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Seattle/Hamburg - Nach Medienangaben haben Forscher das Nervengift TCP im Blut von Flugpassagieren nachgewiesen, das aus den Triebwerken stammen soll. Der Schadstoff aus dem Öl der Düsen gelangt laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in die Kabine. Piloten und Kabinenpersonal klagen seit Jahren über das nach alten Socken riechende Gift und machen es für neurologische Defekte und Berufsunfähigkeit verantwortlich.
Substanz in der Kabinenluft
Die nachgewiesenen Konzentrationen im Blut seien zwar gering. Doch handle es sich auch nur um gewöhnliche Passagiere, die von keinerlei Geruchsbelästigung berichtet hätten. Das norwegische Staatsinstitut für Arbeitsumwelt hat nach Angaben des Magazins die Substanz TCP (Trikresylphosphat) unlängst in der Kabinenluft nachgewiesen. "Die Regierung und die Airlines sind bisher ihrer Fürsorgepflicht für die Passagiere und Bediensteten nicht nachgekommen", sagte der deutsche Grünen-Parlamentarier Markus Tressel nach "Spiegel"-Angaben.
Mit einem neuartigen Testverfahren fand Clement Furlong von der University of Washington in Seattle Hinweise auf TCP in sechs von zwölf untersuchten Passagieren. Das Blut sei jeweils ein bis zwei Stunden nach dem Flugende abgenommen worden, schreiben die Forscher im Fachjournal "Toxicology and Applied Pharmacology". Sie konnten TCP jedoch nicht direkt, sondern nur über ein Abbauprodukt nachweisen. Nach drei bis sieben Monaten sei die Substanz bei keinem von vier untersuchten Langzeitprobanden nachgewiesen worden, die zuvor TCP im Blut hatten. (APA)
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es muss einem klar sein, dass ein Flugzeug das mit 900 km/h bei extremen Minusgraden auf 10.000 Flughöhe fliegen soll, anderen Umständen ausgesetzt ist, wie ein Auto am Boden. Deshalb wird etwa das Hydrauliköl mit allen möglichen hochgiftigen Additiven angereichert, damit man überhaupt die Funktion der Mechanik aufrecht erhalten kann. Sonst würde es zähflüssig werden, oder alles einfrieren. Fliegen sollte kein regelmässiges Vergnügen sein, sondern man sollte wirklich nur selten fliegen, vielleicht ein Mal im Jahr. Nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch der eigenen Gesundheit zu liebe.
http://www.youtube.com/watch?v=lUgpDimSdlE
Müsste alles nicht sein. Man könnte durchaus elektr. Aggregate für die Druckluftversorgung verwenden. Die Einspeisung der von den Turbinen abgezweigte Zapfluft ist ja schon fast fahrlässig. Weil mit kaputten Dichtungen oder sonstigen Schäden an einer Turbine muss man immer rechnen.
Die Zapfluft wird jedoch nicht bei den Turbinen sondern beim Kompressor abgenommen, welcher vor der Brennkammer und somit weit vor den Turbinen liegt (Aufbau: Niederdruckkompressor - Hochdruckkompressor - Brennkammer - Hochdruckturbine - Niederdruckturbine - Auslass). Die Frage ist daher, wieso kommt überhaupt Öl (von den Wellen?) zu den Kompressor-Stufen?
kommt aus dem Wellenlager oder besser gesagt über das Wellenlager in die Kompressorstufen, und von dort über die "abgezapfte" Luft und die Klimaanlage in die Kabinenluft - natürlich auch ins Cockpit.
siehe auch link: http://www.sueddeutsche.de/reise/pil... n-1.945762
Es ist nur eine Frage der Zeit, dass wegen TCP etwas passiert!
"Nach Medienangaben haben Forscher das Nervengift TCP im Blut von Flugpassagieren nachgewiesen, das aus den Triebwerken stammen soll."
Also wenn die das Blut der Passagiere in den Triebwerken gefunden haben, ist da wohl noch mehr nicht ganz in Ordnung ...
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