Microsoft: "Windows Server 8" soll ohne GUI betrieben werden

15. September 2011, 11:13

Powershell soll für Konfiguration und Verwaltung die erste Wahl für Admins werden

Im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Build stellte Microsoft auch den kommenden Windows Server vor. Der "Windows Server 8", so der vorläufige „Codename", kommt mit über 300 Neuerungen daher. Dazu zählen u.a. neue Management-Werkzeuge, diversen Erweiterungen am Active Directory , die Integration von DNSsec und NFS 4.1, sowie eine neue Version der Virtualisierungslösung Hyper-V. 

"Windows Server 8" ohne GUI

Ergänzend soll die Powershell für Konfiguration und Verwaltung die erste Wahl für Admins werden. Microsoft empfiehlt nämlich den "Windows Server 8" ohne GUI, als „Core-System," zu betreiben. Der Windows Server 8 Developer Preview steht MSDN-Abonnenten zur Verfügung. Weiterführende Informationen zu Windows Server 8 finden sich im Microsoft Server- und Cloud-Blog. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 30
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Reservenick 2 von 10
00
17.9.2011, 13:35
Bravo!!!

Damit kriegt man die Teletubbies weg von einem Server. Endlich eine sinnvolle Entscheidung, die dafür sorgt, dass die Administration von Servern ausschließlich Fachleuten vorbehalten bleibt!

Beide Daumen hoch!!!

b_w
00
16.9.2011, 18:06

einen ausführlicheren bericht findet man hier:

http://www.golem.de/1109/86435.html

der Pinguin
 
00
16.9.2011, 16:16
dann fehlt nur noch ein

gutes paketmanagement (auch für pakete von drittherstellern) und ein windows server ist fast so gut wie ein ordinärer Linux Hobel ;)

grumbleduke
 
10
17.9.2011, 07:27
Der Server 2008 R2 ist bereits ein hochperformanter, super-stabiler Server

Nur Linux-Vollidioten streiten das ab. Paketmanagement und Derartigen Krimskrams braucht man unter diesem Server nicht, der funktioniert anders.

Wenn Sie Funktionalität brauchen, dann aktivieren Sie eine "Role" oder Sie installieren das jeweilige Programm (z.B. SQL Server).

Einen Paketmanager für MS-Server einzufordern ist wie auf einem Fernrohr fürs Schuhezubinden zu bestehen.

Reservenick 2 von 10
01
17.9.2011, 19:52
"nur Linux-Vollidioten..."

Damit disqualifizieren Sie sich wohl selbst als Teletubby, der auf eine zuckerlbunte Benutzeroberfläche angewiesen ist.

Dummschwätzen alleine genügt nicht! Und die Aussage, dass das Aktivieren einer 'Role' mit dem Sinn und der Funktionsweise eines Paketmanagements vergleichbar wäre, kann nur von einem Ahnungslosen kommen!

Hauptsach, dumm herumflamen aber selbst dümmer als ein Pinkl Fetzen sein ....

der Pinguin
 
01
17.9.2011, 09:17
hochperformant ;)

also komm, das kannst du doch nicht ernst meinen? für ein gleiches Setup brauchst du unter 2008R2 das doppelte an Speicher, bzw. sind die Kosten für Hardware das doppelt zu hoch (wir betreuen die typischen KMU Server unter Linux/Windows, dadurch hab ich nen guten Vergleich).

Simple ist alles solange du den Microsoft Pfad nicht verlässt. Wenn du Produkte von Drittherstellern verwendest wirds halt oft eine Bastlerei. Hier ein Updater, dort das Upgrade Service, usw usf.

Ein rudimentäres "Paketmanagement" gibt es ja mit dem MSI Paketen, bzw mit dem "Microsoft Update", aber so richtig bequem (Stichwort nicht-MS Repositories) gehts halt nicht.

grumbleduke
 
10
17.9.2011, 09:30
Na und ob ich das ernst meine

Was wollen Sie? Einen Server oder ein möglichst günstiges Kasterl, auf dass ich Apache und Samba aufpappen kann?

Dass Sie irgendwelche Windows-Server betreuen, kann ich Ihnen aufgrund des Blödsinns, den Sie posten einfach nicht abnehmen.

Was die Dritthersteller angeht:
Ich kenne Ihre Probleme bei der Administration von Computern nicht, aber hier fahren wir IIS vorgeschaltet vor Tomcat-Instanzen mit MS SQL und/oder PostgreSQL-Backends auf Basis von Java oder C#/.Net und nichts könnte einfacher zu verwalten sein.

Wissen Sie, wenn man Schwierigkeiten hat, ein Programm zu installieren, dann sollte man von Servern halt auch die Finger lassen.

der Pinguin
 
00
17.9.2011, 09:39
was schreib ich denn fürn blödsinn?

