Das Dorf an der Grenze 1–3

„Einmal muss doch gnua sein mit dem Umbringen. Immer der ane den andern, und umgekehrt, und immer fort.“

Horst Schellander lebt seit dem Ende des Krieges (und des Großdeutschen Reiches) in der Stimmung des Siegers. Als Tito-Partisan hat er Kopf und Kragen riskiert und wartet nun darauf, dass ihm sein Einsatz gelohnt wird. In den Reihen der KPÖ streitet er für die Sache der Slowenen und setzt auf eine „Vereinigung“ mit den slowenischen Brüdern in Jugoslawien. Seine Hoffnungen werden durch den Bruch Titos mit Moskau endgültig zunichte gemacht. Während Schellander in materielle Schwierigkeiten gerät und sich als Straßenarbeiter verdingen muss, erlebt er, wie seine Nachbarn, Österreicher und Slowenen, sich auf das Fortwursteln im engen Alltag konzentrieren. Der zaghaft einsetzende Tourismus, der dem Dorf ein bisschen Wohlstand verspricht, „korrumpiert“ die Ideale, an die Schellander geglaubt hat. Ideologische Überzeugungen haben sich längst mit handfesten ökonomischen Interessen vermengt. Schellander hält die Wirklichkeit nicht aus ... ARD-Fernsehspiel

Regie: Fritz Lehner

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