Hotelpreise steigen

In Wien gibt's die teuersten Zimmer

19. September 2011, 16:01
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    foto: apa

    Um den Durschnittspreis von 100 Euro schläft man noch lange nicht im Hotel Imperial in Wien.

Hotelpreise in Österreich legten im ersten Halbjahr um 3 Prozent zu - Im Durchschnitt wurden 99 Euro pro Zimmer und Nacht bezahlt

Wien - Die Durchschnittspreise in den österreichischen Hotels haben sich im ersten Halbjahr 2011 um 3 Prozent auf 99 Euro erhöht, geht aus dem aktuellen Hotelpreisindex (HPI) von Hotels.com hervor. Am teuersten sind die Zimmer in Wien, wo die Preise gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um gut 6 Prozent auf durchschnittlich 100 Euro stiegen. Dahinter rangierten Innsbruck mit 93 Euro (minus 3 Prozent) und Salzburg mit 90 Euro (nahezu unverändert).

Einen besonders kräftigen Preisanstieg verzeichnete Graz mit dem österreichweit größten prozentualen Plus von 9 Prozent auf durchschnittlich 85 Euro. Dies sei unter anderem auf das Festival für zeitgenössische Kunst "Steirischer Herbst" zurückzuführen. In Linz verteuerten sich die Hotelzimmer den Angaben zufolge um 1 Prozent auf 73 Euro.

Die beliebtsten Reiseziele der Österreicher im Inland sind unverändert Wien, gefolgt von Salzburg, Graz und Innsbruck. Im Ausland reisen die Österreicher am häufigsten nach New York, wo die relative Stärke des Euros gegenüber dem Dollar genutzt wird. Sechs der 20 am häufigsten besuchten Städte der Österreicher lagen in den USA. Auch deutsche Destinationen waren sehr gefragt: Hamburg verbesserte sich von Platz 17 im Vorjahr auf Platz 8, München stieg von Platz 13 auf Zahn. An dritter Stelle liegt Berlin. Innerhalb Europas ist aber nach wie vor London die am stärksten gebuchte Stadt der Österreicher.

Der Hotels.com HPI basiert auf Buchungen, die auf Hotels.com gemacht wurden und bildet die von Kunden tatsächlichen gezahlten Hotelzimmerpreise ab, nicht die ausgewiesenen Zimmerraten. Hotels.com ist Teil der Expedia-Gruppe und bietet Zugriff auf rund 140.000 Qualitätshotels, Bed-and-Breakfast-Angebote und Ferienwohnungen.

Das Unternehmen betreibt weltweit 85 Hotels.com Websites - darunter 33 Websites in 24 Sprachen für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Die erste europäische Website ging 2002 online, die deutsche und die österreichische gibt es seit 2003. Allein die europäischen Websites nutzen den Unternehmensangaben zufolge "mehrere Millionen Besucher im Monat", Hotels.com verzeichne "Tausende Buchungen täglich". (APA)

Alexander67
01
20.9.2011, 09:11
Durchschnitt

100 Zimmer zu 500 Euro, 1000 Zimmer zu 60
Euro ergibt einen Durchschnittspreis von 100 Euro, aber einen mittleren Preis von 60 Euro.

maxauthority
00
20.9.2011, 11:29

Der Median wär da sicherlich sinnvoller, ja.

Käptn Hirni
 
00
20.9.2011, 09:05
Die Preise

im Orient haben auch ganz schön angezogen.

Beiddenker
00
19.9.2011, 23:17
No na net - Wäre nur überrascht gewesen, wenn Zimmer in Purkersdorf oder so ...

... am Teuersten wären :-)

Charles Milton Ling
00
19.9.2011, 18:34
Es ist das alte Lied...

"Durschnittspreis", "beliebtsten"...

TrickkisteX
00
19.9.2011, 16:40

Also wenn alle soviel Komission einfordern wie hotels.com sprich Expedia dann müssen auch die Preise steigen. Der Schnäppchenjäger schlägt den Hotels ein Schnippchen...

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