerschaft zu tun.

STANDARD: In Sommer 2011 gab es in einigen Ländern Proteste. Auch in Israel demonstrierten viele. Wie interpretieren Sie als Kulturwissenschafter den "Israelischen Sommer", der tausende junge Menschen auf die Straße getrieben hat?

Banauch: Zu Beginn meines Aufenthalts hatte ich den Eindruck, dass die Studierenden hier wenig über das pragmatische Ziel des schnellen Studienabschlusses hinaus aktiv sind. Das hat sich nun binnen weniger Wochen schlagartig geändert. Die Proteste sind in Israel klar von den Studierenden ausgegangen. Viele müssen etwa Vollzeit arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren. Meine Studierenden sprechen nun vom Gefühl des Aufbruchs, und dass eine echte kulturelle Revolution möglich scheint. Ebenso stark ist allerdings auch das Gefühl, dass echte politische Alternativen fehlen. (Lisa Nimmervoll, STANDARD-Printausgabe, 20.9.2011)

EUGEN BANAUCH (35) studierte Anglistik und Germanistik in Wien, Brighton (GB) und Ottawa (Kanada), promovierte 2007 (Fluid Exile. Jewish Exile Writers in Canada 1940-2006) und war Assistent am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Uni Wien. Seit Oktober 2010 ist er Gastprofessor in Israel am Center for Austrian Studies an der Hebrew University in Jerusalem.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 77
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CL
00
20.9.2011, 18:15

Danke für das interessante, aufschlußreiche und lehrreiche Interview!

In solchen Fällen bin ich immer froh, ein Original der aktuellen Ausgabe/Erscheinung vor Augen zu haben - da liest es sich leichter und einfacher! ;-)

Yukio Wakizashi
02
20.9.2011, 12:26
Dynamisch

Bezüglich Fussnoten wollte der Standard hier auch sein Schärflein beitragen und hat gleich (blau!) "rapid" verlinkt. Die Geisteswissenschaft dankt!

YW

phaidros
00
20.9.2011, 14:41

:D

Der Vater Staat
16
20.9.2011, 11:29
blidungsarmes Österreich

Das Interview legt den Finger auf die Wunde: Unterbezahlt, prekär und weitgehend rechtlos - das ist die Situation der meisten jungen WissenschaftlerInnen an der Uni. Wohin das führt ist ebenso absehbar: Wer kann, "flieht" ins Ausland - oder beutet sich selbst aus bis zum Geht-nicht-mehr ... bildungsarmes Österreich!

Taschenkalender
251
20.9.2011, 10:40
Promotion mit 31

andere sind mit diesem Alter schon mitten in ihrer Habil oder kurz vor deren Fertigstellung..

Soulman
01
26.9.2011, 20:28

Durchschnittsalter Habilitation im deutschsprachigen Raum: 39,5 Jahre - Tendenz eher steigend.

Troll.

geordie
00
24.9.2011, 09:01

und was haben Sie so hochtrabendes geleistet in Ihrem Leben? Sagen Sie uns doch Ihr Alter, Ihren Job und Ihren Bildungsstand. Dann können wir Sie vielleicht auch aufgrund rudimentärer Vorinformationen vorverurteilen, ohne genaueres über Ihr Leben zu wissen.

Got Your Nose!
02
20.9.2011, 21:13

Sie sind da viel weiter. Mit 12 schreiben Sie schon zu Hochschul-Themen.

Der Steiner
01
20.9.2011, 19:20

Hahaha! Das hieße dann ja, dass ich der Oberlooser bin, weil ich erst mit 28 meinen Bachelor beginne? Ich lach mich kaputt.

Atheist von Gottes Gnaden
01
26.9.2011, 10:17

"loser" schreibt man mit einem o. ich hoffe, sie machen nicht anglistik.

blackdeeper
01
20.9.2011, 17:05
du i...iot!

was für ein traumtänzer bist du denn?
und ich verzichte jetzt bewusst auf argumente. rechnen kann jeder selbst.

phaidros
00
20.9.2011, 12:39

so what?

wortwechsel
014
20.9.2011, 11:26

Woher weisst du, dass derjenige der mit 31 Jahren die Diss schreibt nicht der Beste ist? Ein Studium in Regelstudienzeit ist kein Garant für ausgezeichnete Forschungsleistungen.

