Immobilieninvestor

Benko setzt auf Luxus am Gardasee

19. September 2011, 12:08

Tiroler Immo-Investor investiert mit seiner Signa Holding 65 Millionen Euro und beauftragt renommierte Architekten

Gardone Riviera - Der Tiroler Immobilieninvestor René Benko, Gründer und Vorstandschef der Signa Holding, setzt künftig auch in Italien auf Luxusimmobilien. Im Nobel-Urlaubsort Gardone Riviera am Gardasee will Benko 65 Millionen Euro investieren, um hier unter anderem sieben Luxusvillen, ein "Landmark-Building" mit vier Wohnhäusern und ein Clubhouse mit fünf Appartements zu errichten. Internationale Stararchitekten wie David Chipperfield, Richard Meier und Matteo Thun wurden dafür beauftragt, wie die APA und das "WirtschaftsBlatt" berichten.

Sämtliche Genehmigungen würden demnach bereits vorliegen, zum Jahreswechsel soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung der Luxusdomizile ist für 2013 geplant, die Quadratmeterpreise werden sich zwischen 8.500 und 15.000 Euro bewegen.

Zehn Millionen Euro für das Grundstück

Ursprünglich sollten auf dem Areal auf der Westseite des Gardasees 130 kleine Wohnungen von einem anderen Immobilienentwickler gebaut werden, es gab dafür laut Benko aber keine Genehmigungen. Der Tiroler Investor kaufte das 78.000 m² große Grundstück vor ein paar Jahren eigenen Angaben zufolge um rund zehn Millionen Euro.

Benkos Finanzierungspartner für das Projekt "Villa Eden" am Gardasee ist laut APA die Raiffeisen Zentralbank via Raiffeisen Leasing. Es sei aber auch "relativ viel Eigenkapital" der Signa Holding im Spiel. Zwei bis drei der Villen seien "schon so gut wie verkauft". "Daher ist de facto nur ein Drittel bankfinanziert."

Börsegang ausgeschlossen

Der Tiroler Selfmade-Millionär ist über eine Privatstiftung mit 50 Prozent plus einer Aktie an der Signa Holding beteiligt. Die restlichen Anteile hält der griechische Reeder George Economou.

Einen Börsegang schließt Benko im "WirtschaftsBlatt" auch langfristig dezidiert aus: "Meine Vision ist, dass die zwei Eigentümerfamilien diese Häuser über Generationen besitzen." (red)

pago1
01
19.9.2011, 19:54
sicher alles supersauber

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.