Dass 2008R2/SBS mindestens 8GB braucht um brauchbar zu sein? -> Tatsache (bei vergleichbarer Linux Config komm ich mit 4GB aus, bei kleinen Setups mit 2GB). Aufgrund des Seitenhiebs auf Samba/Apache hast du dich wohl noch nie damit wirklich beschäftigt?

Feine Sache was ich da tolles am laufen habt, aber ich rede von einem funktionierenden Paketmanagement, oder spielst du updates(version/security) nicht pro programm (Postgres, java, tomcat) händisch ein? Dh. du mußt selbst schauen ob es bei den verwendeten Produkten Security Löcher gibt, auf deren Website gehen, das Update runterladen und dann am Server einspielen.

Unter Debian basierenden Systemen reicht da ein apt befehl. Das macht eben den feinen Unterschied.

grumbleduke
 
10
17.9.2011, 10:04
Mit Verlaub:

Wegen 8GB oder der Kosten für einen Server in weinerliche Hysterie auszubrechen ist der Blödsinn, den Sie schreiben.

Wenn es Ihre Auffassung ist, dass sich die Leistungsfähgkeit eines Servers daran misst, dass möglichst wenig RAM benötigt wird, dann sind eh der Worte schon genug gewechselt.

Und tun Sie mal bloß nicht so, als ob unter Debian in jedem Setup jedes Programm automatisch updated würde.

"Selber schauen" ist Admin-Job und ebenso ist es Admin-Job nicht einfach jedes Update aus einem Repo heraus zu installieren. Die Tests, die dafür anfallen machen das manuelle Update von Zusatzpgrammen zur Makulatur.

Zu apt: als ob das stets ohne Probleme funktionieren würde. Sie haben noch nie wirkliche Admin-Arbeit geleistet, das merkt man.

der Pinguin
 
00
17.9.2011, 10:45

Jedes Sicherheitsupdate vorerst prüfen (und das sind pro Monat eine Menge!).. das kannst du machen wenn du eine große Firma bist imd entsprechendes IT Personal hast, die die unternehmenskritischen Systeme entsprechend betreut. Das betrifft in Österreich wahrscheinlich keine 10% der Unternehmen. Beim Rest wird, so wie bei MS vorgesehen, Microsoft-Updates automatisch installiert (jetzt mal SPs und Rollups ausgenommen).

Also ich arbeite seit 1998 mit Linux, seit 2003 stark mit Debian, aber mit apt gab es bis dato noch keine Probleme.

Zusammenfassend ist deine Meinung: Ein Paketmanagement braucht man ned, weil sich alles selbst zusammenzufrickeln viel einfacher und besser ist.

der Pinguin
 
00
17.9.2011, 10:44

ZB Primergy TX100S2, 4 GB, 2x250GB ~ 440 EUR netto. Installier dort mal nen Windows 2008R2 und fluche. Das Ding wird sowas von langsam sein, fast nicht zugebrauchen. Dann Ubuntu LTS-Server/Debian mit entsprechender Server Aussrüstung (Samba, dhcp/bind, Postgres, MySQL, etc) -> problemlos und zügig. Für W2k8R2 Setups bist ab 1000,00 EUR dabei (ohne Lizenzkosten,klar) -- alles schon getestet und ausprobiert.

Bei unseren Setups (inkl. Software von Drittherstellern) fahren wir alle Updates von Drittherstellern über Repositories (betrifft ua: Warenwirtschaft, Groupware, Backup-Software).

Argumentationslinie: Autovergleich
01
15.9.2011, 17:44
Warum heißts dann "Windows"?

Herman Toothrot
12
15.9.2011, 14:27

ein klickibunti ohne bunt und klicken?

Armin Bierbauer
00
15.9.2011, 12:28

Naja, ohne GUI betreiben KÖNNTE man 2008R2 auch, es tut halt praktisch keiner. Und dann bleibt die Frage - bleibt das GUI bei W8Server dann automatisch auf der Platte und abrufbar, dann ist diese "Guideline" für'n Hugo - jeder wird einfach einloggen, wenn's "schneller" geht.

raw
01
15.9.2011, 12:24
ernst gemeinte frage...

...da ich mich überhaupt nicht mit serverbetrieb/wartung auskenne: warum ist die shell so toll? bzw anders: was macht die gui so "unnötig"?

grumbleduke
 
00
17.9.2011, 08:00
Die GUI macht den Server "fett", das ist aber der einzige Grund

Dieses "fett" äußert sich dann in den zu wartenden Updates.

Ansonsten ist das ewige Herunterbeten der Aussage "Commandline ist sooooo viel schneller" ein Gschichterls, mehr nicht.

Ein guter Admin hat auch unter einer grafischen Shell alles auf Knopfdruck parat und verwendet natürlich auch die PowerShell, falls nötig.

