Eingeschränkter Betrieb des 7B bleibt
Wien - Der Express-Bus 7B, der die Wohn- und Bürogebäude der Wienerbergcity mit der U-Bahnstation Philadelphiabrücke verbindet, wird wohl auch künftig an den Wochenenden gar nicht und untertags nur in größeren Intervallen fahren. Bei den Bewohnern sorgt das für großen Unmut, wie der Standard berichtete.
Der Hintergrund: Bisher haben den Großteil der Kosten für den Shuttle die Betreiber des Vienna Business Park finanziert. Die Konzession für das private Busunternehmen, das die Fahrten durchgeführt hat, ist ausgelaufen, mit 1. September haben die Wiener Linien den 7B komplett übernommen. Die Betreiber des Business Park argumentieren damit, dass es einen Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2007 gebe, in dem festgelegt wird, dass innerhalb der Stadtgrenzen alle frei werdenden Konzessionen an die Wiener Linien übertragen werden sollen.
Bus an Bedarf angepasst
Beim städtischen Öffi-Betreiber versteht man zwar den Unmut der Bewohner, verweist aber darauf, dass es noch vier weitere Buslinien gebe und der 7B dem "tatsächlichen Bedarf angepasst wurde". Am besten ausgelastet sei der Bus eben in der Früh und abends, wenn die Büropendler den Shuttle nutzen. Darüber, ob die Menschen, die im Businesspark arbeiten, wie bisher, gratis fahren können, wird noch verhandelt. (fern, DER STANDARD Printausgabe, 16.9.2011)