Eher im Gegenteil. Gute Forschung braucht ein breites Fundament und geistige Flexibilität - das findet man nicht bei Scheuklappen-Schnelldurchlauf-Studenten.

smea_gol
02
20.9.2011, 10:45

jaja...

mediziner, die ja mit dem dr. abschließen, und die magister-schiene nicht haben

mediziner, übrigens, die wenige(r) studenten zu betreuen haben, und auch an der uni-klinik besser verdienen.

als techniker oder naturwissenschaftler, auch als geisteswissenschaftler ist das nicht ganz so quick mit einer klinischen Studie abgetan.

Bitte nicht posaunen, das tun die flaschen a la töchterle, pichl im bmwf und sünkel, badelts aus der uniko, so wie so pfosten wie der spindelegger eh scho genug.

Genosse aus der Gosse
00
3.10.2011, 00:15

nur weil ich es erst jetzt gelesen habe:

"...quick mit einer klinischen studie..."

ich weiß nicht was genau Sie mit "klinischer studie" meinen - eine prospektive, kontrollierte klinische studie? falls ja: wissen Sie, wie viel aufwand das ist, vom AGES oder MPG antrag bzw. ethik-Antrag einmal abgesehen? und wie schwirig es oft sein kann, die erfordelriche anzahl an patienten zusammenzubekommen? diese probleme haben z.B. techniker in der regel nicht.

klar, eine retrospektive studie geht oft recht schnell, aber damit kommen Sie dann auch nicht in wirklich hohe journale hinein (ausser die anzahl der eingeschlossenen patienten ist wirklich hoch - aber dann geht sie auch nicht mehr so "quick").

pfs79
00
20.9.2011, 11:16

mediziner, die in der klinik arbeiten, und dann noch als betthupferl ein wenig forschung drauflegen. auch den medizinern wird nicht alles geschenkt.

keywords
00
20.9.2011, 14:35

das ist richtig.

aber im gegensatz zu meinem freund an der TU kriegt seine schwester an der meduni wenigstens zeitausgleich für die zeit, die sie über ihren vertrag hinaus da bleibt.

Genosse aus der Gosse
00
21.9.2011, 13:44

???????

zeitausgleich für überstunden - an welcher klinik bitte??????

der einzge zeitausgleich an der meduni (zumindest im klinischen bereich) ist meines wissens jener vor oder nach einem wochenenddienst (aus gründen des arbeitszeitgesetzes).

Taschenkalender
61
20.9.2011, 10:49
auch wenn man theoretisch

mit 19 anfängt, 5 Jahre Diplom oder ca 6 Jahre bis zum Master = 24/25

Dann ist man selbst bei 4 Jahren Diss um gute 3 Jahre jünger als hier..

In die Forschung sollten eben nur die Besten kommen..

RS69
 
00
22.9.2011, 22:54

Nicht in einem technischen Fach, wenn man auch Auslandaufenthalte unterbringen will.

Got Your Nose!
01
20.9.2011, 21:15

und wenn man mit 20 anfängt? so, als später eingeschulter, oder nach der HTL? oder vorher ein bisserl was arbeitet? oder dazwischen? oder überhaupt nicht wie ein trottel den regelplan durchackert? falls sie weitergelesen haben, der mann hat 2 fächer studiert.

Már
00
20.9.2011, 16:03

Was sind schon 3 Jahre in einem ganzen Leben? Nichts.
Und ich bin mir ziemlich sicher dass einer der mit 31 promoviert, und sich entweder länger zeit gelassen oder schon ein anderes Studium absolviert hat, in den 3 Jahren mehr fürs Leben gelernt hat als so mancher "Lebenslaufperfektionist".

keywords
00
20.9.2011, 14:37

und wenn man zwei studien absolviert hat?
und wenn man davor gearbeitet hat?
und wenn man eine krankheit gehabt hat?
und wenn man sich einfach zeit gelassen hat?

wissen sie, sie haltens vielleicht nicht für möglich, aber: auch wenn man eine klasse in der schule wiederholt hat, kann man sehr schlau sein und ein studium sowie ein doktorat absolvieren.

phaidros
05
20.9.2011, 12:52

ja, unter der vorannahme, dass die juengeren automatisch die besseren sind.

oder, anders ausgedrueckt: dass die, die beim auswendiglernen brav waren, auch die sind, die spaeter gute forschungsideen haben, gute (lab)fuehrungsqualitaeten und gute social skills inklusive lehrbefaehigung haben (alles sehr wichtig in der wissenschaft)

gibts dafuer indizien? meiner erfahrung widerspricht diese vorannahme ja eher, von ein paar ausnahmen abgesehen.

großkotz
06
20.9.2011, 11:15

Und was ist wenn er vielleicht erst mit 24 angefangen hat?

Sie können nicht irgendwas annehmen und dann jemanden aufgrund dieser Annahmen heruntermachen.

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