Wir haben zahlreiche Windows- und Linux-Server am Laufen und glauben Sie mir: alle haben ihre Vor- und Nachteile und wenn ich mich über etwas beklagen wollte, dann sicher nicht über die grafische Shell.

Das Herumgehacke auf dem ServerGUI von Windows ist jedenfalls dem Neid der Besitzlosen geschuldet.

Die kritische Stimme
00
16.9.2011, 10:52
Zwei Dinge

a) Die Größe. Vgl. Ubuntu Server 10.04.3 LTS zu Ubuntu 10.04.3 LTS: 120 MB RAM zu 450 MB RAM, 800 MB Festplattenplatz zu 3,5 GB Festplattenplatz.

Je mehr drin ist, desto mehr Sicherheitlücken und Bugs sind auch drin.

b) Die Administration. Einen Server richtet man ein, dann ändert man vielleicht alle 2 Monate eine Kleinigkeit. Wozu soll ich da ein GUI mitschleppen?

Ich weiß natürlich nicht, wie's unter Windows wäre. Bisher war Windows Server ohne GUI praktisch unbedienbar. Bei Ubuntu/Linux Servern ist man in der Shell aber um Größenordnungen schneller und logischer unterwegs als in einer ev. GUI, ibs. wenn sie so aussähe wie bei Windows...

grumbleduke
 
10
17.9.2011, 07:39
a) Falsch, b) falsch

a) Erstens geht die Konfiguration unter den GUI-Tools ziemlich flott vonstatten und
b) lassen sich auch unter Windows-Server alle Dinge per Script erledigen.

Sätze wie "Größenordnungen schneller" und "logischer und unübersichtlicher" kommen meist nur von Kiddies, die noch nie einen Windows-Server zu bedienen hatten.

Wenn ich die Wahl etwa zwischen Hyper-V und den lächerlichen Virtualisierungen wie KVM oder Xen unter Linux habe, dann fliegt Linux - aber innerhalb von Sekunden.

Ja, es gibt Dinge, die würde ich nicht als Windows-Role/Feature laufen lassen:
dedicated DNS
Servlet-Container
oder Webserver, wenn PHP o.ä. von Nöten ist

Reservenick 2 von 10
01
17.9.2011, 19:58
Alles, wovon Sie keine Ahnung haben, ist schlecht und lächerlich, oder?

Das zieht sich wie ein roter Faden durch Ihre Postings.

Sind Sie auch so ein armer Möchtegern-Admin, der auf dem zweiten Bildungsweg bei Humboldt von Einzelhandels-Kaufmann auf SysAdmin umgepud€rt wurde und einen Dummen gefunden hat, der ihn engagiert?

der Pinguin
 
00
16.9.2011, 16:15
oder auch wg der einfachen vorkonfiguration

ein paar vorbereitete script aufrufen und schon tut der neu installierte server genau das was er soll.

christian decker
10
15.9.2011, 21:28
mehr security, weniger Wartung

Ein Domaincontroller z.b. Braucht als Core-Installation ca. 70% weniger Patches.....

mARTin HINTERDORFER
 
10
15.9.2011, 13:09
To the user the interface is the system ...

... daher ist es für einen weniger erfahrenen Benutzer einfacher auf ein Symbol zu Klicken um ein - ebenfalls mit einer GUI ausgestattet - Programm zu starten in dem man dann mit der Maus eine Datei von A nach B kopieren oder verschieben kann.

Wenn man weiß wie man in der Shell die richtigen Pfade schnell aufruft ist man dort mit einem eingetippten Befehl (copy/move bzw. cp/mv) schon bei einer trivialen Aufgabe schneller.

Bei Fernzugriffen - die wenigsten haben den Server "mit dabei" - kommt zudem der Vorteil, das nur Tasteneingaben hin und wenig Grafikausgabe retour geschickt werden muss, wohingegen bei einer GUI der Datentransfer ungleich grösser wird, höhere Anforderungen an Bildschirm & Co. haben ...

Literatur: "Gui vs Command Line"

christian decker
00
15.9.2011, 21:32

Coreversion kann aber remote natürlich mit graphischen Tools verwaltet werden - und auf einem normal installierten Server kann ich lokal und remote die Shell verwenden...

Herman Toothrot
00
15.9.2011, 14:25
To the user the interface is the system ...

das interface muss aber nicht grafisch sein

mARTin HINTERDORFER
 
10
15.9.2011, 14:43
@ Zahnwurzel:

habe ich auch nicht geschrieben, doch für viele Anwender der grafischen Oberflächen gilt "System == Grafische Oberfläche" für andere sind sowohl die grafische als auch die nicht grafische Oberfläche ein "gewohntes Interface".

Mfg von einem der seine Mails zu > 90% auf nicht grafischer Oberfläche verwaltet.

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