Ab Android 2.2 können Nutzer per Sprachbefehl unter anderem SMS versenden und Kontakte anrufen
Nach der Einführung der Sprachsteuerung für Android in den USA im vergangenen Jahr, wurde die Funktion nun um weitere Sprachen erweitert. Ab sofort können auch Nutzer in Österreich und Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien ihrem Smartphone Aktionen ansagen.
Verschiedenen Aktionen
Grundsätzlich ist es damit möglich Firmen und Kontakte anzurufen, Nachrichten zu senden, eine Website zu öffnen, einen Ort in Google Maps anzeigen zu lassen und eine Google-Suche durchzuführen. Dafür muss man in der Google-Suchmaske auf dem Homescreen das Mikrofon-Symbol antippen und den entsprechenden Befehl sprechen. Alternativ kann man auch die Suchtaste am Smartphone länger drücken bis das Fenster "Jetzt sprechen" erscheint.
Einfache Befehle
Will man beispielsweise ein SMS verschicken, muss man den Befehl "SMS senden an" gefolgt vom gewünschten Kontakt und der Nachricht aufsagen. Um jemanden anzurufen, genügt es "Anrufen" und den Kontakt oder eine Firma anzugeben. Zu einer Website gelangt man über "Gehe zu", Google Maps lässt sich mit "Ansteuern" (eines Ziels) oder "Karte von" (einem Ort) aufrufen.
Deutlich sprechen
In einem Kurztest zeigte sich, dass die Sprachbefehle gut funktionieren, bei der Angabe des jeweiligen Kontakts, SMS-Textes oder Orts muss man jedoch sehr deutlich, am besten hochdeutsch sprechen, will man verstanden werden. Die Sprachsuche mit der Sprachsteuerung ist für Smartphones und Tablets ab Android 2.2 verfügbar und kann, falls noch nicht installiert, kostenlos über den Android Market heruntergeladen werden. (br/derStandard.at, 16. September 2011)