Leben in der unfertigen Stadt

Ansichtssache | Jasmin Al-Kattib
19. September 2011, 12:34

Ein Besuch in der Hamburger HafenCity, dem Vorzeigeprojekt in Sachen Waterfront-Entwicklung

Bild 1 von 12»
foto: jasmin al-kattib

Baustelle wohin das Auge reicht: Nähert man sich von der U-Bahn-Station Meßberg in der Hamburger Innenstadt zu Fuß der Speicherstadt entlang dem neuen Stadtteil HafenCity, fühlt man sich wie zwischen zwei Welten. Rechter Hand die alten Backsteingebäude der Speicherstadt, die einen an den regen Handel im vorigen Jahrhundert denken lassen, ...

weiter ›
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 31
1 2
war gerade in der hafencity: ein schönes projekt, sowas fehlt in wien.

in wien werden die hafenzonen leider sehr stiefmütterlich behandelt und ihr potential kaum oder nur wenig (donaumarina) erkannt und genuzt.

eh klar, die "Zeit" hat ja vor ca. 3 Wochen berichtet. Das übliche Abschreibung. Wenigstens beim Timing hält man sich wirklich ziemlich präzise an das Übliche Maß.

Was soll denn da abgeschrieben sein?

Die Bilder? :)

sinngemäß ja. Die Idee der Geschichte über die unfertige Hafenstadt...

Naja

da es die grösste innerstädtische Baustelle Europas ist .. drängt sich der Artikel eigentlich schon auf.

Vielleicht sollte man auch mal die Kaltmieten auflisten

für das schöne Viertel ... und JA ich würd' dort gerne wohnen, aber seht selbst:

Übersee Quartier 4 Zimmer Wohnungen:
119 m2 zu EUR 2.320 kalt, ganz oben
131 m2 zu EUR 1.837 kalt, ganz unten (1. Stock)
121 m2 zu EUR 2.124 kalt, ganz oben

--> mMn Wahnsinn!

"Kaltmiete". Ouch, welch schrecklich teutonisches Wort. "wohnste zur Miete?"

Empire St. Pauli - von Perlenketten und Platzverweisen

online anschauen: http://austria.kanalb.org/clip.php?... lipId=2533

sehr spannende doku zur gentrifizierung hamburgs, danke!

Ein tolle Stadt! Sie wird 's verkraften...

Ich finde Hamburg (im Gegensatz zu den meisten Vorpostern) extrem fein! Allerdings halte ich die Hafencity für kein schlüssiges Ensemble, und die gezeigten Gebäude wie etwa das UnileverHaus und den benachbarten Marco Polo Tower absolut - äh - uninteressant und blutleer... Trotzdem: Insgesamt hat´s was und wird sicher schick. Und irgendwie doch ganz im Charakter dieser Stadt. (Ich krieg Sehnsucht auf ein Astra in der Strandperle....)

Stadtentwicklungs-Vokabular

"Masterplan", "Prestigeobjekt", "Waterfront-Stadtentwicklungsprojekt", "View Point".... wird hier durch neudeutsche Vokabel herumbeschönt?

Protestantische Architektur für eine langweilige protestantische Stadt

Passt zu Hamburg. Leider stellt in Wien die Architektenlobby einen langweiligen (protestantischen) Bau (Peek und Cloppenburg, ...) nach dem anderen hin und zerstört damit das ornamentale Wien.

Tip an die Architektenlobby: Robert Pfaller lesen (Das schmutzige Heilige).

Peek & Beklopftenburg zerstört nicht nur architektonisch Wien, sondern ist der Inbegriff piefkonischen Spießertums. "Fr. Bornemann, die 314 bitte rufen", hallt es den ganzen Tag durch die Stockwerke...äh, pardon, "Etagen".

Tipp an David Lauritz:

Endlich mal einsehen, dass es den Begriff der Protestantische Architektur (zumindest in dem Sinne, in dem Sie ihn verwenden) nicht gibt!

So manifestieren Sie nur bereits in der Überschrift Ihre Inkompetenz!

Ich mag Hamburg nicht. Die Stadt hat in etwa die selbe Größe wie Wien, hat jedoch viel weniger zu bieten als Wien.

Naja es gibt schon ein paar schönere Ecken in Hamburg. Allein, die Stadt ist eben (wie auch Berlin) ziemlich pleite und Tourismus Einnahmen wie in Wien gibts eben auch nicht.

Aber die Tatsache, dass Wien schöner ist als die meisten anderen Städte, hat es ja nicht den Wienern an sich zu verdanken-also zumindest nicht den heute dort lebenden-war einfach "historisches Glück."

Die Tourismuseinnahmen Hamburgs sind tatsächlich aber vorhanden.

Die würd ich nicht unterschätzen.

Ansonsten natürlich richtig. Hamburg ist (eigentlich) Pleite und lebt ausschliesslich auf Pump.

.. naja und manche Ecken leiden eben ganz besonders drunter und verfallen vor sich hin.

Hamburg hat architektonisch genau NULL zu bieten. Keine Schlösser, absolut nichts fürs Auge!

Lüneburg hingegen ist nett anzusehn.

Selbst das kleine Buxtehude, oder Lübeck.

Aber die Hamburger haben im prinzip dasselbe getan wie auch die Kleinstadt Linz. Direkt nach dem Krieg hat man gleich noch einen gut Teil dessen was der Krieg nicht eliminiert hat .. eben selbst abgerissen und durch ganz besonders untolle Nachkriegsarchitektur ersetzt.

Einzelne Ecken in Hamburg sind trotzdem sehr interessant. Das steht völlig ausser Frage.

vielleicht nicht schön aber sagen wir interessant. Jedenfalls gibts vor allem in GER(bzw. im deutschsprachigen Raum) schlimmere Städte als Hamburg.

Wieder so ein frustrierter..

Gyrosfre..er!

soll sich einmal Athen anschauen...brrrrh...

HA HA HA HA HA HA HA HA

selten war eine Aussage so falsch wie diese. Wenn man mal in Hamburg gelebt hat, dann kommt einem wien wie das langweiligste Dorf der Welt vor. Wenn man nicht grad Kulturliebhaber der älteren Sorte ist, kann man in Wien genau nix machen. abends langweilig, kaum Grün oder Wasser zum erholen, keinerlei besonderer Attraktionen. Besucher in Wien sind in einem Tag mit der Stadt fertig. Dann hat man spätestens alles gesehen was es hier gibt.

sry aber im vergleich zu hh ist wien aber wirklich extrem kleinbürgerlich und spießig und ja, langweilig.

Posting 1 bis 25 von 31
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.