Neuralgisches von Sangatte bis Ceuta

28. Mai 2003, 13:11
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Mit "Crossing the line" illustriert die Kunsthalle Wien am Karlsplatz illegale Migration und Menschenschmuggel

Wien - Mit "Crossing the line" präsentiert die Kunsthalle Wien im project space am Karlsplatz bis 20. Juli künstlerische Positionen rund um das Problem der illegalen Migration.

Die in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Photoinstitut aua Anlass des diesjährigen OSZE-Vorsitzes der Niederlande entwickelte Ausstellung präsentiert vor allem Fotoarbeiten, Videoarbeiten und Installationen, die den politischen und ethischen Zusammenhängen rund um das "human trafficking" nachgehen.

Die Künstler von Chantal Ackerman bis Piet den Planken setzen sich mit Themenbereichen wie dem Menschenschmuggel, der Rechtlosigkeit und Angst von illegalen Migranten, den Lebensumständen von Internierten, der Frage der illegalen Prostitution im Zusammenhang mit der Migration oder auch mit den "neuralgischen" Endpunkten an der Grenze Europas von Istanbul und Sangatte an der französischen Knalküste bis zur spanischen Afrika-Enklave Ceuta auseinander. (red)

  • Piet den Blanken:  Nordafrikanische Männer versuchen in kleinen Booten Europa zu erreichen (1999; Ausschnitt)
    foto: kunsthallewien/piet den blanken

    Piet den Blanken: Nordafrikanische Männer versuchen in kleinen Booten Europa zu erreichen (1999; Ausschnitt)

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