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Kaunas - Russland hat sich am Sonntag bei der Basketball-EM in Litauen die Bronzemedaille gesichert. Der Europameister von 2007, der im Turnierverlauf nur eine Begegnung - das Semifinale gegen Frankreich - verloren hatte, besiegte im Spiel um Platz drei vor am Ende mit 14.000 Zuschauern fast vollem Haus in Kaunas in einer bis in die Schlusssekunden hochdramatischen Partie die Auswahl Mazedoniens 72:68 (36:30).
Für die Südosteuropäer, die damit medaillenlos blieben, bedeutete aber auch Rang vier das beste Abschneiden ihrer jungen Geschichte. Mazedonien wird als die Überraschung der Eurobasket 2011 in Erinnerung bleiben.
FIBA Europe-Generalsekretär Nar Zanolin hat in einer Pressekonferenz in Kaunas bestätigt, dass für Eurobasket 2013 neben Slowenien als Gastgeber die ersten Sechs der am Sonntag zu Ende gegangenen EM (Spanien, Frankreich, Russland, Mazedonien, Litauen, Griechenland) sowie Großbritannien (hat Olympiaplatz 2012) gesetzt sind. Zu prominenten Nationen, die in die Qualifikation im kommenden Sommer müssen und damit auch potenzielle Gegner der ÖBV-Herren sind, zählen u.a. Vize-Weltmeister Türkei, Serbien (EM-Zweiter 2009), die Ex-Europameister Italien und Deutschland sowie Kroatien und Israel. (APA)
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